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Mathematiker aus Berlin erklärt Hannover aperiodische Pflastersteine
Dirk Frettlöh - Aperiodische Pflastersteine
Hannover: Dirk Frettlöh von der Freien Universität Berlin gewann mit 75 von 80 möglichen Punkten den Science Slam der IdeenExpo. Während seines zehnminütigen Vortrages über „Aperiodische Pflastersteine“ demonstrierte Frettlöh mit Hilfe einer Diasammlung von Bodenbelägen die Eigenschaften von aperiodischen Mustern und wie es Mathematikern gelungen ist, ein solches Muster mit nur einer Form zu bilden. Die Gäste im voll besetzten Pavillon zeigten sich von dem trockenen Charme des Mathematikers begeistert und qualifizierten Frettlöh mit dem Gewinn für das Finale auf der IdeenExpo 2013. Vier Nachwuchswissenschaftler aus Hamburg, Halle und Hannover waren gegen Frettlöh angetreten. Alle stellten sich der Aufgabe, in zehn Minuten ihre Forschungsergebnisse anschaulich darzustellen. Die Bandbreite reichte von der Demonstration des Lebens in vier Dimensionen bis zur Frage, wie Gene von Hautzellen mit Reprogrammierungsfaktoren manipuliert werden können. Auch diese Beiträge haben noch eine Chance auf den Einzug in das Finale: Ab heute stehen alle auf der Website www.scienceslam-hannover.de für 30 Tage zur Abstimmung. Bereits am 7. Juni wird beim nächsten Science Slam im Pavillon der dritte Finalist bestimmt. Zwei Veranstaltungen folgen bis zum Finale auf der IdeenExpo 2013. Alle Sieger sowie ein sechster in dem Online-Voting bestimmter Slammer werden dann für ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro gegeneinander antreten. Nachwuchswissenschaftler, deren Showtalent darauf wartet, entdeckt zu werden, können sich noch bei der IdeenExpo GmbH bewerben. Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten können genauso wie Promotionsthemen und andere Forschungsprojekte präsentiert werden. Sowohl die eigene Forschung als auch Erfahrungen mit der Wissenschaft im In- und Ausland sind bühnenreif. Es gibt nur zwei Einschränkungen: Es stehen maximal zehn Minuten zur Verfügung und das Thema muss naturwissenschaftlich oder technisch sein.
Über die IdeenExpo GmbH Die Gesellschaft IdeenExpo GmbH wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, die IdeenExpo als herausragende Veranstaltung zur Nachwuchsförderung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich in Niedersachsen zu organisieren. Die vierte IdeenExpo findet vom 24. August bis zum 1. September 2013 auf dem Messegelände in Hannover statt.
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Stephan Weil: „Der Staat muss die NPD verbieten“
SPD-Landesverband Niedersachsen
Pressemitteilung 21 / 2012 Mittwoch, 22. Februar 2012
– Schünemann soll seine Blockadehaltung endlich aufgeben
SPD nimmt an Schweigeminute für Opfer rechter Gewalt teil
Hannover. Der Landesvorsitzende der niedersächsischen SPD Stephan Weil hat den Abzug von V-Leuten des Verfassungsschutzes nach Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes aus der rechtsextremen NDP gefordert. „Die NDP muss verboten werden. Dafür ist ein niet- und nagelfester Verbotsantrag erforderlich, und diesen kann es nur geben, wenn der Verfassungsschutz aus Bund und Ländern seine Informanten aus Entscheidungsstrukturen abzieht“, sagte Weil heute in Hannover. „Das Missverhältnis zwischen dem Ertrag der V-Leute zur Aufklärung oder Verhinderung rechter Straftaten und dem Risiko eines erneuten Scheiterns vor dem Bundesverfassungsgericht legt nahe, jetzt den Abzug der V-Leute einzuleiten. Schünemanns Ansatz, die NDP ohne ordentliches Verbotsverfahren von der staatlichen Parteienfinanzierung abzuschneiden, ist inkonsequent und zum Scheitern verurteilt. Wir müssen auf Nummer sicher gehen: Nur ein Verbot der NPD garantiert, dass der unerträgliche Zustand einer staatlichen Finanzierung von Hass und Gewalt ein Ende findet“, so Weil. Der Landesvorsitzende begrüßte, dass die Landesregierung den gemeinsamen Aufruf der Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt unterstützt: „Das ist das richtige Symbol gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt. Die SPD unterstützt den Aufruf ebenfalls. Ich habe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SPD in Niedersachsen gebeten, am Donnerstag um 12 Uhr die Arbeit ruhen zu lassen und an der Schweigeminute teilzunehmen“, sagte Weil.
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Vierter Bundespräsident aus den Reihen des Kirchentages
Hamburg, 22. Februar 2012. "Wir freuen uns und sind auch ein wenig stolz,dass mit Joachim Gauck - nach Gustav Heinemann, Richard von Weizsäcker und Johannes Rau - das Amt des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland voraussichtlich zum vierten Mal mit einer Persönlichkeit besetzt wird, die dem Deutschen Evangelischen Kirchentag eng verbunden ist." Dies erklärt der amtierende Kirchentagspräsident,Verfassungsrechtler Gerhard Robbers aus Trier, und fügt hinzu: "Wir sind dankbar, dass Joachim Gauck erneut nominiert ist und dass eine breite Mehrheit der Parteien im Deutschen Bundestag und in der Bundesversammlung seine Kandidatur unterstützt." Die Generalsekretärin des Kirchentages, Ellen Ueberschär, hebt besonders Gaucks langjähriges Engagement beim Evangelischen Kirchentag in der DDR hervor. Als Vorsitzender des Landesausschusses Mecklenburg und Präsidiumsmitglied war der damalige Pastor an der Kirche St. Nikolai maßgeblich an der Gestaltung des Kirchentages 1988 in Rostock beteiligt. Nachdem die Kirchentagsarbeit in Ost und in West sich Ende 1991 wieder vereinigt hatte, gehörte Joachim Gauck dem Kirchentagspräsidium bis 2003 an. Der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann war einer der Mitgründer des Deutschen Evangelischen Kirchentages im Jahr 1949 und bis 1957 im Kirchentagspräsidium. Richard von Weizsäcker übte das Amt des Kirchentagspräsidenten von 1964 bis 1970 und von 1979 bis 1981 aus; im Präsidium des Kirchentages war er Ehrenmitglied bis 1997. Johannes Rau, Präsidiumsmitglied von 1966 bis 1974, wirkte bis kurz vor seinem Tod im Januar 2006 als Referent und Bibelarbeiter an Kirchentagen mit. Im kommenden Jahr, vom 1. bis 5. Mai 2013, wird der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg unter der Losung "Soviel du brauchst" (2. Mose 16,18) stattfinden. Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt
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Präsident Gauck - der Prediger der verrohenden Mittelschicht
von Jutta Ditfurth
Mit Christian Wulff hat sich die politische Klasse eines lästig geworden kleinbürgerlichen korrupten Aufsteigers entledigt, während die viel größeren Geschäftemacher der Parteien weiter ungestört ihren Interessen nachgehen können.
Um die Peinlichkeit zu übertünchen, wurde nun Joachim Gauck, der Prediger für die verrohende Mittelschicht gerufen. Dass CDU/SPD/FDP und Grüne ihn gemeinsam aufstellen verrät uns, dass uns noch mehr Sozialstaatszerstörung, noch mehr Kriege und noch weniger Demokratie drohen. Einen wie ihn holt man, um den Leuten die Ohren vollzuquatschen.
Gaucks neoliberales Verständnis von Freiheit als Freiheit des Bourgeois, schließt soziale Menschenrechte aus. Von sozialer Gleichheit als Bedingung wirklicher Freiheit versteht er nichts. Mit der Agenda 2010 und ihren brutalen Folgen ist er sehr einverstanden, für die Betroffenen und ihre Proteste hat er stets nur Verachtung. Kritik am Kapitalismus findet Gauck lächerlich. Die Entscheidung zur Begrenzung der Laufzeit von AKWs gefühlsduselig.
Dem Krieg in Afghanistan hat Gauck die Treue gehalten, denn auch dieser Christ ist ein Krieger. In der Vertriebenenfrage ist der künftige Bundespräsident ein Kumpan von Erika Steinbach und hat Probleme mit der polnischen Westgrenze. Was er von Demokratie und Humanismus hält, verrät er, indem er für die Verfassungsschutzüberwachung der Linkspartei eintritt und den Ideologen des Rassismus der Mitte, Thilo Sarrazin, "mutig" findet. Hat jemand je eine scharfe und überzeugende Kritik an Nazis von ihm gehört? Fremdenfeindlichkeit kann er verstehen, aber er schätzt es nicht, »wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird«.
Gauck ist ein Anhänger der Totalitarismusideologie, der Gleichsetzung von Kommunismus und Faschismus. Mit seiner Aufstellung als Kandidat bekennen sich CDU/SPD/Grüne und FDP zu dieser unerträglichen reaktionären Weltsicht. Der Kandidat und die vier ihn aufstellenden Parteien passen zu einander.
P.S.: Das Amt des Bundespräsidenten ist überflüssig, ein feudales Relikt für obrigkeitsgläubige Deutsche.
Jutta Ditfurth, Autorin und Soziologin, vertritt ÖkoLinX-Antirassistische Liste im Frankfurter Römer
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Verfilmen?
Mein Vorschlag für den Filminvestor David Groenewold: Verfilmen Sie die Story Bettina Körner und Christian Wulff, mit Veronica Ferres als Bettina Wulff, dann kommt wieder Geld in die Kasse. ip
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Caterina Sforza ist die Mona Lisa
„Verkannt, versteckt, erschaut“
Die Entdeckungen der Leonardo-Forscherin Magdalena Soest
Wer ist die Mona Lisa? Das berühmteste Bild der abendländischen Kunstgeschichte schien sich von Vasaris Zuschreibungen an zu entziehen. Irgendetwas störte an jeder Theorie. Nach dem revolutionären Neuansatz von Magdalena Soest fügen sich die Forschungsergebnisse wie Puzzleteile ineinander. Für die Historikerin aus Bergneustadt im Oberbergischen kam die Erkenntnis blitzartig, als sie in der Pinacoteca Civica in Forli (Romagna) das Porträt der Caterina Sforza sah, das Lorenzo di Credi zwischen den Jahren 1485 bis 1490 gemalt hatte, also etwa 15 Jahre vor Leonardos Mona Lisa, die zwischen 1503 und 1506 entstanden ist: Sie wusste: das ist die Mona Lisa. In jahrzehntelanger Arbeit überprüfte die Forscherin ihre Vermutung, ging den Spuren nach bis in die kleinsten Details von Kleidung, Landschaftshintergrund und Rezeptions-und Zeitgeschichte. Sie arbeitete sich in alte Handschriften und das noch junge Italienisch ein, studierte die französischen Quellen am Hofe von Franz I.. Die Renaissancefürstin, bald als „Illustrissima Madonna“, bald als „la tigressa“ bezeichnet, ist eine der interessantesten Herrscherinnen ihrer Zeit. „Bild“-schön und grausam, kühn „wie ein Mann“, in ihrer Klugheit selbst von Machiavelli bewundert, war sie eine Frau, die alles besaß und alles verlor. Das war das Thema für Leonardo, den Maler, der das Außergewöhnliche in seinen Arbeiten darzustellen suchte.
Magdalena Soest wird am Sonntag, dem 26. Februar um 16 Uhr, ins Frauenmuseum in Bonn kommen, aus ihrem Buch lesen und mit dem Publikum diskutieren, moderiert von Heidrun Wirth.
Das Hintergrundwissen durch die Brille der Historikerin Magdalena Soest erlaubt den Künstlerinnen von heute, ihrerseits Anregungen für eine Ausstellung zu gewinnen, die Anfang 2013 im Frauenmuseum Bonn stattfinden soll.
Frauenmuseum Im Krausfeld 10 53111 Bonn
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Feiern ohne Alkohol: Jugendliche übernehmen Verantwortung
Wochenendworkshop zum Thema Alkoholprävention
Hannover/Wedemark-Gailhof – Übermäßiger Alkoholkonsum und so genanntes Komasaufen – bei jungen Menschen immer noch weit verbreitet. Für 221 Minderjährige aus der Region Hannover endete die Partynacht im vergangenen Jahr sogar im Krankenhaus. Um dem vorzubeugen, will das Team Jugendarbeit der Region Hannover Jugendliche und junge Erwachsene dazu befähigen, ihre Altersgenossen über mögliche Folgen von zu viel Alkoholgenuss ansprechend zu informieren. Dazu können sich von Freitag, 9. März, bis Sonntag, 11. März 2012, Jugendliche ab 14 Jahren zu so genannten HaLT-Scouts weiter bilden.
Während des Wochenendes stehen unter anderem Erste Hilfe bei Alkohol-Notfällen und Kenntnisse rund um das Thema Alkohol auf dem Programm. Wie sich zu viel Promille im Blut auf die Wahrnehmung auswirken, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Beispiel mittels einer Rauschbrille. Schließlich gibt es Tipps, wie man leckere Cocktails auch ohne hochprozentige Getränke mixen kann. Wer den Workshop absolviert hat, kann in Zukunft bei Veranstaltungen zum Thema Alkoholprävention ehrenamtlich mitarbeiten.
Das Angebot richtet sich an engagierte Jugendliche ab 14 Jahren, die Verantwortung für andere übernehmen wollen oder ehrenamtlich in der Jugendarbeit oder im sozialen Bereich tätig sind. Die Kosten für die Teilnahme des Workshops im Jugend-, Gäste- und Seminarhaus in Gailhof in der Wedemark inklusive Verpflegung und Übernachtung betragen 25 Euro. Inhaberinnen und Inhaber der Jugendleitercard (Juleica) erhalten zehn Euro Ermäßigung.
Weitere Informationen und Anmeldung beim Team Jugendarbeit der Region Hannover unter Telefon 05130-37663-38 oder per E-Mail: jugendarbeit@region-hannover.de. Im Internet gibt es eine Beschreibung des Workshops unter www.team-jugendarbeit.de.
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assauer, alzheimer, demenz & co.
ingeborg bachmann hat mal eine geschichte darüber geschrieben, wie sie die alte mutter ihres freundes besuchte, der sich überhaupt nicht dafür interessierte und die ihn, den sohn, sehnsüchtig erwartete statt der dichterin an ihrem bett. rudi assauer, ehemaliger deutscher fußballprofi, hat seine von alzheimer betroffenen verwandten im heim ignoriert... habe manchmal eine über 80jährige mutter mehrerer söhne besucht, weil sie tagelang niemand zum sprechen fand und ihren hannoverschen sohn hat das null interessiert. ich erinnere mich noch, wie er auch bei seinen seltenen besuchen keinerlei rücksicht auf das schlechter werdende gehör der mutter nahm. wenn diese söhne dann aber ins alter kommen, spielen sie den könig im eigenen reich, tricksen bewundernswert mit ihren ressourcen herum, und wollen ihre bedürftigkeit auf teufel komm raus nicht wahr haben. fachleute sprechen hier nun von schamgefühlen, die demente daran hindern, hilfe zu suchen. bei den alten männern, die zumindest ich kenne, ist dies schamgefühl aber brillant unter einem grenzenlosen anspruchsdenken bestens versteckt. der oben genannte sohn, nun seinerseits schwerhörig, gibt kryptische antworten auf fragen, weil er deren wortlaut nur noch erraten kann. aber er hat gelernt, um den sieg zu kämpfen, koste es was es wolle. und nie eine schwäche zu zeigen. rollator wegen der atemnot? nicht um die welt voll affen, was würden die leute denken. und er wird sicher eine frau finden, die ihn umsorgt, einfach weil es so üblich ist, so wie rudi assauer, nun selbst an alzheimer erkrankt, eine filmerin gefunden hat, die ihn unsterblich macht. um die traumatisierte alzheimer-mutter eines bekannten hingegen kümmerte sich niemand, bis sie vor kurzem endlich nach immer größerer hinfälligkeit starb. vater, sohn und heiliger geist haben wohl besseres zu tun, als die in der überzahl weiblichen anhängerInnen aufzufangen. vermutlich werde ich jetzt wieder der männer-diskriminierung bezichtigt. aber in meinem umkreis ist es so wie beschrieben. ip
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die schule von athen - gräzistische gedanken in zeiten der finanz-mafia
von ip
wer sich für gebildet hält in der westlichen welt, verehrt kritiklos die griechische antike. und das, obwohl aristoteles durchaus gelegentlich geistigen nonsens verbreitet hat (neben zweifelsohne genialem) und sokrates zuhause mit xantippe nicht fertig wurde, was (wie ich vermute) ihn hinaus auf den marktplatz und letztlich zur annahme des schierlingsbechers sowie zu dem ausspruch trieb: "stelle eine frau gleich, und sie wird überlegen sein". meinte er etwa psi-seherisch bereits merkel damit? das gesamte altphilologische antiken-gedöns, um im neueren hannoverschen jargon zu formulieren, beruhte auf der sklavengesellschaft. insbesondere frauen hatten nichts zu melden, schlichen sich aber dennoch, zum beispiel bei platon, in die berühmtesten klassischen texte ein. mich betrübt der wirtschaftliche niedergang griechenlands zutiefst. denn wieder müssen das die kleinen leute, wie die sklaven der antike, aushalten. dennoch bin ich nicht der meinung, griechenland ohne auflagen mit geld zu fluten, wäre die lösung. die geldflutungs-orgie ist und bleibt pervers. helfen würde nur ein aufstechen aller finanzspekulations-luftballons durch die europäische gesetzgebung, um damit den schatten-banken dauerhaft die puste ausgehen zu lassen. oder, um in der griechischen mythologie zu bleiben, herakles (lat. hercules) muss der hydra alle köpfe abschlagen. und da fällt mir nun das gedicht von max ernst ein: herkules und fraukules, herr kules und frau, monsieur kules et madame kules, madame kules et monsieur... wie ging's nochmal weiter? leider ist martin neuffer, ehemals oberstadtdirektor von hannover, durch den ich das gedicht kenne, nicht mehr abfragbar, da verstorben. so könnte ich es einfach auf "Merkozy" endend in guter dadaistischer manier abwandeln: monsieur kules et madame kules: la famille merkozy...le point sur le i... (hierbei: sur le "i grec", frz. für y, der französische präsidentenname endet auf y...) oder so ähnlich.
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Der Aufmarsch gegen den Iran beginnt
In Israel mehren sich die Zeichen für die Planung eines „vorsorglichen Angriffs“ Von Gil Yaron Quelle: Hannoversche Allgemeine, 31. Jan. 2012 / S. 3 Dazu Thomas Bauer, Publizist: Diese autistische Selbstlegitimation zum Töten lässt sich völkerrechtlich nicht rechtfertigen. Auch nicht durch zuvor erlittenes Unrecht, wenn erneut Unschuldige betroffen sein werden. Diese Selbstermächtigung zum "vorsorglichen Angriff" beruht auf einem auf das militärische eingeengten Denkhorizont der Verantwortlichen. Diesen stereotypen Denkprozess gilt es zu überwinden, damit wir zu zukunftsfähigeren Lösungen gelangen.
Bauer arbeitet u.a. für: Attac Hannover Bündnis für die Zukunft Friedensbüro Hannover Occupy Hannover Westfälische Friedensinitiative
mein kommentar: drei große wissenschaftlerInnen haben die entscheidenden erfindungen des 19./20. und 21. jahrhunderts gemacht: die entdeckerin der radioaktivität marie curie, die "mutter der relativitätstheorie" mileva einstein (zitat: " ...eine entdeckung gemacht, die meinen mann berühmt machen wird." ...denn wir sind ja nur "ein stein", deren mann albert nach ihrer schmutzigen scheidung in amerika den anstoß zum bau der atombombe gab; sowie der entdecker unermesslicher energiequellen nikola tesla.
ihr geistiges erbe wurde und wird für den kriegseinsatz missbraucht.
das gibt grund zur sorge.
ingeburg peters
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Eröffnung der Fotoausstellung "more than seven billion stories" von Franziska Stünkel
Hannover, 23. Januar 2012. Seit Ende letzten Jahres zählt die Weltbevölkerung mehr als sieben Milliarden Menschen. Aus diesem Anlass zeigt die TUI AG die Ausstellung "more than seven billion stories" der Fotokünstlerin Franziska Stünkel. Ihre Fotowerke entstanden in verschieden Städten Europas, Asiens, Afrikas und der USA. Die Aufnahmen von Spiegelungen in Schaufensterscheiben zeigen eine ungewöhnliche Perspektive auf unterschiedliche Lebensgeschichten dieser Welt.
Hintergrund: Franziska Stünkel studierte Regie, Drehbuch und Fotografie an der Kunsthochschule Kassel, der Universität Hildesheim und der FH Hannover im Fachbereich Bildende Kunst. Ihre Spielfilme liefen in 19 Ländern auf über 100 Internationalen Filmfestivals und wurden mehrfach ausgezeichnet.
Die Ausstellung kann bis zum 18. März 2012 wochentags von 9 - 16 Uhr und am Wochenende nach Vereinbarung im Gebäude der TUI AG, Karl-Wiechert-Allee 4, 30625 Hannover, besucht werden. Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt
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Hannovers Gewerbeimmobilienmarkt 2011
PRESSEINFORMATION Rekord: Büroflächenmarkt übertrifft die Erwartungen Auch 2011 starke Umsätze und hohe Nachfrage in der Logistikbranche Investitionen in Wohnimmobilien hochattraktiv
Hannover – Hannover ist für Anleger und Investoren eine „sichere Bank“. Das zeigt der Blick auf die Entwicklung des Gewerbeimmobilienmarkts 2011. Die Bilanz, die die Region Hannover jetzt vorlegt, ist einmal mehr erfolgreich: Die Region Hannover erweist sich als starker Regionalmarkt mit hohem Wachstumspotenzial in allen Segmenten des Immobiliengeschäfts.
Boom bei den Büroimmobilien: hohe Umsätze, niedriger Leerstand 2011 war ein Rekordjahr für den Büroimmobilienmarkt: Über 180.000 Quadratmeter Büroflächen wurden in Hannover, Laatzen und Langenhagen umgesetzt. Im Jahr zuvor hatte der Gesamtumsatz bei 106.000 Quadratmetern gelegen. Rund 155.000 Quadratmeter entfielen im abgelaufenen Jahr auf Vermietungen, etwa 27.000 Quadratmeter wurden von Investoren für den eigenen Bedarf erworben bzw. erstellt. Begehrt sind große Büroflächen über 1.000 Quadratmeter in zentralen Lagen und an den Ausfallstraßen. Insgesamt wurden 2011 allein im Bereich der City für ca. 40.000 Quadratmeter Flächen neue Mietverträge geschlossen. Am Rand der Innenstadt und den Ausfallstraßen Podbielskistraße, Hildesheimer Straße und Vahrenwalder Straße wurden etwa 70.000 Quadratmeter vermietet. Wichtige Mietvertragsabschlüsse 2011 waren die geplanten Neubauten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte am Aegidientorplatz (ca. 10.000 Quadratmeter Bürofläche) und der Deutschen Hypo an der Osterstraße (ca. 11.000 Quadratmeter). Bei beiden Objekten wird 2012 mit dem Bau begonnen. Als Eigennutzer hat die Heise Medien Gruppe an der Karl-Wiechert-Allee die alte Zentrale der Versicherung Hannoversche Leben mit über 14.000 Quadratmetern Büroraum erworben. Ebenfalls zur eigenen Nutzung haben der TÜV Nord in Döhren und aha in Groß Buchholz mit dem Bau neuer Verwaltungsgebäude begonnen (jeweils ca. 5.000 Quadratmeter).Die Leerstandsquote lag 2011 weiterhin erfreulich niedrig unter 5 Prozent. Die Spitzenmiete legte im zweiten Halbjahr unerwartet deutlich zu: Sie liegt im Bereich der City bei 13,50 € und damit höher als 2010 (12,80 € pro Quadratmeter).
Internationale Marken prägen den Einzelhandelsstandort Hannover ist und bleibt auch 2011 einer der zehn besten und begehrtesten Einzelhandelsstandorte Deutschlands. International expansive Unternehmen haben die Stadt im Fokus. So eröffnete das irische Label Primark im November im ehemaligen Sinn-Leffers-Warenhaus in der Osterstraße auf über 9.000 Quadratmetern einen seiner größten Stores in Europa. Dies hat den südlichen Bereich der Einkaufscity deutlich belebt. Ebenfalls Ende November hat das spanische Label Desigual ein Geschäft mit 1.200 Quadratmetern in der Bahnhofstraße 8 (ehemalige Ernst-August-Markthalle) eröffnet. Das US-amerikanische Kult-Label Hollister plant die Eröffnung eines Stores in der Ernst-August-Galerie für März 2012 (800 Quadratmeter). Der Umbau des Kröpcke-Centers geht mit sichtbaren Fortschritten voran - der erste Bauabschnitt (5.000 Quadratmeter) wurde im November 2011 durch Peek&Cloppenburg bezogen. Bis 2013 sollen die Umbauten am Schnittpunkt der hannoverschen Toplagen abgeschlossen und die „Operation am offenen Herzen“ der Innenstadt beendet werden.
Logistik: Umsätze und Nachfrage bleiben unverändert hoch Einen sehr guten Flächenumsatz verzeichnet die Region Hannover trotz knappen Flächenangebots auch im Bereich Logistik, 2011 wurden über 310.000 Quadratmeter Hallenflächen gehandelt. Das Ergebnis liegt damit ähnlich hoch wie im Jahr 2010 (313.000 Quadratmeter) und bestätigt wieder einmal die hohe Attraktivität des Standorts für diese Branche. Wichtige Einzelprojekte sind - die Erweiterung des Automotive-Dienstleisters syncreon am Standort Wunstorf um 19.000 Quadratmeter, - das Logistikzentrum für die aus Übersee gelieferten Teile des neuen Modells VW Amarok in direkter Nähe zum VW-Nutzfahrzeug-Werk in Stöcken. 45.000 Quadratmeter sind dort geplant. - Am Flughafen geht im Frühjahr das neue AirCargoTerminal an den Start - die Mietverträge für 23.000 Quadratmeter Flächen wurden 2011 noch vor Fertigstellung geschlossen. - In Garbsen hat der Elektrogroßhandelskonzern Sonepar mit der Erweiterung seines Großlagers begonnen. Bis August 2012 soll die bestehende Halle um gut 13.000 Quadratmeter auf 39.000 Quadratmeter erweitert werden. Auffallend ist im vergangenen Jahr der hohe Umsatz an kleineren Flächen unter 10.000 Quadratmeter in Bestandsobjekten. Dies belegt die sehr gute Drittverwendungsfähigkeit von Logistikimmobilien in der Region Hannover. Aktuell in der Diskussion ist die mögliche Ansiedlung eines Versandhandelszentrums mit einer 110.000 Quadratmeter Halle auf Teilen der heutigen Parkplätze der Messe östlich des Messeschnellwegs. Dies wäre neben dem Kaufland-Lager in Barsinghausen-Bantorf (70.000 Quadratmeter im ersten Bauabschnitt) das größte Logistikprojekt in der Region Hannover. Schon jetzt ist abzusehen: Auch in den nächsten Jahren wird in der Region Hannover in die logistische Infrastruktur investiert. So soll 2013 endlich der Startschuss für den Bau einer Mega-Hub-Anlage in Lehrte fallen - jahrelang gab es bei diesem Thema Stillstand, weil die Finanzierungszusage des Bundes fehlte. Auch der trimodale Ausbau eines neuen Hafenstandortes in Wunstorf ist in Planung. In dessen direkter Nähe entwickeln die Stadt Wunstorf und die Region Hannover Flächenpotenziale im Umfang von ca. 90 Hektar – nach Expertenmeinung ein in Niedersachsen „konkurrenzloser“ Standort für Logistik.
Wohn-Immobilienmarkt: viele attraktive Projekte in Umsetzung oder Planung Anleger aus dem In- und Ausland haben in Deutschland 2011 kräftig in Wohnimmobilien investiert, auch in Hannover. Investoren und Projektentwickler nehmen die Stadt überregional als lohnenden Standort wahr. Objekte in Citynähe, mit sehr guter Verkehrsanbindung ans Zentrum und Angebote, die auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten sind, spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Wohnimmobilien in Hannover und den angrenzenden Kommunen.
Aktuelle Projekte wie das Mosaik Eilenriede im Zoo-Viertel, der Büntekamp in Kirchrode, die Erweiterungen im Pelikanviertel entlang der Günther-Wagner-Allee sowie der zero:e park in Wettbergen zeugen als Leuchtturmprojekte von der hohen Attraktivität des Wohnstandortes Hannover. Durch den Leitbildprozess Hannover City 2020+ stehen vermehrt auch innerstädtische Grundstücke für eine Wohnbauentwicklung in der Diskussion, u.a. am Klagesmarkt, am Marstall und am Köbelinger Markt.
Die demografischen Perspektiven Hannovers sehen zudem günstig aus: Die Bevölkerung der niedersächsische Landeshauptstadt wächst bis 2030 um etwa sechs Prozent. Junge Familien und ältere Menschen zieht es verstärkt nach Hannover. Auch die Anzahl der Ein-Personenhaushalte wird weiter zunehmen. Damit steigt die Nachfrage nach Wohnraum, der unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden muss. Darüber hinaus ist die energetische Sanierung von Gebäuden ein Thema, das immer stärker ins Blickfeld rückt. Auch dadurch sind in den nächsten Jahren umfangreiche Investitionen in den Wohnungsbestand zu erwarten.
Zur methodischen Erhebung der Daten: Die Region Hannover, Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, trägt die Gesamtbilanz zum gewerblichen Immobilienmarkt regelmäßig gemeinsam mit den wichtigsten regionalen Partnern der Immobilienwirtschaft zusammen. 2011 haben insgesamt 16 Partner am Immobilienmarktbericht und der Gesamtbilanz mitgearbeitet. Der nächste Immobilienmarktbericht 2012 ist für Ende September in Vorbereitung und erscheint pünktlich zur Expo Real 2012 in München.
Weitere Informationen und den aktuellen Immobilienmarktbericht 2011 finden Sie unter www.immobilienmarktbericht-hannover.de.
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Städtebauliche Aktivitäten in Hannover
Nicht nur die Millionenbrücke zum Schwarzen Bären, weitere Brückenneubauten Richtung Ricklingen, die radikale Über-Nacht-Abholzung des Ihme-Ufers, der immer wieder ins Spiel gebrachte Ausbau der Häfen, bei all diesen Aktivitäten vermute ich einen Zusammenhang, der den Bürgern verschwiegen wird. Spielen sich da hinter den Kulissen ganz andere Planungs-Vorgänge ab, die offenbar geheim sind? Stehen bedeutende Investoren ante portas? Und wenn ja, mit welchen Vorhaben? Wird möglicherweise das Ihme-Zentrum einbezogen? Ingeburg Peters
 | | Suggestives Plakat: Werbung und Public Relations funktionieren. |
 | | Am Ende des Walter-Wülfing-Ufers, hinter der Helene-Weber-Brücke, baut die Bahn. ip-fotos |
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Ungewöhnliches Duo
und Jack Russell Hund ein Video von Ingeburg Peters , City-Zeitung Hannover
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merry new crisis and a happy new fear
„reden wir über hannover – das wird genügend harmlos sein“, der seufzer von hannovers brillantestem kulturphilosophen theodor lessing stimmt nicht mehr. schließlich haben wir hier inzwischen die berühmte hannover-connection. in den rauhnächten zwischen den jahren kam frau ins sinnieren. ihr fielen geschichten über maschi ein, unseren hannoverschen finanzier carsten maschmeyer, den freund des amtierenden cdu-bundespräsidenten. etwa 14 jahre ist es her, dass er für ein foto mit claudia schiffer bei der ATP-tennis-gala 15 000 DM zahlte. für gerhard schröders spd-wahlwerbung gab er viel mehr aus, fast das 50fache, aber da stand auch viel mehr auf dem spiel, denn strikte zulassungsregelungen für finanzdienstleister standen damals im raum, es musste ein regierungswechsel mit kanzler schröder her. nicht nur der AWD trieb damals schindluder mit dem geld anderer leute, auch die RWS AG beispielsweise, die mir persönlich über meine ehemalige steuergehilfin eine sogenannte ausbildungsversicherung fürs kind andrehte, die mein VGH-vertreter aber wieder rückgängig machen konnte, während rws-gründer und chef waldemar von roon in der presse tönte, der markt werde durch betrüger versaut... ingeburg peters
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Der ultimative Lesetipp
Der Heilige Vater in Rom als Urbild aller Scheinväter, Josef verlangte keine Unterhaltszahlungen von Gott ...mehr über das Männer-Gerangel bei Luise Pusch, der berühmten hannoverschen Linguistin:
Scheinväter
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Frauen-Quote: Ophelia, das Wasser trägt!
maischberger soll kürzlich ein kuriositätenkabinett von frauen im talk gehabt haben, habe die sendung nicht gesehen. alle hätten abhängigkeit vom mann gezeigt, das stört einige scheinheilige. dabei greift doch gerade hier die normative kraft des faktischen. nehmen wir die handwerker. sie benehmen sich überwiegend wie halbgötter, besonders gegenüber frauen. bei einem wasser-schaden musste ich mir witze anhören, sie kämen nunmal nicht rein ins loch. und wenn frau ausdrücke wie adapter verwendet, scheinen sie zum trotz nicht verstehen zu wollen. vor wut tränenüberströmt verließ ich das büro des installateurs. es war einfach zuviel für einen sensiblen menschen, keinen schritt in der sache vorangekommen zu sein. überlege schon, immer 30 euro für puff oder porno als bestechungsgeld bereit zu halten, nur um normal behandelt zu werden. ebenso für den fahrenden lebensmittelhändler in der nebenstraße, den ich nicht mehr frequentiere, seit er in anwesenheit eines männlichen kunden, dem er wohl eine freude machen wollte, sagte, ich solle die porree-stange reinstecken. keineswegs ein einzelfall, sondern millionen clicks für ähnliche sprüche auf youtube. gestern hatte ich einen besonders üblen tag diesbezüglich. ein bekannter hannoverscher historiker rief an, dr. x., ich möge ihn aus einer senioren-residenz befreien und in sein haus bei hannover zurückbegleiten, wo wir beginnen könnten, seine memoiren aufzusetzen. er wäre schließlich ein bedeutender bürger. frage, wie alt er denn sei inzwischen. 75 jahre. sage, das ist ja heutzutage kein alter mehr. da antwortet er mitten in seiner offensichtlichen notlage: man ist so alt wie man sich fühlt, frau so alt, wie sie sich an-fühlt... während ich mit ihm telefoniere und seine bonmots verkrafte, klingeln drei roma an meiner tür; ich schwöre, es war so. die frau verlangt den mann zu sprechen. entnervt schon von dr. x. schreie ich aus dem fenster: hier gibt es keinen mann. da setzt eine beschimpfungskanonade vor meiner haustür ein.
oder das thema merkel. die chef sagt Nein.
täglich wird journalistische jauche über sie gegossen. entscheidet die kanzlerin aber unübersehbar richtig, werden ihre minister oder andere politiker zitiert.
aus all dem kann ich nur einen schluss ziehen: frauen-quote!!!
nur die frauen-quote für führungskräfte hilft künftig weiter. klick peter lichts lied vom ende des kapitalismus an. da begreifst du schlagartig die bestehende männerquote in den führungsriegen der wirtschaft. in der familie gibt es die frauenquote seit je. es geht also ums durchbrechen bestehender quoten.
ex-verfassungsrichterin jutta limbach wird nicht müde zu betonen, dass die bürger das recht im alltag leben und durchsetzen müssen. im bürgerlichen gesetzbuch waren die frauen noch bis in die 70er-Jahre der entscheidungsgewalt ihres ehemanns unterworfen (drastische künstlerische dokumentation dazu der film martha von rainer-werner fassbinder).
alle menschen sind vor dem gesetz gleich, ein schöner satz, aber die wirklichkeit sieht anders aus.
zwar wird auch mittelbare diskriminierung inzwischen angeprangert, weil neutrale kriterien sich faktisch überwiegend negativ auf frauen auswirken.
aber dennoch: frauen, nehmt euch anwälte und setzt per gesetz quoten durch. sie sind für die gesellschaft das, was für hamlets ophelia ein schwimm-kurs gewesen wäre: ohne quoten kommen wir unter der herr-schaft der wirtschaftlichen und persönlichen geilheit nicht weiter! ingeburg peters
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Lied vom Ende des Kapitalismus
Georg Kreisler:
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dunkler dämon deutschland
aus der grundschulzeit des kindes gibt es immer noch türkisch-stämmige freundinnen und befreundete familien. die eine tochter studiert medizin, (oma hat sich um die enkel gekümmert, ich habe mich für ihre aufenthaltsgenehmigungsverlängerung hier stark gemacht) während ihre mutter als kassiererin im supermarkt arbeitet, der vater bei vw. die mutter erzählte mir mal, sie trüge nach der arbeit auf dem heimweg immer ein weißes kopftuch, damit man ihre dunklen haare nicht sehe, und sie so einem überfall entgehen könnte. ich hielt sie für überspannt mit diesen vorstellungen, bis heute. dabei fällt mir seit längerem schon der hohe anteil strohblonder polizistinnen auf. noch nie habe ich hier in hannover einen schwarzen polizisten oder eine dunkelhäutige polizistin gesehen. aber ich kenne eine familie, deren vater weißer wissenschaftler ist, die mutter schwarze hausfrau, auf die genau die geschichte der bedrohten familie krause heute auf spiegel-online zutreffen könnte....ip
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unsere polizei, unser verfassungsschutz...
als ich noch zur schule ging, habe ich in der provinz, für die salzgitter-presse in lebenstedt, bei der polizei-hauptverwaltung die presseinformationen abgeholt. das ist jetzt 45 jahre her, aber schon damals wurde ich als angehende meinungsbildnerin von einigen beamten dort angeworben, ich solle mir doch einen freund bei der NPD suchen... quasi als journalistin geboren, bot ich das thema dem damaligen in-magazin twen an, aber es kam nicht mehr zu einer ausarbeitung, weil ich nach hannover wechselte. wir und unsere polizei, warum ich das jetzt und hier erwähne, ist angesichts der tagesnachrichten wohl überflüssig zu erklären. ip
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