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“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

 

  • Kindler: Von der Leyen war auf keiner einzigen Podiumsdebatte im Wahlkreis

    Zum Abschluss des Wahlkampfs zieht der GRÜNE Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler Bilanz und kritisiert gleichzeitig die CDU-Direktkandidatin Dr. Ursula von der Leyen im Wahlkreis Stadt Hannover II: 
    „Vier Monate Wahlkampf – vier Monate habe ich bei engagierten Schulen, Vereinen, Initiativen, Gewerkschaften und Verbänden auf dem Podium gesessen. Zusammen mit meinen Mitbewerber*innen, zusammen mit Bürger*innen, Schüler*innen und Azubis haben wir im direkten Dialog unsere Positionen zur Klima-, Sozial-, Rüstungs- oder Flüchtlingspolitik vertreten. Insgesamt waren es zehn Debatten im Wahlkreis Stadt Hannover II. Eine Kandidatin war jedoch nie dabei: Die Kandidatin der CDU in meinem Wahlkreis! An keiner einzigen Podiumsdebatte hat Ursula von der Leyen teilgenommen. Anscheinend ist sie sich zu fein dafür. 
    Natürlich verstehe ich, wenn Ursula von der Leyen als Bundesministerin nicht an jeder Debatte teilnimmt. Dass sie aber zu keiner einzigen Debatte erscheint, ist kein Zufall oder ein Terminproblem, sondern das hat System. Von der Leyen will sich nicht der demokratischen Debatte mit ihren politischen Mitbewerber*innen und den Bürger*innen stellen. Das zeigt einen mangelnden Respekt gegenüber den Menschen in Hannover. Sie als Kandidatin sollte sich im Wahlkreis auch der Diskussion stellen und nicht kneifen.“ 


  • Geringste Apfelernte in Niedersachsen und Hamburg seit 2013 erwartet

    Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen


    HANNOVER. Im Jahr 2017 werden in Niedersachsen und Hamburg zusammen voraussichtlich 230.000 Tonnen Äpfel geerntet werden. Das sind etwa 36 % weniger als im ertragsstarken Vorjahr 2016, obwohl die Anbauflächen auf gut 9.400 Hektar (ha) ausgeweitet wurden. Dieses teilten das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) und das Statistikamt Nord auf Basis der Ernteschätzung der ehrenamtlichen Obstberichterstatter für August 2017 mit.

    Wegen der kalten und feuchten Blütezeit mit Spätfrösten reiften weniger Früchte an den Bäumen heran. So wird ein sehr niedriger durchschnittlicher Apfelertrag über alle Sorten von 245 Dezitonnen (dt) je Hektar (ha) erwartet. In den letzten 20 Jahren wurde dieser Wert lediglich in den Jahren 2013 und 2002 unterschritten. Die Ertragseinbußen werden alle Sorten betreffen. Im Vergleich zum Vorjahr wird für die Sorten Jonagored, Holsteiner Cox, Braeburn und Boskoop ein Rückgang des Durchschnittsertrags auf die Hälfte prognostiziert. Besser sieht es für die Sorte Elstar aus, deren Hektarertrag vermutlich um 21 % unter dem Vorjahresniveau liegen wird.

    Auf knapp einem Drittel der Apfelanbaufläche in Niedersachsen und Hamburg wächst die Sorte Elstar. Sie war bereits im Jahr 1997 die anbaustärkste Sorte. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen aktuell die Sorten Jonaprince (Red Prince) und Braeburn, deren Anbauumfang in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Die auf den Plätzen 4 und 5 folgenden Sorten Jonagored und Boskoop/Roter Boskoop sind in ihrer Anbaubedeutung hingegen gesunken.

    In dem Obstanbaugebiet „Altes Land" konzentrieren sich die Apfelanbauflächen der beiden Länder Niedersachsen und Hamburg. Es umfasst 96 % der Apfelanbauflächen und erstreckt sich entlang der Niederelbe. Dazu zählen das Hamburger Obstanbaugebiet vollständig sowie auf niedersächsischer Seite Flächen in den Kreisen Cuxhaven, Harburg und Stade. Im Jahr 2017 wurden hier von 541 Betrieben gut 9.000 ha Äpfel angebaut. Während die Zahl der Betriebe sank, stieg die Anbaufläche für Äpfel pro Betrieb seit 1997 auf mehr als das Doppelte und liegt nun bei 16,7 ha.
  • 7 Mio. Euro Invest bei der Ölmühle Solling
    Neue Arbeitsplätze in Boffzen
    Das Wirtschaftsministerium unterstützt mit ca. 2 Mio. Euro den Neubau einer Produktions- und Innovationsstätte in Boffzen (Landkreis Holzminden) für Produkte aus regionalem Anbau. Die Ölmühle Solling stellt dort unter eigener Marke pflanzliche Bio-Öle und Fette als Lebensmittel sowie Produkte für Kosmetika her.
    Minister Olaf Lies: „Das Familienunternehmen Baensch ist Förderer des Deutschlandstipendiums und ihm liegt die Region besonders am Herzen. So ist die Ölmühle Solling als Arbeitgeber fest im Landkreis Holzminden verankert. Mit der anstehenden Erweiterung werden acht neue Dauerarbeitsplätze, davon zwei Ausbildungsplätze geschaffen. Dieses starke Bekenntnis zum Standort unterstützen wir gern.“
    Großen Wert legt das Unternehmen auf den Verbund mit der Wirtschaft in der Region. Die Rohstoffe werden von Landwirten aus dem Umland bezogen; innovative Verpackungen werden in Boffzen selbst entwickelt. Mehrere Produkte des Unternehmens sind als Regionalmarke in der Region Solling-Vogler zertifiziert und die Ölmühle wurde mehrfach als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsens“ ausgezeichnet.
    Mit dem Neubau soll ein Vor-Ort-Verkauf eingeführt werden, welcher Touristen in die Region lockt. Bereits jetzt finden Mühlenfeste, Vorträge und Führungen für Busreisende statt. Dieses Angebot soll nach der Vergrößerung des Unternehmens weiter ausgebaut werden. Mit der Einrichtung eines eigenen Labors soll in Zukunft in Zusammenarbeit mit den Hochschulen eine betriebseigene Qualitätsprüfung geschaffen werden. Außerdem sollen die Räume auch für gemeinsame Forschungsprojekte der Hochschulen und der Ölmühle zur Verfügung stehen.
    Die Ölmühle verfügt aktuell über ca. 40 Arbeitsplätze. Mit dem Vorhaben, das ein Gesamtinvestitionsvolumen von 7 Mio. Euro hat, werden zusätzlich acht neue Dauerarbeitsplätze geschaffen.



  • Zum #Weltfriedenstag: Hitler war Vegetarier und tierliebend – das schmutzige Geschäft des Krieges

    Von Ingeburg Peters



    Zur Expo 2000 überreichte mir ein Inder strahlend ein Perlenband mit Swastika-Symbolen. Das bringe in Indien Glück. Soeben nun schickte die Ev.Luth. #Landeskirche eine Information über nationalsozialistische Symbole an Glocken.
    Selbst in uns Nachkriegsgenerationen steckt die NS-Ideologie noch tief drin, da dürfen wir uns nichts vormachen.
    Mein Patenonkel Adolf sagte damals beim Abschied am Bahnhof angesichts der vielen Ausländer hinter den Verkaufstresen: „Die dürfen hier bei uns arbeiten, wir bei denen nicht.“  (das hat sich inzwischen geändert, siehe auch Film „Import – Export“ von Ulrich Seidl auf youtube) Ein für seine Frauenverachtung bekannter Rap-Sänger fordert spezielles Kindergartenessen für Muslime und Veganer. Ob wir wohl auch in Kindergärten im Orient Sonderwünsche äußern dürften, würde SS-Mann Adolf fragen. Tolerant und weltoffen zu sein, das macht vielen Bürgern Angst.
    Der war so begeistert von Hitler, wie „ihr von den Beatles“, sagte er. Mein Vater „durfte“ dem Führer die Hand schütteln. Da wusste er noch nicht, dass sein schwerhöriger Vater euthanasiebedroht war. Ein Bekannter aus großbürgerlichen Kreisen  war in der Reiter-HJ und hatte dort wundervolle Erlebnisse. Man schlief abends bei den Pferden im Heu. Seine Mutter: “Die Erziehung wurde mir aus der Hand genommen.“ Später meldete er sich als Sohn eines Deutschnationalen und schlechter Schüler freiwillig zum Kriegsdienst, um den schulischen Anforderungen zu entgehen. Er kam glücklicherweise nach Südfrankreich, während sein Bruder im Osten kämpfte (der für die NAPOLA „ausersehen“ war, ebenso wie der hannoversche Herausgeber der Kulturzeitschrift „Die Horen“, Kurt Morawietz). Als seine jüdische Freundin mitsamt ihrer Verwandten aus seinem Viertel verschwand, sprach in der Familie niemand darüber. Er fand die Namen später auf dem Denkmal am Opernhaus #Hannover wieder.
    Ein Nachbar erlebte nach dem Krieg in der Schule Lehrer, die vor versammelter Klasse in den Keller gingen und sich dort erhängten. Sein Vater geriet in Kriegsgefangenschaft, wollte fliehen und wurde erschossen. Die vier Kinder hatten samt und sonders Vornamen aus dem NS-Namenskatalog. Der einzige Halt war nun die Kirche und die Sonntagspredigten des Pastors. So wurde Jesus zu seiner Vaterfigur. Aber bemerkte der Junge damals die tendenziösen Formulierungen ex cathedra – von der Kanzel herab? Ein starkes Volk braucht Raum? Er jedenfalls propagiert bis heute Stärke als Lebenshaltung. Andere ziehen bei ihm immer den Kürzeren. Frauen sowieso. Auch Publizistin Jutta Ditfurth weiß von einer „gütigen“ Großmutter zu berichten, und vielen weiteren Nazis, die sehr lieb zu ihren eigenen Kindern waren. Es gibt sogar noch einige Sprösslinge direkt aus dem arischen Zuchtprogramm der Nazis in Hannover.
    Kurz – die ganze Nazi-Luft sitzt uns Nachgeborenen noch sehr im Nacken. Früher habe ich stets ein Fazit gezogen, unter Texten und Konzepten, jetzt stelle ich nur Zeitzeugenschaft dar. Das Private ist das Politische…


  • Zum Wochenende: Mein erstes Sonett


    (bin noch nicht wirklich zufrieden damit)

    Rückzug und Zuzug

    The benedictines in the desert – why?
    Ich bin mittendrin im Getriebe der Stadt.
    Monasteries of men – why are they so shy?
    Hier gibts Migranten, Elend, Müllberge satt.

    Maintaining some rooms for private retreats?
    Was sind das für Gestörte, die dann kommen?
    Engaged in manual labor – that feeds?
    Die Guru-Gläubigen – Gottes-Frommen?

    With Gift-Shop, Online-Store, man ist ja modern.
    Kunst, sowie Wissenschaft, das macht sich so gut –
    Hauptsache, mann hält sich die Wirklichkeit fern.

    Place of extraordinary beauty?
    Ihr Frauennachahmer, macht euch aus dem Staub.
    Frau bleibt hier und steht alles durch – mit Verlaub.

    Ingeburg Peters

  • Von Joggerinnen, Freiern und Inklusion - Vorschlag für einen frauenfreundlichen Kaffeenachmittag mit der Stadtteilrunde Mitte
    Von Ingeburg Peters

    #Hannover. Eine elegant gekleidete junge Dame prüft im Schaufensterglas des Kiosks, ob die Frau auf der gegenüberliegenden Straßenseite verschwunden ist. Dann biegt sie ins Bordell ein. Die meisten Freier halten es ebenso.
    Man schämt sich hier irgendwie doch noch, obwohl Prostitution nicht mehr strafbar ist. In Holland wird das mittlerweile offener gehandlet. Da gibt es lichtdurchflutete Plätze mit Polizeistation für die Rammel-Container. Das dient der Sicherheit auf Kosten der schummrigen Atmosphäre, manche Joggerin ist gefährdeter…
    Mein Vorschlag, die Bordell-Besatzungen doch beim nächsten Schützenausmarsch mit marschieren zu lassen, kommt – wie immer – schlecht an. Sichtbar machen, das ist #Inklusion!
    Oder einen Kaffee-und-Kuchen-Nachmittag mit der #StadtteilrundeMitte anzubieten, damit sich auch diese Sorte Sozialarbeiterinnen (Abreiterinnen) endlich mal ungeniert zeigen und mit anderen Bürgerinnen kommunizieren darf.
    Es wäre für die Prostituierten günstiger als das Steintorfest. Eine Thai-Frau: „Wenn das Fest stattfindet, trauen sich die Freier nicht mehr her, weil sie erkannt werden könnten.“ Spricht da die Geldgier? „An manchem Tag habe ich nach Abzug der hohen Raummiete nur 20 Euro übrig“.






  • auf dem bauernmarkt
    mannohmann, soeben auf dem bauernmarkt hannover am landtag.
    kleine demo "die partei" unter polizeischutz zieht vorüber, aber ironie verstehen nur wenige.
    am stand von öko-bauer stolze, mir als spd-freundlich bekannt, eine angst-bürgerin in rage:
    "Was da an sozialabbau auf uns zukommt. und dieser porschefahrer lindner, der will nur geld machen.
    und die lügenpresse hetzt gegen die afd. eine kollegin hat zu mir nazi gesagt."
    ich: "warum?".
    "weil ich afd gewählt habe".
    "Jesus hat aber gesagt, mach kein' scheiß mit dem kreuz..."
    "Ich liebe jesus".
    "ja, und nun haben Sie scheiß mit dem ankreuzen gebaut".

  • Wilde Blühstreifen holen den Schwalbenschwanz-Schmetterling zurück "Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu" (Hans Christian Andersen)
    Aus "Das Schmetterlings-Gartenjahr" - Zwölf und mehr Möglichkeiten zur Gestaltung eines schmetterlingsfreundlichen Gartens. Zu bestellen bei www.nabu-oldenburg.de

    Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

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