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“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

 

  • Spekulationsobjekt Boden

    Wohnen wird - zumindest in den attraktiven Lagen der Großstädte - zunehmend zum Luxus, die Angst vor Verdrängung aus angestammten Wohnungen und Nachbarschaften ist weit verbreitet. Maßgeblich Schuld daran ist die Spekulation mit Boden. Bauland wird brach liegen gelassen, weil der Wert des Bodens schneller steigt als der für fertige Häuser.
    Einer meiner Autoren, Jurist Dieter Suhr, befasste sich mit diesem Thema bereits Anfang der 70er-Jahre, ertrank dann aber beim Schwimmen im Meer bei Kreta, womit erstmal wieder Schluss mit der Kritik "leistungsloser Gewinnabschöpfung" war.
    Das Bundesverfassungsgericht bereits 1967: "Die Tatsache, dass der Boden unvermehrbar und unentbehrlich ist, verbietet es, seine Nutzung dem unübersehbaren Spiel der Kräfte zu überlassen."
    Dienstag, 13. November 19 Uhr´, Bibliothek im Pavillon #Hannover macht ein Expertenkreis Lösungsvorschläge.
    20. November am gleichen Ort: Stephan Reiß-Schmidt berichtet über die "Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht".
  • Lebenslinien

    : Eine musikalische Begegnung mit Musik des Christentums, islamischen Sufismus und Videoprojektionen" – mit dem Ensemble Megaphon und Gastkünstler*innen am Samstag, 27. Oktober um 19:30 Uhr in der Basilika St. Clemens.

    Die Musiker des Ensembles Megaphon und ihre Gäste spannen einen weiten Bogen von Hildegard von Bingens mystischen Gesängen aus dem 12. Jahrhundert über traditionelle arabische Sufi-Musik bis in die Musik der Gegenwart und eigene Improvisationen. Sie nehmen die Besucherinnen und Besucher auf eine poetische Reise durch Raum, Zeit und Kulturen mit. So wie die Musik raumfüllend aus allen Richtungen erklingt, verwandeln die schwebenden Lichtprojektionen die Architektur des Raumes und bringen ihn in Bewegung. 

    Das Konzert findet im Rahmen des "5. Hannoversche Inklusiven Soundfestival“, das wir auf diesem Weg gerne unterstützen. Kooperationspartner für diese Veranstaltung ist der Verein Blickpunkte. Eintritt 12,- beziehungsweise ermäßig 8,- Euro. Vorverkauf  über Reservix (und an der Abendkasse in der Basilika ab 19 Uhr. Freier Eintritt für Refugees und Arbeitslose. 

    Lebenslinien – Tanz, Musik, Video und Lichtstallationen mit dem Ensemble Megaphon und Gastkünstler*innen

    Samstag, 27. Oktober, 19:30 Uhr

    Basilika St. Clemens (Platz an der Basilika 1, 30169 Hannover)

  • Trivial Trivialer Am Trivialsten







    Trivial

    Wild Cherry
    young style, Clean Comfort Caring Formula Micro Moisture, EXTRA FRESH, Sunlight
    Natural, powerfruit, Innere Ruhe mit dem Duft von Lavendel, Ylang-Ylang &
    Patchouli, THE ULTIMATE WAKE UP CALL; ORIGINAL SOURCE; MINT AND TEA TREE;
    PACKED WITH ESSENTIAL OILS; Pearl Beauty, SYNERGEN for young men, pack-ice mit
    sportlich frischem Duft und Allantoin, DaRKtemptatioN (Revitalisierung), Free
    style, Reconstructing ,mit Joghurt-Protein & Aloe Vera-Milch, mit
    Sheabutter, Gelee Royal Königinnen-Gel.

    Trivialer

    Intensiv
    Repair with Fibre Actives from inside, Rituels du Maroc, Marine Extract mit
    markant herbem Duft, met Hop-Extracten, aux Extraits de Houblon, Total
    Anti-Aging.
    Besonders mild durch Zuckertensid. Extreme Cool:
    Menthol&Glacier Minerals, Ambra de Arabia.

    Am Trivialsten:

    Clio, Golf,
    Twingo, Punto, Ibiza, Space Star, Modus, Fiesta, Trafic, Optima, Polo,
    California, Astra, Tafira, Galaxy, Fusion, Zero, Panda, Kangoo, Octavia, Corsa,
    Agila, Njoy, Megane, fAbIA, Avensis.

    Konkrete
    Poesie von Ingeburg Peters
    Copyright
    by Ingeburg Peters


  • "Der Ursprung der Liebe"
    Hit der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt: liv stroemquists neues Comic-buch "Der Ursprung der Liebe" avant-verlag, das Antidot gegen Rechts.
    Habe das Buch in einem durchgelesen gestern Nacht. Über Schriftstellerin Victoria Benedictsson, die sich die Kehle durchschnitt, als ein Kritiker sie heruntergemacht und dann geküsst hatte (siehe dazu auch Fassbinders Martha) und viele andere Storys mehr.
    Nur der Schluss des Buches ist stroemquist nicht gelungen: Auf Macht verzichten für die Liebe. Da bleibt unklar, dass dies vor allem an Männer gerichtet ist; ausgesprochen gefährlich für Frauen, die ohnehin dazu neigen, immer alles aus der Hand zu geben.ip
     
    Bei den blutjungen Funkenmariechen ab 11.11., 11 Uhr 11, dem Beginn der Karnevalssaison, wird diese Beinstellung vor allem von älteren Herren geschätzt.ip
  • Wie unoriginell...

    Leider habens Philosophen in #Hannover heute noch schwerer als zu Leibniz' Zeiten. Zugunsten technisch orientierter Fächer wurden die #Geisteswissenschaften rigoros ausgedünnt. Bitte zur Bewerbung #Kulturhauptstadt keine Lügen slammen:
    Humanismus+Philosophie werden an der Leibniz-Universitaet kleingemacht.ip

    Hier die Info der Stadtverwaltung:
    Hannover traut sich was und schickt einen Poetry-Slammer nach Berlin, der die Stadt bei der Auftaktveranstaltung „Kulturhauptstadt Europas 2025“ beim Treffen der deutschen Kulturhauptstadtbewerber am 16. Oktober präsentiert. (repräsentiert musse heißen, guter Pressemann, ip)

    „Ich soll hier was zu Hannover erzählen.
    Aber Hannover hat nichts.
    Nichts, was andere Städte nicht auch haben.
    Also dachte ich, ich mach mal meine Hausaufgaben
    und zähle auf, was andere so draufhaben“,

    führt der hannoversche Künstler Tobias Kunze in seine mit der Poetry-Slammerin Ninia LaGrande erarbeitete künstlerisch-kulturelle Hannover-Vorstellung ein.
    Und die beginnt mit einer Postkarte des Künstlers Uwe Stelter, die das Neue Rathaus in Hannover abbildet und mit „Paris“ betitelt ist. Dazu slammt Kunze:

    „Ah, Paris. L’hotel du ville. Wo freier Bürgerwille quillt
    und kulminiert, wird Dialog digital wie analog
    vorangetrieben und großgeschrieben
    damit Ideen nie den Fokus verlieren
    So sind die hohen Türen schon immer offengeblieben!“

    Aber das ist doch eine Beschreibung von - Hannover! Ein Fehler?

    Keine Zeit zum Nachdenken, denn es kommt schon das zweite Bild. Es zeigt die Leibniz Universität Hannover und ist betitelt mit „London“.
    Und der gesprochene Text? Beschreibt wieder Hannover:

    „Wie wird die Stadt zum Schmelztiegel, in dem sich die Welt spiegelt?
    Wie lernt und lebt, studiert und trägt man Miteinander, Vielfalt der Nationen?
    180 Länder mit über 80 Sprachen – ein Ort für Philosophen!
    Humanisten, Künstler*innen, die hier eine Zukunft finden;
    40.000 Student*innen, die wissen, das mit allen Sinnen
    Streben auch meint: nur Vielfalt eint – und kann im Herzen gewinnen!“

    Irritierende Vorstellung von Hannover? Ja, aber der Wahnsinn hat Methode.
    Es folgt eine Postkarte vom Alten Rathaus mit dem Titel „Copenhagen“ und im Text geht es um – man kann es erraten – ein Radkonzept, das Hannovers Ansinnen beschreibt auf dem Weg hin zur „gefahrenlosen und modernen City … mit gesunder, CO2-neutraler Mobilität.“
    Und dann geht es Schlag auf Schlag: Tallinn, Monaco und Edinburgh steht auf den Postkarten, die hannoversche Gebäude zeigen und die vom Poetry-Slammer Kunze von Hannovers Herausforderungen in der Zukunft handeln.
    Erst zum Schluss löst der Poetry-Slammer die Widersprüche auf:

    „Nun man fragt sich: wo bleibt denn da Hannover?
    Hannover spiegelt all das wider, mitten in Europa.
    Alles was ich sagte, spielt sich in Hannover ab,
    denn all diese Aspekte finden in Hannover ----- Stadt.“

    Der Poetry-Slam-Coup ist geglückt: Die Verwirrung zwischen Bild, Titel und Inhalt ist perfekt.
    Und was bleibt von Hannovers Auftritt beim Treffen der so genannten Candidate Cities am 16. Oktober in Berlin? Hannover nennt die gesellschaftlichen Herausforderungen vor dem Hintergrund einer globalen, digitalen und mobilen Welt wie beispielsweise Zuwanderung, Armutsbekämpfung und Klimaschutz und lässt keinen Zweifel aufkommen: Hier in der niedersächsischen Landeshauptstadt, mitten in Europa, werden Lösungsansätze für das Miteinander im Kleinen und der europäischen Idee im Großen, für eine kulturelle Vielfalt in einer Stadt, die nachhaltig das gesellschaftliche Leben bereichert, für das Zusammenleben in Zukunft er- und vermittelt.
    Auftakt der nationalen Bewerbungsphase zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“:
    Zum Start des deutschen Wettbewerbsverfahrens für die „Kulturhauptstadt Europas 2025“ hatte die Geschäftsstelle „Kulturhauptstadt Europas 2025“ der Kulturstiftung der Länder für den 16. Oktober die deutschen Kulturhauptstadtbewerber ins Europäische Haus nach Berlin eingeladen.
    Informationen zu den Kunstwerke-Postkarten von Uwe Stelter:
    Die Postkarten sind Kunstwerke des Künstlers Uwe Stelter, der seit 1996 unter dem Motto „Eine Stadt“ hannoversche Gebäude abbildet, die ihn an andere Orte weltweit erinnern und sie nach ihnen benennt.

  • das waren die nazis: mörder
    https://www.nachrichten.at/…/Hitlers-Tod-und-ein-sechsfache…
    goebbels mordete seine eigenen kinder und seine frau magda (vormals quandt, ja die aus der BMW-familie. deren sohn #haraldquandt hatte er adoptiert, er war aber noch nicht aus dem krieg zurück).ip

  • Das Denkmal für das KZ Stöcken steht an einer Schnellstraße, aus Steuergeldern finanziert
    Heute lässt die Elektro(auto)industrie seltene Erden, Lithium usw. von den Zwangsarbeitern Afrikas abbauen.

    Bei den überlebenden Zwangsarbeitern aus dem KZ neben #Varta #Hannover (nun in amerikanischem Besitz) in Stöcken hat sich noch niemand entschuldigt.

    Uschi Kiesling von der KZ-Arbeitsgemeinschaft Hannover-Stöcken: "Eine 'Fluktuation' von 80 Toten unter den 1500 Zwangsarbeiterinnen durch Bleivergiftung und Prügel wurde von Herbert Quandt regelmäßig aus anderen KZ's 'ausgeglichen'."

    Die Alliierten haben die Quandts als Mitläufer weißgewaschen, weil sie die Batterieproduktion brauchten.
    Sie hätten deshalb wohl letztlich sogar Hitler als Mitläufer bezeichnet. So konnte Harald Quandt Landminen für Afrika und gegen den Kommunismus produzieren und bei BMW als Mehrheitsaktionär einsteigen.

    Der Quandt-Familie ging es einzig darum, gut zu leben, sie demütigten arrogant Bitten der Überlebenden um eine Entschuldigung (wie es übrigens auch Gräfin Marion Dönhoff mit ihren ehemaligen Gutsleuten hielt, die sie im Stich ließ).

    Ich kenne in Hannover einige Großbürgerliche, und nicht nur die zum Amüsierpöbel gehörenden,  die genauso denken: Spaß haben, a good time. ip

    https://youtu.be/l9hNjmJxc0U


  • Mein Gruß aus der Lenaustraße

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