Hier und Jetzt

“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

 

  • IAA-Journalistengaudi
    O'#SpassSpaß't is: #Journalistengaudi #IAA18 Währends Volk um den HambacherForst#HambacherForst kämpft,bespaßt #Daimler Daimler auf der #IAA IAA2018 500 Journalisten mit Testfahrten auf der Landebahn des Flughafens Hannover#Hannover.Abgesperrt wurden dafür 5 km landebahn+20km öffentl.straßen. daimler stellt#daimler auf 9000m2 laminat aus #laminat!ip
  • "Nur auf's Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen" (Friedrich Rückert)
    Bewerbung #Kulturhauptstadt

    Osnabrück hat die besseren Museumsthemen und Massen-Events können es auch nicht sein:
    wir haben den #kinderwald, wir haben #silviahesse für die afrikanischen connections und das von mir als 1. hostel in hannover gegründete nachhaltige www.hostelhannover.de, als Internationales Freundschaftsheim, wo sich zur Zeit 2 Niederländerinnen aus Nairobi mit Freundin aus Sri Lanka, sowie Gartenbauschüler aus Osnabrück und Wolfsburg gemeinsam mit einer englischen Fotografin aus Yorkshire aufhalten. 
    und natürlich mein alternatives online-magazin www.regionalmedien.de. 
    das ist die kultur, die wir zur bewerbung zur #kulturhauptstadt benötigen: Positive Potentialentfaltung ohne faschistisches Elite-Denken.ip



    "Endlich: das Gesicht und der Slogan für Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt!..."
    (Ironie aus Hannover von Prof. Markus Becker, Pianist)  wie sagte #igorlevit: Druck machen bei der  bewerbung #kulturhauptstadt! also zähne zusammenbeißen, meint er das?ip

  • PERSPEKTIVEN ZU GUTER LETZT
    #ecolog #hannover hält das #ozonloch für repariert. aber da ich claudia einst von der #patriarchatskritik per haiti-mail auf den dampfer geokrieg setzte, hier ihr neuester beitrag: 4/18 Umwelt PERSPEKTIVEN ZU GUTER LETZT

    Geschwächte #Ozonschicht setzt gefährliche Strahlung frei.

    Es gibt seit dem 4.4.2018 keine Vagheiten
    mehr. Jenseits aller offiziellen
    Behauptungen und Spekulationen liegt
    nun der Gegenbeweis vor. Die wirkliche
    Bedrohung unseres Lebens liegt in der
    tödlichen ultravioletten kosmischen
    Strahlung. Sie erreicht laut den Messerhebungen
    vom April 2018 die Erdoberfläche.
    Die Ozonschicht wird durchlässiger!

    Prof. Dr. Claudia von Werlhof
    (Universität Innsbruck)

    Ein wichtiger Teil der Atmosphäre, das
    berühmte und einzigartige Blau des Planeten
    Erde, befindet sich in einem Prozess
    der Auflösung. Konkret gesagt, ist inzwischen
    ein Teil der Ozonschicht verschwunden,
    die für den Schutz aller
    Lebewesen
    und den Naturkreislauf verantwortlich
    ist. Das ist eine alarmierende
    Tatsache. So ist schon einmal am Ende
    des Perm vor 250 Mio. Jahren fast alles Erdenleben
    ausgestorben, weil nichts mehr
    wuchs. Das sogenannte «Grosse Sterben
    » hatte damals wahrscheinlich denselben
    Grund (Gabbattis 2018).
    Schwächung der Ozonschicht auch
    jenseits der Ozonlöcher
    Es sind heute auch nicht nur die berüchtigten
    Ozonlöcher über der Antarktis und
    seit 2011, dem Jahr des Fukushima GAU’s,
    auch der Arktis (Bertell 2016), die ein
    Problem
    darstellen und wider Erwarten
    keine Anstalten machen, sich wieder zu
    schliessen (Titze 2018). Eine «Heilung»
    war seit dem «Montreal Protokoll» von
    1987 prognostiziert worden (Siegel 2018).
    Seit damals nimmt man auch an, dass vor
    allem FCKWs, also Fluorchlorkohlenwasserstoffe,
    wie sie etwa in Kühlschränken
    und Sprühdosen verwendet werden,
    die Ursache der Schwächung der Ozonschicht
    gewesen seien (genauer UN 2018;
    NOAA 2006), und verbot daraufhin ihren
    generellen Gebrauch.
    Seit kurzem ist nun aber klar, dass die
    Ozonschicht sich dennoch nicht überall
    gleichmässig erholte, im Gegenteil, sie
    inzwischen auch fern der Ozonlöcher –
    zwischen 60 Grad Süd und 60 Grad Nord
    – Schäden aufweist (Dönges 2017; insb.
    ETH-Zürich-Studie v. Ball et al. 2018),
    also eigentlich über den Ballungsgebieten
    der Erde liegen (sciencedaily 2018).
    Dieser Ozonschwund ist vor allem in einem
    Kernbereich der unteren, nicht aber
    oberen Stratosphäre (Mooney 2018; Ball
    et al. 2018) zwischen 10 und 24 km Höhe
    der Fall, also oberhalb der das Wetter
    machenden
    Troposphäre. Dies können
    sich die Wissenschaftler nun nicht erklären
    (s.a. Mooney 2018). Denn dass es
    überhaupt soweit kommen könne, dass
    die für das irdische Leben tödlichen Anteile
    der kosmischen Strahlung, insbesondere
    im Ultraviolett-Bereich, nun bis
    auf die Erdoberfläche vordringen könnten,
    wurde bisher ja immer bestritten.
    Der wissenschaftliche Beweis für
    UV-C und -B auf der Erdoberfläche
    Überbringer der horrenden Botschaft ist
    Dr. Marvin Herndon zusammen mit Raymond
    Hoisington und Mark Whiteside,
    die ihre entsprechenden Forschungsergebnisse
    soeben im Journal of Geography,
    Environment and Earth Science
    International, 14 (2): 1-11, 2018, Article
    no. JGEESI.40245 veröffentlicht haben
    unter dem Titel: «Deadly Ultraviolet
    UV-C and UV-B Penetration to Earth’s
    Surface: Human and Environmental Health
    Implications» – auf Deutsch:
    «Tödliche Ultraviolet-C- und -B-Durchdringung
    bis zur Erdoberfläche: Bedeutung
    für die menschliche Gesundheit und
    die der Umwelt»
    In ihrem Artikel erläutern die Autoren,
    dass UV-B-Strahlung ein «Stressfaktor»
    ist, der das Überleben und Wachstum von
    Organismen in Meer- und Süsswasser
    negativ beeinflusst, z. B. das Plankton.
    Damit ist die Nahrungsgrundlage der
    Meeresbewohner gefährdet und mit ihr
    die darauf aufbauende Nahrungskette.
    UV-B kann darüber hinaus die Photosynthese
    beeinträchtigen, das Wachstum
    und den allgemeinen Metabolismus der
    Unterwasserwelt, es kann die Korallenriff-
    Gemeinschaften stören und durch
    Korallenbleiche zerstören sowie zu einer
    Genom-Instabilität von Pflanzen führen.
    UV-Strahlung ist auch an Land, z. B. generell
    für Bäume schädlich, weil es deren
    biologische und chemische Umgebung
    verändert. Nadelbäume können bei UVB-
    Strahlung defiziente Pollen hervorbringen
    und in ihrer Fortpflanzung gestört
    oder gar steril werden. Die Giftigkeit
    von UV-B ist bekannt. Sie gilt auch für
    alle
    anderen Lebewesen.
    UV-C, wiederum, hat z. B. tödliche Effekte
    für Insekten und Mikroorganismen. Es
    führt sogar zu einem programmierten
    Zell-Tod bei Pflanzen. Bei Ratten ruft es
    Zell-Schäden hervor, bei Menschen, je
    nach Dauer der Bestrahlung, mindestens
    Hautschäden (Hautkrebs).
    Die NASA wusste seit Jahren Bescheid
    «Vor elf Jahren haben Wissenschafler der
    NASA die ersten Beweise veröffentlicht,
    die darauf hindeuten, dass die UV-C und
    UV-B-Strahlung die Ozonschicht durchdringen
    und die Erdoberfläche erreichen,
    und diese Beweise wurden nun von Herndon
    und seinen Koautoren bestätigt.
    Nachdem die Arbeit von D’Antoni und
    anderen aus dem Jahr 2007 zeigte, dass
    im Widerspruch zu Ethikprotokollen
    UV-C and UV-B-Strahlung die Erdoberfläche
    erreicht, hat die NASA trotz
    der schwerwiegenden Konsequenzen ihrer
    eigenen Messdaten keine weiterführenden
    Untersuchungen durchgeführt.»
    (
    Informationen und pdf: http://www.
    nuclearplanet.com/uv.html; Quelle: J.
    Marvin Herndon, Ph.D. Transdyne Corporation
    Email: mherndon@san.rr.com)
    Das ganze Programm ist im laufenden militärischen
    «Geoengineering» des MIK,
    des Militärisch-Industriellen Komplexes
    realisiert (vgl. dazu Bertell 2016, www.
    pbme-online.org; Ex-General Mini in
    Italien 2012; Werlhof 2017a, 2018). Es
    befindet
    sich allerdings immer noch jenseits
    des öffentlichen Diskurses, obwohl
    es seit Jahrzehnten einen neuen, nämlich
    planetaren Krieg über und gegen die
    Ökosysteme der Erde führt, um sie selbst
    in eine gigantische Kriegswaffe (Bertell)
    zu verwandeln.
    Was nun?
    Die NASA rechnet damit, dass das Ozonloch
    über der Antarktis erst 2070 geschlossen
    sein wird (Ghose 2013), ohne
    deren Ursachen zu thematisieren, von der
    allgemeinen Ozonschwäche ganz abgesehen.
    Generell rechnet man mit dem
    Rest des Jahrhunderts dafür. Bis dahin
    könnte das Leben auf Erden bereits unwiderbringlich
    geschädigt oder gar verschwunden
    sein!
    Wenn diese Aktivitäten auch ohne regular
    erklärten Krieg das gesamte Leben auf Erden
    bedrohen, ja gerade dabei sind, es zu
    vernichten, was dann? Das Tabu, welches
    das Militär umgibt, muss fallen. Und die
    «Bewegungen» sowie Politiker, die auf
    «Klimagerechtigkeit» und das Ende des
    zivilen CO2-Ausstosses setzen, müssen
    sich sofort mit der Tatsache beschäftigen,
    dass sie einem Mythos aufgesessen sind,
    und das Problem, um das es geht, ein ganz
    anderes ist, als sie angenommen haben –
    wissentlich oder nicht.
    Das Militär wird von selbst nicht aufhören
    zu tun, was es tut. Ja, es versucht über
    das sogenannte zivile Geoengineering an
    den Universitäten der Welt sogar, sein
    ganzes Programm auch ins zivile Leben zu
    verfrachten (Weiss 2016). Nun müssen
    wir dafür sorgen, dass sich das ändert.
    Die Wahrheit ist gegeben. Wir können sicher
    nicht warten, bis gar nichts mehr
    wächst. Es ist an der Zeit, dass Forschende
    und Verantwortliche bezüglich der abnehmenden
    Ozonschicht endlich erwachen.

    Literatur:
    Ball, William T et al.: «Evidence for a
    continuous decline in lower stratospheric
    ozone offsetting ozone layer recovery», in:
    Atmospheric Chemistry and Physics, 18,
    6.2.2018, S. 1379-1394
    www.ethz.ch/en/news-and-envents/
    eth-news/news/2018/2/decline-stratospheric-
    ozone.html

    Weitere Gründe für das Ozon-Sterben: das militärische
    Geoengineering insgesamt
    Denken wir darüber hinaus an Rosalie
    Bertell’s bahnbrechende Studie «Kriegswaffe
    Planet Erde» (Bertell 2016), dann
    wird klar, was noch zur Zerstörung der
    Ozonschicht beigetragen hat und weiter,
    ja zunehmend beiträgt:
    1.) Radioaktivität: Der Zusammenhang
    mit dem Ozonabbau gilt als gesichert
    (atomicarchive). Denn radioaktive
    Strahlung unterbricht den
    Prozess der Ozonbildung, und trägt
    dazu bei, am Ende den planetaren
    Sauerstoff zu zerstören (nuclear-news
    2015).
    2.) Überschallflüge (weswegen das zivile
    Concorde-Projekt zur Einführung
    des Überschallflugs im Zivilverkehr
    fallen gelassen wurde).
    3.) Raketenflüge wegen ihrer Treibstoffe,
    die u. a. mit dem giftigsten aller
    Stoffe, Plutonium, arbeiten.
    4.) Die Bestrahlung der Ionosphäre mit
    Milliarden Watt-starken künstlichen
    Elektromagnetischen Wellen
    durch die weltweiten Anlagen der
    «Ionosphärenzheizer», wie HAARP
    in Alaska.
    5.) Die «Star Wars» Aktivitäten des
    Militärs vom Weltraum aus, also die
    Arbeit
    über Satelliten und die Bildung
    von elektronischen Gittern zur
    Überwachung, Kontrolle und energetischen
    Beeinflussung des gesamten
    Erdraums (zuletzt Freeland
    2018).
    6.) Die Mikrowellenübertragung, Handymasten
    (z. B. Frompovich 2018)
    und allgemein die irdische Produktion
    von kosmischer Strahlung wie
    Röntgen und Gamma in der Medizin,
    Nahrungsmittelindustrie und
    im Alltag (Bertell 2016).
    7.) Schliesslich gehört auch der «normale
    » Flugverkehr zu den Übeltätern
    (Herndon 2017a, 2018; IPCC
    1999; 2016; Zeit 1993), von den Besprühungen
    der Tropo- und der
    Stratosphäre mit Schwermetallen
    und anderen giftigen Substanzen
    ganz zu schweigen.

    Dazu Physiker Konrad Dörr als Resonanz auf den Artikel oben:
    Es ist eindeutig, dass einige weniger resistente Pflanzenarten längst ihre Reproduktion aufgegeben haben,
    andere aber in ihrer Vitalität signifikant eingeschränkt sind.
    Das massive Fehlen der ganzen Kleinlebewesen und der in der Nahrungskette folgenden wie z.B. Vögel
    ist ähnlich gespenstisch und war nach meiner Beobachtung der Vorreiter.

    Die vielfältigen Attacken über Cemtrails Mikrowellen Wasserverseuchung Umweltgiften ist so komplex,
    das kein präzises Aufzeichen der Ursachenketten möglich scheint

    Sicher ist der rapide Verfall, es geht an unsere Grundlagen und Grundlagen der gesamten Biosphäre.



  • Erst killen sie den Wald...

    Berlin, 14.09.2018. Aktivist*innen von Ende Gelände blockieren seit 9:30 Uhr die Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen in Berlin. Sie protestieren damit gegen den Großeinsatz der Polizei im Hambacher Forst, wo seit gestern Baumhäuser geräumt und Bäume gefällt werden. Der Kohle-Konzern RWE will den Hambacher Wald roden, um den Braunkohle-Tagebau zu erweitern. Ende Gelände wird die NRW-Landesvertretung so lange besetzt halten, bis die Landesregierung den Polizei-Einsatz im Wald beendet. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte öffentlich verkündet, die Landesregierung werde RWE unterstützen.

    „Die Landesregierung NRW macht sich zum Handlanger von Wirtschaftsinteressen. RWE ist eine Gefahr für den Wald und für das Klima weltweit. Eine Regierung, die diesen Konzern mit einem Großaufgebot von Polizei bei der Räumung und Rodung des Waldes unterstützt, hat ihre gesellschaftliche Legitimation verspielt“, so Karolina Drzewo, Pressesprecherin von Ende Gelände.

    „Wir müssen die Klimakatastrophe verhindern, und dafür brauchen wir den sofortigen Kohleausstieg. Die Rodung des Hambacher Waldes für weiteren Braunkohle-Abbau ist sinnlos und unverantwortlich. Wir werden uns der Zerstörungswut von RWE in den Weg stellen, vor Ort im Wald genauso wie in Berlin“, so Sprecherin Karolina Drzewo weiter.

    Gestern hatten bereits über tausend Menschen im und rund um den Hambacher Forst gegen die Räumung und Rodung protestiert. Hunderte kamen zu spontanen Solidaritätsveranstaltungen in Berlin und vielen anderen Städten. Für das Wochenende rufen Ende Gelände und das Bündnis Aktion Unterholz zu Protesten im Wald auf, um die Bäume zu schützen und den sofortigen Kohleausstieg einzuleiten.

    Vom 25. bis 29. Oktober wird Ende Gelände gemeinsam mit Aktivist*innen aus ganz Europa in einer Massenaktion zivilen Ungehorsams den Braunkohle-Tagebau Hambach blockieren und damit ein starkes Zeichen setzen für den sofortigen Kohleausstieg und den Erhalt des Hambacher Forsts als Sofortmaßnahme für Klimagerechtigkeit weltweit.

  • Pimmeltime
    #IAA
     #Kulturhauptstadt
    #Hannover


    Pimmeltime

    In:
    Mir scheint, Mann kann auch im Bordell per App Termine bei der Sexarbeiterin seiner Wahl buchen. Anders kann ich mir die nervös herumtippenden Männer gegenüber vom Puff nicht erklären. 


    and

    Out:
    Neulich kam ein junger Gutaussehender heraus, der im Weggehen mehrfach unsicher an sich herunter blickte, ob die Zeichen der Wollust an ihm auch wirklich abgeschwollen waren.ip



    youtube.com
    As part of Mercedes-Benz Intelligent Drive, MAGIC BODY CONTROL ensures optimum driving comfort. Watch the “Chicken” advertisement here. More…

    Dass Mercedes hier ein Huhn Chicken nennt, zeigt verbal drastisch, wohin die Fantasie-Reise gelenkt wird


    Dazu noch 2 von mir ausgesuchte Aphorismen

    Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek: Frauen werden von Anfang an auf das Erfüllen von Nützlichkeit getrimmt.

    Dichterin Ingeborg Bachmann: Es gibt zwar die Legende, es gäbe gute Liebhaber, es gibt sie aber nicht.

    Die neuen Liegemoeglichkeiten in selbstfahrenden Autos erlauben (noch) kein Parshipping





  • Vom Prothesengott



    Nicht nur die Versicherungsmathematiker wissen es: im letzten Jahr vor dem Tod fallen die höchsten Kosten für medizinische Versorgung an.
    In dieser Zielgeraden hat die Pflegeindustrie ein weites Betätigungsfeld gefunden.
    Von Treppenliften bis rutschfesten Schneidebrettern, Greifzangen, Sitzunterlagen, Reisesets incl. Reisestrümpfen, Pfannenhaltern, Eierbechern mit Saugnapf, Knöpf- und Reissverschlusshilfen, Universalöffnern, Tellern mit Randerhöhung, Reisetaschen für den Andalusien-Urlaub mit Rollator, dynamischen Fußhebern, Faltstöcken mit Flexykapsel für den Kieselstrand, selbstschließende Schnürsenkel, gelenkentlastende "Orthesen", um nur einige wenige aus dem Angebot zu nennen, wird der Mensch zur Maschine umgestaltet, an der viel Geld verdient werden kann. 
    Auch das Gehirn-Enhancement kommt noch dran, während andere Körperzellen in Verwesung übergehen, wie es eine Orthopädie-Fachkraft ausdrückte, "sie rieche das", denn nicht alle Körperteile können neu transplantiert oder durch Automaten ersetzt werden.

    Nur eins fehlt, und wird bald durch Roboter simuliert werden: Die Liebe eines vertrauten Menschen.ip
  • RWE zerstört Forst
    Kerpen-Buir, 13. September 2018. Heute Vormittag beginnt die
    Landesregierung mit der Räumung im Hambacher Forst. Begründet wird diese
    abrupte Maßnahme mit Brandschutzregelungen, die in den kürzlich zu
    baulichen Anlagen umdefinierten Baumhäusern nicht gegeben seien. Landes-
    und Bundesregierung wollen sich aus der Verantwortung ziehen. Die
    Bauministerin Ina Scharrenbach soll nun die Legitimation für den
    RWE-Konzern und die von der Landesregierung befehligte Polizei bringen,
    um noch vor der offiziellen Rodungsperiode unwiderrufliche Fakten
    schaffen. Damit beginnt heute eine bundesweite Massenmobilisierung.
    Tausende Menschen werden sich in den nächsten Tagen mit Demonstrationen,
    Sitzblockaden und Waldspaziergängen für den Erhalt des Waldes einsetzen.

    Die Initiative Buirer für Buir, Aktivist*innen der Besetzung im
    Hambacher Forst, Ende Gelände und die Aktion Unterholz laden heute zu
    einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Diese findet um 14:30 Uhr im
    evangelischen Gemeindehaus, Bahnstraße 42 in 50170 Kerpen-Buir statt.

    Die heutigen Räumungsarbeiten sind ein erneuter Höhepunkt der Eskalation
    im Konflikt um den Hambacher Forst erneut zu. Die Räumung soll den
    Widerstand in und um den Hambacher Forst brechen. Denn der Wald und
    seine BewohnerInnen sind in den letzten Jahren zu einem
    Kristallisationspunkt für die Umweltbewegung und AktivistInnen und
    BürgerInnen vor Ort geworden. Deshalb will Innenminister Reul im Namen
    der Landesregierung den Großeinsatz der Polizei nun schnellstmöglich
    durchzusetzen.

    Für heute, den 13. September um 16 Uhr ist eine Demonstration gegen die
    Zwangsräumungen und für den Erhalt des Hambacher Forstes angekündigt.
    Die Besetzer*innen des Waldes stellen sich darauf ein, die Räumung der
    über 60 Baumhäuser über mehrere Wochen zu verhindern. Ende Gelände
    kündigt für den 25. - 29. Oktober Blockaden von Kohleinfrastruktur am
    Tagebau Hambach an. Ab dem Wochenende wird Aktion Unterholz mit zivilem
    Ungehorsam die Zerstörung des Waldes aufhalten.

    Zu den heutigen Entwicklungen äußern sich Vertreter*innen des breiten
    Protestspektrums wie folgt:
    „Die Eskalation des Konfliktes durch RWE stellt für Buir einen tiefen
    Einschnitt in unsere Lebensqualität dar. Neben dem Wald und unseren
    Nachbarorten verlieren wir auch unseren Frieden. Der Hambacher Wald, für
    uns Symbol einer zukunftsorientierten Gesellschaft, droht nun zum
    Mahnmal für die Zerstörung unserer Zukunft zu werden. Wir fühlen uns von
    den Verantwortlichen in Bund und Land alleine gelassen – vergessen.“, so
    Andreas Büttken von der Initiative Buirer für Buir.

    „Wir verteidigen den Wald gegen RWE und Innenminister Reul. In den
    Bäumen kämpfen wir für Klimagerechtigkeit und gegen den Kapitalismus. Es
    wird kein Leichtes, uns aus dem Wald zu kriegen.“, sagt Aktivist Momo
    von der Waldbesetzung im Hambacher Forst.

    „RWE überschreitet mit der Räumung eindeutig eine rote Linie für das
    Klima. Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung hier Konzern-Profite
    und nicht das Klima schützt. Wir fordern den Kohleausstieg als
    Sofortmaßnahme für globale Klimagerechtigkeit“, sagt Karolina Drzewo,
    Pressesprecherin des Bündnisses Ende Gelände.

    „Die Zerstörung des Hambacher Forsts ist untragbar. Wir werden deshalb
    ab diesem Wochenende mit Aktionen massenhaften zivilen Ungehorsams die
    Räumungen und Rodungen von Polizei und RWE verhindern. Durch diese
    Aktionsform nehmen wir unsere Zukunft selbst in die Hand.“, so Jan Pütz
    von der Aktion Unterholz.
     
  • Die außergewöhnliche Baukunst der Tiere Fotoausstellung „ARCHITEKTIER“ im Museum am Schölerberg


    Architektur von Menschen ist uns allen wohl bekannt. Die Baukunst der Tiere jedoch bleibt meist unbeachtet, obwohl sie schon Nester, Dämme und Hütten gebaut haben, als wir noch in Höhlen hausten. Vom winzigen Nest eines Kolibris bis zu den größten von Tieren geschaffenen Bauwerken, den Korallenriffen, gibt es Konstruktionen, die den Menschen bis heute in Erstaunen versetzen.

    Vom 26. September bis zum 30. Dezember zeigt die Ausstellung „ARCHITEKTIER“ am Museum für Natur und Umwelt am Schölerberg eindrucksvolle Fotos des renommierten Naturfotografen Ingo Arndt. Die Ausstellung ist nicht nur eine Hommage an die Kreativität und Ästhetik tierischer Baukunst, sondern vermittelt auch spannendes Hintergrundwissen zu den „Tierarchitekten“. Die Eröffnung findet am Dienstag, 25. September, um 19.30 Uhr im Museum am Schölerberg, Klaus-Strick-Weg 10, statt. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.

    Über einen Zeitraum von zwei Jahren reiste der renommierte Naturfotograf Ingo Arndt für seine Bilder rund um den Globus. Dabei fotografierte er die bis zu zwei Meter hohen Hügel der winzigen Waldameisen in heimischen Wäldern ebenso wie die bunt geschmückten Balz-Arenen der Laubenvögel in West-Papua, zeigt riesige Biberdämme in Nordamerika, oder bisher unbekannte Termitenfelder in Australien.

    Im Mittelpunkt seiner Fotografie stehen die Bauwerke mit ihrer außergewöhnlichen Architektur und ihrer bestechenden Ästhetik. Neben den Behausungen werden die unterschiedlichen Tierarten, die Erbauer gezeigt. Ergänzt werden die Motive aus der freien Wildbahn durch ausgewählte Studioaufnahmen. Hier zeigt Arndt in der Reduktion das Wesentliche, eröffnet mit Detailansichten eine Welt, die sonst im Verborgenen bliebe – die Komplexität eines Wespenbaus, das gewundene Innere eines Nautilus oder das kunstvolle Grasgeflecht eines Zwergmausnests.

    Neben dem hohen Maß an Bildästhetik kann dieses Thema auch mit Wissenswertem aus der Biologie aufwarten und hält viele spannende Geschichten über Tierarchitekten, die von Ihnen angewandten Bauprinzipien und Tricks bereit. Wussten Sie beispielsweise, dass Spinnen beim Bau ihres Netzes genetisch festgelegten Bauplänen folgen? Oder Kompass-Termiten Ihre Erdhügel exakt nach dem Sonnenstand ausrichten? Und damit nicht genug: durch die spezielle Anordnung der Wohnkammern verfügen diese sogar über eine Art Klimaanlage. Und Türkentauben sind so anpassungsfähig, dass sie Draht beim Nestbau verarbeiten. Diese und viele andere Überraschungen hält die Ausstellung bereit.

    Ingo Arndt arbeitet seit 1992 als professioneller Tier- und Naturfotograf. Seine Bilder werden weltweit in Magazinen wie GEO, National Geographic, BBC Wildlife oder Terre Sauvage veröffentlicht.

    Der Bildband „ARCHITEKTIER“ mit den schönsten Bilder des Projektes, der in Zusammenarbeit mit der GEO erschienen ist, sowie Postkarten der Serie können als Andenken im Shop des Museums am Schölerberg erworben werden.
    Ausstellungseröffnung am Dienstag, 25. September, um 19.30 Uhr in das Museum am Schölerberg eingeladen. Neben der Begrüßung durch Norbert Niedernostheide (Direktor des Museums am Schölerberg) gibt Thomas Scheibe (Fachtierarzt für Wildtiere im Zoo Osnabrück) einen einführenden Kurzvortrag. Anschließend findet ein Rundgang durch die Ausstellung statt.

    „ARCHITEKTIER – Baumeister der Natur“
    vom 26. September bis 30. Dezember 2018
    Der Eintritt ist im Ticket für das Museum am Schölerberg enthalten.
    Museum am Schölerberg, Klaus-Strick-Weg 10, Osnabrück
    info@museum-am-schoelerberg.de, Telefon: 0541 56003-0
    www.museum-am-schoelerberg.de

    Öffnungszeiten:
    Montag: geschlossen
    Dienstag: 9 bis 20 Uhr
    Mittwoch bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
    Samstag: 14 bis 18 Uhr
    Sonntag: 10 bis 18 Uhr

    Preise Museumseintritt:
    Erwachsene: 5 Euro
    Ermäßigte und Erwachsene mit Kindern: 3 Euro
    Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: frei

    Bildnachweise:
    Bajaweber errichten ihre Nester aus dünnen Grashalmen. Die Halme werden in frischem Zustand abgebissen und eingewebt. Bereits nach kurzer Zeit trocknet die Tropensonne Südostasiens, der Heimat des Webervogels, die grünen Halme aus, das Nest verfestigt sich und ändert seine Farbe. Die kunstvollen Bauwerke sind wasserfest und überstehen sogar heftige Tropenstürme, ohne abzureißen.
    Foto:©Ingo Arndt/www.ingoarndt.com

    Australische Weberameisen bauen aus Blättern ihre Nester. Oft hängen mehrere der kunstvollen Gebilde zusammen in einem Baum. Beim Nestbau ziehen die Arbeiterinnen mit ihren Greifzangen Blätter zusammen und verweben sie anschließend mit Seidenfäden, die von ihren Larven produziert werden.
    Foto:©Ingo Arndt/www.ingoarndt.com

    Unter einem Versteck aus Blättern wartet Ingo Arndt auf den richtigen Moment, um einen Laubenvogel in den Arfak-Bergen West-Papuas zu fotografieren.
    Foto:©Ingo Arndt/www.ingoarndt.com

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