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  • Rechtspsychologie: Bundesweit einzigartiger Studienschwerpunkt an der Universität Hildesheim geschaffen

    Justiz- und Sozialministerium vergeben Stipendien

    Studierende des Masterstudiengangs Psychologie können ab dem kommenden Wintersemester an der Universität Hildesheim den neu geschaffenen und in dieser Form bundesweit einzigartigen Studienschwerpunkt „Rechtspsychologie“ wählen und sich damit eine interessante Karrieremöglichkeit im Justiz- oder Maßregelvollzug schaffen.
    Die Studienmöglichkeit ist als Teil einer langfristigen Strategie zur Personalgewinnung durch Zusammenarbeit des Niedersächsischen Justizministeriums (zuständig für Justizvollzug), des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (zuständig für Maßregelvollzug) und dem für Hochschulen zuständigen Ministerium für Wissenschaft und Kultur entwickelt worden. Die Universität Hildesheim hat die erforderlichen strukturellen und fachlichen Voraussetzungen geschaffen, um dieses anspruchsvolle Studienangebot zu realisieren.
    Eine Besonderheit des neuen Studienschwerpunktes besteht in der engeren Verzahnung zur Praxis: Um geeignete und gut ausgebildete Nachwuchskräfte für den Maßregel- und den Justizvollzug zu gewinnen, werden jedes Jahr jeweils ein bis zwei Studierende, die die Zulassungsvoraussetzungen für diesen Masterstudiengang erfüllen, spezifisch ausgebildet und im Rahmen eines Stipendiums unterstützt.
    Das Angebot eines Stipendiums des Justiz- oder Sozialministeriums richtet sich an die besten Absolventinnen und Absolventen, die an einer Universität einen Bachelorstudiengang für Psychologie absolviert haben und die Zulassungsvoraussetzungen für den Masterstudiengang „Psychologie“ an der Universität Hildesheim erfüllen sowie für einen Einsatz im Maßregel- oder Justizvollzug persönlich geeignet erscheinen.
    Nach der Zulassung zum Master erhalten die ausgewählten Studierenden monatlich ein Stipendium von 1200 Euro und absolvieren während des Studiums eine Praxisphase in Einrichtungen des Maßregel- und Justizvollzuges. Sie werden dort von kompetenten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern praktisch angeleitet und erhalten nach erfolgreichem Abschluss des Studiums ein Einstellungsangebot in einer Justiz- oder Maßregelvollzugseinrichtung des Landes Niedersachsen.
    „Die Vielseitigkeit des Arbeitsplatzes Justizvollzug ist vielen Psychologinnen und Psychologen überhaupt nicht bekannt. Das wollen wir mit dem neuen, praxisorientierten Studienschwerpunkt ändern. Dadurch eröffnen wir engagierten Studierenden attraktive und konkrete Berufs- und Karrierechancen beim Land Niedersachsen“, erklärt Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz, Ideengeberin und Initiatorin des Studienschwerpunktes. „Die Gefängnisse in Niedersachsen brauchen auch in Zukunft gut ausgebildete und engagierte Nachwuchs-Psychologinnen und Psychologen. Nur so können wir unserem Auftrag der Resozialisierung und Kriminalprävention gerecht werden. Ich danke allen, die an der Realisation dieses zukunftsweisenden Projekts mitgewirkt haben.“
    Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim, dankt den drei Ministerien für die gute Zusammenarbeit bei der Entwicklung des neuen Studienschwerpunkts.
    Für den Studienschwerpunkt wird eine neue Professur eingerichtet. Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Wissenschaftsministerin: „Mit der Rechtspsychologie wird die an der Universität Hildesheim bereits sehr gut aufgestellte Psychologie um einen wichtigen Schwerpunkt erweitert. Dieses innovative Feld wird zukünftig durch eine zusätzliche Professur sowohl in der Lehre als auch in der Forschung sehr kompetent vertreten und entwickelt.“
    „Ich freue mich, dass es uns in interministerieller Zusammenarbeit gelungen ist, einen Studienschwerpunkt Rechtspsychologie gemeinsam mit der Universität Hildesheim zu realisieren“, sagt Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. „Wegweisend ist, dass nun auch die spezifischen Rahmenbedingungen der Patientinnen und Patienten im Maßregelvollzug berücksichtigt werden. Mit diesem neuen Studiengang und der erstmaligen Gewährung von Stipendien sichern wir das Fortbestehen der psychologischen und therapeutischen Kompetenz im Justiz- und Maßregelvollzug.“
    „Eine wichtige Besonderheit des Studienschwerpunktes besteht darin, dass die für eine Universität entscheidende Verbindung von Lehre und Forschung hier mit einer engen Verbindung von Theorie und Praxis realisiert wird“, sagt Werner Greve, Professor für Psychologie an der Universität Hildesheim. „Durch die bundesweit erstmalige Einrichtung einer Professur mit dem alleinigen Schwerpunkt Rechtspsychologie kann die wissenschaftliche Fundierung des Studienschwerpunktes mit systematischer Forschung gerade in Bezug auf den Schwerpunkt Justiz- und Maßregelvollzug verbunden werden.“
    Hintergrund:
    Das Masterstudium „Psychologie“ umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern und wird mit dem Titel „Master of Science Psychologie“ abgeschlossen. Studierende wählen ab dem Wintersemester 2017/18 zwei von drei möglichen Schwerpunkten, die gleichgewichtig studiert werden (Pädagogische Psychologie, Klinische Psychologie und – neu eingeführt - Rechtspsychologie). Neben den für die jeweils gewählten Schwerpunkte spezifischen Inhalten werden die methodischen und wissenschaftlichen Grundlagen der Psychologie vertieft, verbreitert und auf Praxis- und Forschungsfelder angewandt.
    Für das Wintersemester 2017/18 beginnt die Bewerbungsfrist für Studienplätze am 1.6.2017 und endet am 15.7.2017. Die ersten Zulassungen zum Masterstudiengang „Psychologie“ mit dem Schwerpunkt „Rechtspsychologie“ sollen Anfang August 2017 erfolgen; die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten beginnt unmittelbar danach.
    Im niedersächsischen Justizvollzug arbeiten über 100 Psychologinnen und Psychologen in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern als Fach- und Führungskräfte.
    Im niedersächsischen Maßregelvollzug arbeiten circa 50 Psychologinnen und Psychologen überwiegend in der therapeutischen Arbeit mit Patientinnen und Patienten der forensisch-psychiatrischen Kliniken.


  • Land investiert insgesamt 2,5 Millionen Euro in kulturelle Integration
    28 Projekte für Geflüchtete in Niedersachsen
    Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert Projekte zur kulturellen Teilhabe und Integration von Geflüchteten mit rund 500.000 Euro. Insgesamt 28 Projekte in Niedersachsen profitieren hiervon. Die Förderung ist Teil eines Sonderprogramms des Landes, das insgesamt 2,5 Millionen Euro umfasst.
    „Die geförderten Projekte unterstützen Geflüchtete dabei, sich mit Kulturschaffenden zu vernetzen. Kunst und Kultur sind in besonderer Weise geeignet, Brücken in unsere Gesellschaft zu bauen. Sie befördern den Austausch zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe“, sagt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić.
    Das Sonderprogramm, zu dem dieses Projekt gehört, umfasst außerdem das Freiwillige Soziale Jahr – Kultur, für das 2017 und 2018 150 neue Plätze im Kulturbereich zur Integration Geflüchteter geschaffen werden, sowie die Unterstützung von Praktika in Kultureinrichtungen. Für Menschen, die bereits in ihrer Heimat im Kulturbereich tätig waren, stellt das MWK im Programm „artists in residence“ zudem Stipendien und Volontariate zur Verfügung.
    Weitere Projektmittel für 2017 können bis zum 30.06.2017 beantragt werden. Für Förderungen in 2018 sind die Antragsfristen der 30.09.2017 und der 30.11.2017.

     
  • Mein Lesetipp die neuen »Blätter« sind da!
    In der druckfrischen Juni-Ausgabe warnt Oliver Fahrni vor dem Entstehen einer autoritär-neoliberalen »Vierten Rechten« in Frankreich – trotz des Wahlsiegs Emmanuel Macrons. »Blätter«-Mitherausgeber Rudolf Hickel beleuchtet die zerstörerischen Folgen von Trumps »America-First«-Imperialismus. Lamya Kaddor sucht in der Leitkultur-Debatte das neue deutsche Wir. Und Heiko Flottau analysiert – 50 Jahre nach dem Sechstagekrieg – die Gründe für die aussichtslose Lage im Nahostkonflikt.Weitere Themen im Juni: Martin Schulz und das Ende der Illusionen, Corbyns Versagen – Mays Kalkül, Bundeswehr: Rechtsradikale in Uniform, Venezuela auf den Barrikaden, Facebook und der lange Kampf gegen den Hass, Ein Wiedersehen mit dem Kleinbürger, Der Mehrwert von Marx u.v.m.Das aktuelle Heft können Sie ab sofort auf unserer Website bestellen.Außerdem möchten wir Sie herzlich nach Berlin einladen: Am 28. Juni hält die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin Wendy Brown die diesjährige Democracy Lecture der »Blätter« im Haus der Kulturen der Welt: »Demokratie unter Beschuss: Der apokalyptische Populismus«.Im Anschluss an den Vortrag diskutieren mit Wendy Brown die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot und der »Blätter«-Mitherausgeber Micha Brumlik, moderiert von Mathias Greffrath. Der Eintritt ist frei.Alle weiteren Informationen finden Sie wie gewohnt auf www.blaetter.de.Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Democracy Lecture begrüßen zu dürfen!

  • Nachtrag Vatertag: Entlastung durch Destruktion

    Solch einen extrem abgefeierten #vatertag hatte #hannover noch nicht. Gefühlt jeder Bollerwagen mit eigener Discoanlage. Am weddigenufer tönt es aus den Räumen der Schlagenden Verbindung "Hurra, die Welt geht unter. Wir singen im Atomschutzbunker". Bei Faust ist kein Durchkommen mehr. An den Ihmeterrassen sowieso nicht.3 jungs bitten mich nach der dritten Flasche Bier pro Mann,ein ErinnerungsFoto von ihnen zu machen.wieviel Flaschen sie noch schaffen,wissen sie nicht genau.
    Denke unversehens an Theweleits Buch "Das Lachen der Täter" Manche Männer finden nur noch durch völlige Destruktion Entlastung.

  • Zum Vatertag

    die alte weisheit "eine mutter kann 7 kinder ernaehren, aber nicht 7 kinder eine mutter" laesst sich zum #Vatertag auf Shakespeares drama King Lear uebertragen. Letztlich irrt der alte Koenig allein umher, nachdem die kinder seine erwartungen nicht erfuellten. Oder wie es eine Freundin verdeutlichte, indem sie auf die entlein im maschparkteich zeigte: die kleinen gehen weg von den eltern, sobald sie dazu in der lage sind.
    Heutzutage kommt aufgrund der prekaeren arbeitsverhaeltnisse erschwerend hinzu, dass viele junge menschen finanziell und zeitmaessig gar nicht mehr in der lage oder willens sind, eine eigene familie zu gruenden, geschweige denn, sich um die alten Eltern zu kümmern. Nur noch sehr Privilegierte Haushalte wie leyen-albrecht oder Furtwaengler-burda vermögen dies.

  • Naomi Klein: Nein ist nicht genug

    Published by Allen Lane on 13th June 2017 (Trade Paperback)NO IS NOT ENOUGH by Naomi KleinFrom the bestselling author of No Logo and This Changes Everything comes No Is Not Enough, exposing the forces behind Trump's takeover of the White House and resisting his shock politics to win the world we need.

    ‘This is a look at how we arrived at this surreal political moment, how to keep it from getting a lot worse, and how, if we keep our heads, we can flip the script.’ Naomi Klein

    Naomi Klein – scourge of brand bullies and corporate crooks – reveals, among other things, that the disorientation we’re feeling is deliberate. That not only in the US but around the world, shock political tactics are being used to generate crisis after crisis, designed to force through policies that will destroy people, the environment, the economy and our security. That extremism isn’t a freak event – it’s a toxic cocktail of our times.

    She exposes the forces behind Trump’s success and explains how he is a product of our time—Reality TV branding, celebrity obsession and CEO-worship, Vegas and Guantanamo, fake news and vulture bankers all rolled into one. She offers a clear-eyed perspective on how to break the spell of Trump’s shock tactics and counter the rising chaos and divisiveness at home and abroad, proposing a bold plan of action to defeat these strategies and help build a fairer society and more sustainable world. #NoIsNotEnough/noisnotenough.org

    An international global event, with a 100k first printing in the US alone, No Is Not Enough will be published simultaneously worldwide on 13 June 2017: in the UK by Allen Lane, 240pp, £12.99; in Canada by Knopf, an imprint of Penguin Random House Canada; and in the US by the independent non-profit publisher Haymarket Books.

  • Weitere Fortsetzungstermine im Sportschützenprozess
    Die 18. große Strafkammer des Landgerichts hat in dem Verfahren um Sachkundenachweise zur Erlangung von Waffenbesitzkarten noch weitere Termine zur Fortsetzung der Hauptverhandlung bestimmt. Diese sind:
    29.05.2017, 09:00 Uhr, Saal H 2 23.06.2017, 09:00 Uhr, Saal H 2
    10.07.2017, 09:00 Uhr, Saal H 2 11.07.2017, 09:00 Uhr, Saal H 2 13.07.2017, 09:00 Uhr, Saal H 2
    20.07.2017, 09:00 Uhr, Saal H 2 21.07.2017, 09:00 Uhr, Saal H 2 27.07.2017, 09:00 Uhr, Saal H 2


  • Wohnungsbau in Niedersachsen: 29.300 Wohnungen 2016 fertig gestellt

    Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen


    HANNOVER. Die Bauwirtschaft hat im Jahr 2016 in Niedersachsen insgesamt 29.300 Wohnungen fertig gestellt. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, wurde der bereits hohe Wert von 25.453 Wohnungen im Jahr 2015 damit um 15,1 % übertroffen. Auch gegenüber dem bisherigen Spitzenwert der letzten 10 Jahre von 25.600 fertig gestellten Wohnungen im Jahr 2014 ergab sich eine deutliche Steigerung um 14,5 %. Als Folge der Wirtschaftskrise war die Zahl der Wohnungsfertigstellungen von 2008 bis 2010 sogar bis unter 14.000 gesunken.Von allen fertig gestellten Wohnungen im Jahr 2016 befanden sich etwa 90 % (26.509) in neuen Wohngebäuden. Im Vergleich zu 2015 bedeutet dies einen Anstieg um 16,0 %. Weitere 2.457 Wohnungen wurden durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden erstellt, 9,0 % mehr als 2015. Die restlichen 334 Wohnungen entstanden durch Neubau oder Umbau von Nichtwohngebäuden, zum Beispiel durch den Umbau von Büro- oder Betriebsgebäuden, das waren 2,6 % weniger als im Vorjahr.Von den im Jahr 2016 neu erbauten Wohnungen entfiel fast die Hälfte (12.672; 47,8 %) auf Einfamilienhäuser. Im Vergleich zum Jahr 2015 entsprach dies einem Zuwachs von 12,8 %. Weitere rund 10 % der Wohnungen (2.586; 9,8 %) befanden sich in neuen Zweifamilienhäusern, 15,8 % mehr als im Vorjahr. Der Geschosswohnungsbau, dazu zählen Gebäude mit 3 oder mehr Wohnungen, stellte fast 40 % (10.560; 39,8 %) aller neuen Wohnungen. Im Vergleich zu 2015 erhöhte sich die Anzahl dieser Wohnungen um 17,6 %.  Fertiggestellte Wohnungen in Niedersachsen 2015 und 2016
    Methodische Hinweise:
    Nichtwohngebäude: Nichtwohngebäude sind Gebäude, die überwiegend (mindestens zu mehr als der Hälfte der Nutzfläche) Nichtwohnzwecken dienen. Zu den Nichtwohngebäuden zählen z.B. Betriebsgebäude und Büro- und Verwaltungsgebäude.

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