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“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

 

  • Ratsfrau, Baufrau, Schirmfrau
    ganz stolz nannte sie sich "ratsfrau", ich war für ratsherrin. beim amtmann wirds schwierig. andererseits benutze ich das wort herr als schimpfwort. also doch baufrau, wie prof. luise pusch als begründerin der feministischen liguistik es vorschlägt. es ist so wunderbar sanft und aggressionslos. außerdem muss das wort "frau" mit allen abwandlungen wie "Dämchen" usw. raus aus der schmuddelecke. Cono ist im spanischen ein ebenso schlimmes schimpfwort wie F.... im Deutschen.
    Aber was ist dann mit "Hausfrau"? Ich habe mal in einer SkifahrerRunde gesagt, ich sei Hausfrau. Meine LanglaufFreundin fing hysterisch zu kreischen an. Ich sagte, ich habe ein Haus. Der Mann gegenüber entgegnete, dann sei er Automann, denn er habe ein Auto.
    Beim Arzt füllte ich den Anamnesebogen für Neupatienten mit der Berufsbezeichnung "Putzfrau" aus. Das brachte mir derartig große Nachteile ein, wie schlechtere Behandlung, weniger Rezepte, Aggressionen der Sprechstundenhilfe usw., so dass ich nun "Autorin" hinschreibe, was zu wesentlich besserer Kommunikation führt. 

    Aus meinem Chef-Nähkästchen geplaudert, könnte ich serienweise Anekdoten beisteuern. Als die Dachdecker die Dachrinne erneuern sollten, baten sie mich um Wasser und Kaffee, um die Angst vor mir zu verlieren. Ebenso der Webadministrator und andere. ip
  • Meiner! Seht, wie er feuert!
    ipfoto
    dieses baums blatt, der von osten meinem garten anvertraut, gibt geheimen sinn zu kosten, wie's den wissenden erbaut.

    ist es ein geheimes wesen, das sich in sich selbst getrennt?

    sind es zwei, die sich erlesen, dass man sie als eines kennt?

    diese fragen zu erwidern, fand ich wohl den rechten sinn.

    fühlst du nicht an meinen liedern, dass ich eins und doppelt bin?

    er unterschrieb immer nur mit "#Goethe", Bettina von Armin den Briefwechsel mit ihren hochintelligenten, gebildeten Texten mit Vorname "Bettinen" -

    das ginkgo-gedicht schrieb er zusammen mit marianne von willemer, mariannen halt.

    ich kanns auswendig, siehe oben, hoffentlich richtig.ip

  • gebirgsschweißhund emma und weitere frauen-power die bayrische gebirgsschweißhund emma wohnt seit über 45 jahren mit herrin in der theodor-krüger-straße hannover-mitte. von der wird sie die aristokratin unter den hunden genannt, wegen ihrer außergewöhnlichen, hervorragenden nase, die ohne weiteres eine 24-stunden-fährte durchhält.
    emmas vater fand wildschweine noch dort, wo alle anderen jagdhunde versagten.
    und am wochenende geht es in die heide zu frauchens sohn, einem jäger.
    frauchens mutter war eine #spd-pionierin mit bundesverdienstkreuz, die zurückgesetzten menschen zu einer rente verhalf.
    jetzt aber heißt es für emma heute morgen erstmal, beim physiotherapeuten 2 stunden still liegen, bis die chefin fertig ist, deren vita ich leider nicht mehr erfragen konnte, weil unsere wege sich trennten. aber auch sie wirkte überaus fähig. ip



  • No future? Sich nicht gegeneinander aufhetzen lassen
    ipfoto plastik statt karpfen im maschsee

    Deutschlands Wirtschaft gehört lt. Magazin Focus inzwischen zu 85 Prozent ausländischem Kapital. Voran den Niederlanden, dann Amerika (dessen Regierung den Klimawandel leugnet), aber angesichts der weltweit radikal agierenden, oft unbekannten Hedgefonds besagt das Herkunftsland nicht allzu viel.
    Auf die restlichen 15 Prozent bestehen ebenfalls starke Begehrlichkeiten. Shell zum Beispiel geiert auf Übernahme e.on und RWE usw..
    Auch der Mittelstand ist im Visier.
    Das bedeutet im Klartext, dass, wenn du gute Leistungen bringst, dir die Firma abgekauft oder ruiniert wird, falls du dich weigerst. Bei "Sonnen", dem Solaranbieter, ist das so passiert. Die gehören jetzt zu Shell. Die Lage ist also nicht gerade schön für Idealisten.
    In Deutschland wird tapfer an der Wasserstofftechnologie geforscht, werden Batteriefabriken vorangetrieben, mit dem Cloud-Projekt Gaixa-X soll die digitale Abhängigkeit vermindert werden.

    Während die Global Player derweil aufeinander los hetzen, massenweise Arbeitslose produzieren und Firmen in Teile zerstückeln, werden auch die Bürgerinnen und Bürger gegeneinander aufgehetzt...
    Wehe, jemand verlangt noch nach einem Plastikbeutel, er könnte attackiert werden...
    Das ist die falsche Richtung.
    Denn die Gewinne der ausländischen Investoren fließen unversteuert ab, kommen nicht der Körperschaftssteuer zugute. Der Staat kassiert fast nur noch bei Lohn- und Einkommens- sowie Konsumsteuern, also bei uns.
    ingeburg peters




  • RWE fordert 2 Mio. Schadenersatz
    Am Amtsgericht Eschweiler findet heute der zweite Prozesstag des Strafverfahrens gegen fünf Klimaaktivist*innen statt. Ihnen wird die Blockade des Kohlekraftwerks Weisweiler im Jahr 2017 vorgeworfen.
    Außerdem verklagt RWE die Aktivist*innen auf zwei Millionen Euro Schadensersatz.
    Am ersten Prozesstag wollten die Aktivist*innen zahlreiche Beweismittel
    selbst in den Prozess einbringen. Geladen waren ein Klimawandelbetroffener aus Tansania, ein Klimaforscher, eine Expertin für Luftverschmutzung sowie ein Kinderarzt und ein Ethikprofessor.
    Dadurch soll bewiesen werden, dass die Blockade nicht nur legitim, sondern auch juristisch nicht rechtswidrig war.
    Das Gericht hörte die Sachverständigen und Zeugen am ersten Tag jedoch nicht an.
    Für den heutigen Prozesstag sind die Expertin für Luftverschmutzung,
    Rosa Gierens und der Kinderarzt, Christian Döring erneut geladen. Das Kraftwerk Weisweiler trägt nicht nur zum Klimawandel bei, sondern
    gefährdet u.a. durch Feinstaubbelastung das Leben und die Gesundheit
    der Menschen in der Region.
    „RWE ist der tödlichste Kohlekonzern Europas. Allein das Kraftwerk Weisweiler tötet statistisch durch seinen Betrieb binnen vier Tagen drei Menschen durch Luftverschmutzung“, so Rosa Gierens.
    Moritz, ebenfalls angeklagt, kündigt an: „Wir werden den Prozess nutzen,
    um RWE öffentlich anzuklagen für das Verschulden dieser Todesfälle, die
    weltweite Vernichtung von Lebensgrundlagen und um unsere Forderung eines sofortigen Kohleausstiegs zu verbreiten.“

  • tomaten dürfen 2Std.nächtlich ruhen
    #hannover. Die #Agritechnica2019 beginnt.Bilde sich niemand ein, die hätte etwas mit #Erdboden zu tun. #bio wird in #Hydrokultur unter flutlicht industrialisiert; die für romantische Fotos+Servieren engagierten #hostessen sind wie Hühner in Käfighaltung untergebracht. Aber #glyphosat gibts wohl nicht zu essen.ip

  • Neuer Automobilgigant oder Verzweiflungstat: Fusion zwischen PSA und Fiat Chrysler Spätestens seit der Veröffentlichung der Diesel-Affäre rund um die Volkswagen AG im Jahr 2015 wurde sichtbar, wie stark die Automobilbranche unter Druck ist. Durch illegale Manipulationen der Motoren wollte Europas größter Autobauer gesetzlich vorgegebene Grenzwerte für Abgase umgehen. Andere Hersteller tricksten ebenfalls, da sie mit gesetzlichen Vorschriften für den Umweltschutz nicht mithalten konnten. Fast fünf Jahre später machen Unternehmen wie Tesla den etablierten Herstellern Konkurrenz.

    Um die Transformation von einer ungebrochenen Nachfrage nach Autos mit Verbrennungsmotoren hin zu sauberen Antriebsmodellen zu schaffen, bilden immer mehr Hersteller Allianzen – untereinander aber auch mit Tech-Unternehmen wie Amazon oder Google. Außerdem nimmt die Nachfrage nach Individualverkehr insgesamt ab.

    Der französische Konzern PSA mit den Marken Citroën, DS, Opel, Peugeot und Vauxhall sucht deshalb die Nähe zu Fiat Chrysler. Das Management der beiden Konzerne verspricht sich dadurch den Zugang zu neuen Märkten und Einsparungen sowie Synergien in der Forschung und Entwicklung – vor allem bei der E-Mobilität.

  • Jetzt lesen: Duflo

    Der Wirtschaftsnobelpreis 2019 geht an die französische Ökonomin Esther Duflo, die gemeinsam mit dem indischen Ökonom Abhijit Banerjee sowie dem Wirtschaftswissenschaftler Michael Kremer für ihre Verdienste um die Armutsforschung ausgezeichnet wurde. Aus diesem Anlass können Sie vom 04.11. bis zum 01.12.2019 das eBook von Esther Duflos grundlegendem Werk Kampf gegen die Armut für 4,99 Euro bei allen eBook-Händlern erwerben.



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