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Werbung behindert oft den Lesefluss und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab.
Bitte besuchen Sie deshalb unsere Rubrik “Handel und Wandel“. Ab sofort finden dort auch die aus der Druckausgabe bekannten Verlosungen statt.

 

  • Die Lesebühne - Poeten in Asphalt
    Auf dem Foto: Annika Blanke (Fotograf: Lutz Teßmann)

    Acht Autorinnen und Autoren lesen kurze Geschichten. Erlebtes, Gedachtes, Skurriles. Frei von der Bühne weg. Ein „Klassentreffen“ der Crème der Slam- und Literaturszene.Wann? Freitag, 13. Januar 2017, Einlass 18:30 Uhr / Beginn 19 Uhr Wo? Freizeitheim Döhren, An der Wollebahn 1, 30519 Hannover Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
    Wortgewandt und feinfühlig

    Ein Stuhl, ein Mikro. Oder auch im Stehen. In jedem Fall Dichtkunst im Scheinwerferlicht. Von Performance-Prosa bis zur Kurzgeschichte – wortgewandt und feinfühlig. Wenn die Künstler der Slam- und Literaturszene aus Hannover und Nordwest sich zu Asphalts Lesebühne treffen, geht es inhaltlich auch immer um die, die nicht im Rampenlicht sind. Und um mehr.

    Es lesen: Johannes Weigel, Judith Simon, Tobias Kunze, Marlene Stamerjohanns, Annika Blanke, Robert Kayser, Hartmut El Kurdi und Wolfram Hänel.

    Das Ganze wird musikalisch ummantelt von BBC, der Band der Wohnungsloseneinrichtung Werkheim. Unterstützt wird die Veranstaltung durch das Kulturbüro der Stadt Hannover.
    Asphalt-Glückstag: Freitag, der 13.

    Über 2.200 Männer und Frauen haben seit seiner Gründung im Jahr 1994 das Asphalt-Magazin verkauft. Wer ihre Lebensläufe kennt, weiß: Pech hatten die Verkäufer des Straßenmagazins genug im Leben. Mit der Veranstaltungsreihe „Freitag, der 13.“ setzt Asphalt einen Kontrapunkt und erklärt den von manchen gefürchteten Tag zum Glückstag für das Straßenmagazin und seine Verkäufer. Denn dieser Tag birgt beides: den Hinweis auf das Schwierige im Leben aber ebenso den Widerstand gegen schwierige Umstände. Im Mittelpunkt der Reihe steht die Begegnung zwischen den Verkäufern, den Kunden, den festen Mitarbeitern, den Ehrenamtlichen, den Freunden und Förderern – kurz: Freitag, der 13. ist auch immer eine Art Asphalt-Familientreffen.





  • Von der Expo zum Rotlicht-Milieu?
    Die Bezirksrats-Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragt die Verwaltung, welche Möglichkeiten es gibt, die Umwandlung von Wohnraum in Ferienappartements zu verhindern.

    Dazu mein Hintergrund: 1999 verlor ich von einem Tag auf den anderen einen Großauftrag des Spar-und Bauvereins Hannover (Zeitung, PR, Werbung) und musste mir sehr schnell etwas einfallen lassen. Die Expo 2000 stand vor der Tür und so gründete ich das 1. Backpacker-Hostel Hannovers, meine Nachahmer (wie. z.B. Wienecke) machten Gewinne.
    Aber was jetzt in der Lenaustraße vor sich geht, in der ich seit 47 Jahren wohne, ist von unterirdischer Qualität. Investoren reißen die architektonisch wertvollen alten Strukturen ein, klatschen hässliche, dunkle, kleine Türen in die ehemals großzügigen Portale, und Laminat auf die Böden.
    Es geht nur um Geld, um Kasse machen, während mein kleines, nachhaltig ausgestattetes Hostel für Weltreisende mit Budget-Bewusstsein www.hostelhannover.de unter permanentem Mobbing steht. ip

    Die Fotos der Hostel-Seite stammen von meinem damaligen Verlagskaufmann-Auszubildenden Armin Pick, der mit zu den Ideen-Gebern der Hostel-Idee gehörte, die damals in allen Erdteilen der Welt verbreitet war, nur in Hannover nicht. Er ist erfolgreich im Fußball-Merchandising tätig: www.eckball.de




  • Eintagsfliegen des Bruttosozialglücks

    Gedanken zum Tag des Ehrenamtes

    Es war 2.Advent. Die Bild (Zeitung darf sie sich ja nicht nennen) verkaufte Bahlsen-Kekse für arme Kinder. Parteipolitiker halfen wahlkampfwirksam mit. Violetta verkaufte selbst gebackene Kekse für missbrauchte Mädchen. Ob das geeignete Maßnahmen gegen gesellschaftliche Missstände sind? Und - was können eigentlich die Kekse dafür?
    Ehrenamt und auch Stiftung sind nicht immer die edlen Einrichtungen, die der Name suggeriert. Stiftungen müssen Gewinne machen, sind also nur etwas für wohlhabende Leute. Die Fritz-Behrens-Stiftung Hannover zum Beispiel entstand aus Kohle-Gewinnen und hat uns einige künstlerisch grenzwertige Skulpturen beschert. Welche Forschungen betreibt die Gates-Stiftung weltweit, die möglicherweise gesellschaftlichen Schaden anrichten? Welche undemokratischen Einflüsse gehen von der Bertelsmann-Stiftung aus? Welche Grenzüberschreitungen verfolgt die Clinton-Stiftung? Warum steht UNICEF unter Kritik? Die Milliardärs-Clubs in den USA veranstalten praktisch permanent Charity-Partys, schon aus Langeweile, was sollen sie sonst tun? Yoko Ono hingegen kommt für mich glaubwürdiger daher, da sie gesellschaftskritisch bleibt und darauf hinweist, dass jedes 8. amerikanische Kind nicht genug Nahrhaftes zu essen hat.
    Welches Ehrenamt wird auf dem Rücken der Ausführenden zur Abwälzung gesellschaftlicher Verantwortung benutzt?
    Fast immer sind es nur einzelne Menschen (oft Frauen), aus tiefer Betroffenheit heraus, die wirklich effektiv wirken. Bei Oxfam sehe ich echtes Dauer-Engagement der Helfer ohne spektakuläre Eintagsfliegen. Auch das hannoversche Zahnarztehepaar Mannherz, das Obdachlose kostenlos mit seinem Zahnmobil versorgt, gehört dazu. Seit es aber in den Paritätischen Wohlfahrtsverband eingetreten war, fühlte es sich in einer Weise reglementiert, die seiner Arbeit nicht gut tat.
    ip

  • Mittwoch:Theater Am Lindener Berge 38 30449 Hannover Kartenservice 0511/456 205 www.mittwochtheater.de  "Frida Kahlo" jeweils 19.30 11.01.  18.01.   21.01.   25.01.  

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  • Careinvest schreibt: Neues von Diakovere, dem größten, aber finanziell noch klammen Sozialunternehmen in freigemeinnütziger Trägerschaft in Norddeutschland mit Sitz in Hannover: Die Landeskirche stützt mit Millionenzuschüssen, eine neue Geschäftsführung wurde eingeführt und nach den Krankenhäusern soll auch die Altenhilfe neu aufgestellt werden.
    Die neue Diakovere-Geschäftsführung (v.l.): Dr. Ulrich Spielmann, Mathias Winkelhake, Pastor Uwe Mletzko bei der Amtseinführung. Foto: Marcel Domeier
    Bild zeigt 1 Person , Anzug

  • Hat der Heckler & Koch-Manager die Öffentlichkeit massiv getäuscht?
    Pressemitteilung der DFG-VK und des RüstungsInnformationsBüros

     

    ++ H&K behauptet gegenüber der dpa, nur noch „solide Länder“ mit Kriegswaffen beliefern zu wollen. Dessen ungeachtet genehmigte der Bundessicherheitsrat topaktuell Gewehrexporte an Indonesien, Malaysia und Südkorea. ++


    ++ Jürgen Grässlin: Verbietet die H&K-Geschäftsführung Gewehrexporte an „unsolide Länder“ – oder zählt weiterhin nur der Profit durch skrupellosen Waffenhandel? ++

     


    Freiburg/Stuttgart. Was waren das für wohlige Worte, die ein anonymer Heckler & Koch (H&K)-Manager am 28.11.2016 gegenüber der dpa gewählt hatte: „Wir wollen nur noch solide Länder beliefern, also zweifelsfrei demokratisch, eindeutig nicht korrupt und in der Nato oder Nato-nah.“ In Funk und Fernsehen, Print- und Online-Medien wurde bundesweit umfassend und zumeist sehr positiv über den löblichen Kurswechsel beim Waffenhersteller aus Oberndorf am Neckar berichtet. Immerhin hatte ein Manager des tödlichsten Unternehmens Deutschlands einen Richtungswechsel in der bislang hemmungslosen Rüstungsexportpolitik verkündet. Ein in der mehr als 60-jährigen H&K-Firmengeschichte einmaliger Vorgang. Allerdings handelte es sich bei dem dpa-Gespräch mit dem H&K-Manager augenscheinlich um eine reine Imagekampagne zur Besserung des stark ramponierten Rufes. Dieser Versuch wurde gestartet im Vorfeld des Konkurrenzwettbewerbs mit anderen Firmen zur Neubeschaffung von 178.000 Sturmgewehren für die Bundeswehr. Am 30. November 2016 – gerademal zwei Tage nach der Meldung des dpa-HK-Gespräches – schickte der zuständige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine Information über Abschließende Genehmigungsentscheidungen des Bundessicherheitsrates und des Vorbereitenden Ausschusses an den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses im Deutschen Bundestag, Dr. Peter Ramsauer (CSU).Darin teilt der Bundessicherheitsrat, der unter Führung von Angela Merkel (CDU/CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) in geheimer Sitzung tagt, mit, dass gleich drei „unsolide Länder“ mit H&K-Gewehren und –Bestandteilen beliefert werden dürfen: Für Indonesien wurde genehmigt: 450 vollautomatische Gewehre, 150 Anbaugeräte, 50 Maschinengewehre, 100 Rohre für Maschinengewehre, 100 Maschinenpistolen und 500.000 Patronen (= Schuss Munition) Kaliber 4.6 im Gesamtwert von ca. 3,9 Millionen €. Für Malaysia wurde genehmigt: 300 vollautomatische Gewehre, 300 Maschinenpistolen, 50 Maschinengewehre, 50 Rohre für Maschinengewehre im Wert von ca. 1,8 Millionen €. Für Südkorea wurde genehmigt: 400 vollautomatische Gewehre, 60 Gehäuseoberteile im Wert von 1,3 Millionen €.„Antragssteller“ ist laut Sigmar Gabriel in allen drei Fällen die „Heckler & Koch GmbH“. Der AMNESTY INTERNATIONAL REPORT 2015/16 listet u.a. auf:


    AI schreibt für Indonesien: „Es gab weiterhin Berichte über von Polizei- und Militärangehörigen verübte Menschenrechtsverletzungen wie rechtswidrige Tötungen, unnötige und unverhältnismäßige Gewaltanwendung, Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe. (S. 195).AI schreibt für Malaysia: „Die Polizei setzte bei der Festnahme von Oppositionellen und Aktivisten unnötige exzessive Gewalt ein.“ und „Die Todesstrafe war weiterhin zwingend vorgesehen […].“  Von 1998 bis 2015 wurden 33 Hinrichtungen vollstreckt.(S. 299 f.) AI schreibt für Südkorea: „Die Behörden schränkten die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit weiter ein.“ In Südkorea gilt noch immer die Todesstrafe.(S. 271 ff.) Südkorea liegt im Krisengebiet Ostasien und führte in der Vergangenheit Krieg mit Nordkorea „Jetzt ist die Geschäftsführung von Heckler & Koch gefragt. Sie muss öffentlich erklären, ob sie den Aussagen des anonymen H&K-Managers folgt und verbindlich für das Unternehmen erklärt, dass sie nur noch Kriegswaffenlieferungen an solide Länder genehmigt, die der Nato angehören oder Nato-nah sind“, erklärt der Rüstungsexperte Jürgen Grässlin. Als Nato-assoziierte Staaten gelten im Übrigen die Schweiz, Japan und Neuseeland. „Oder exportiert Heckler & Koch stattdessen weiterhin an ‚unsolide Länder‘ wie Indonesien, Malaysia und Südkorea? Zählt damit weiterhin nur der Profit durch skrupellosen Waffenhandel? Falls dem so sein sollte, hat der anonyme H&K-Manager die dpa und damit die Öffentlichkeit offensichtlich massiv getäuscht“, so der Vorwurf Grässlins, dem Bundessprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ und der  Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) sowie Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.)





  • Über Kreativität

    oder, Du sollst doch nicht cheaten! – oder: 2017 ist 50. Flohmarktgeburtstag
    Von Ingeburg Peters


    Nicht nur, dass Bill Gates all die genialen Original-Fotos in seinem Schrein verschlossen hält. Es geht uns Kreativen ganz allgemein so, dass unsere Ideen die heißeste Hehler-Ware überhaupt sind. Mehr noch als beim Geld der Sparer wird bei den Kreativen geklaut. Denn eins kann Google, können die Medien, die Stadtverwaltung nicht: Kreativität selbst produzieren, so sehr man auch sonst alle Massenware in Massen produzieren kann. Da brauchen sie uns immer noch. Aber bezahlen wollen sie es nicht.
    Nachdem meine Ihme-City-Zeitung im Titel jahrzehntelang den Slogan „Die Zeitung mit den guten Ideen“ hatte, änderte ich das ab in „Die Zeitung mit den kreativen Impulsen“, weil ich mit schöner Regelmäßigkeit sehen konnte, wie meine Ideen die Runde machten und in konkrete Projekte mündeten. Das ist an sich sehr erfreulich, aber der arme Poet auf dem Dachboden nimmt sich nur als Spitzweg-Gemälde schön aus. Freunde wiesen mich gelegentlich auf „Entlehnungen“ hin, ein ehemaliger Auszubildender auf die Schlagzeilen-Anreißer im Titel, die ich zuerst verwendete, eine Journalistin „Das mit dem Parkpflegewerk Georgengarten, das warst Du doch, Inge“ usw. 1999 veröffentlichte ich das Büchlein „Mein Hannover“, eine lange Reihe ähnlicher „Impulse“ finden Sie auf der Website www.regionalmedien.de. Kollegen greifen auf mein Twitter zu und wie von wundersamer Hand entwickeln sie die dort aufbrachten Themen redaktionell aus, was ich als Einfrau-Betrieb nicht leisten kann.
    Oder nehmen wir als historisches Beispiel den inzwischen verstorbenen Reinhard Schamuhn als Flohmarktgründer Hannover:
    Am 9. Juli 2007 schrieb Stephan Weil an Reinhard Schamuhn (er stellte mir eine Kopie zur Verfügung), der nach Uelzen emigriert war, auf dessen Geburtstags-Einladung hin, : „Ich war gerne zu Gast bei den Geburtstagsfeierlichkeiten unseres Flohmarktes am Leineufer. Wenn es meine Funktion und mein doch immer sehr enger Terminkalender zulassen, werde ich aus heutiger Sicht auch im Jahre 2017 zum 50. Flohmarkt-Geburtstag gerne wieder dabei sein. Ich gehe jedoch davon aus, dass sich auch vor dem Jahr 2017 unsere Wege erneut kreuzen.“
    Man beachte den Ausdruck „unseres Flohmarktes“. Das ist den Ausbeutern der Kreativen Ideen wichtig, dass sie ihr Besitz bleiben. Man hat die Hosen voll, Angst vor Schamuhn und mir und all denen, deren Ideen geklaut werden, und die nie einen Cent sehen.
    So wie auf überregionaler Ebene Bill Gates die Ideen von Steve Jobs vermarktete, so wird mit Schamuhns Flohmarkt für Hannover Kasse gemacht. Die Stadt griff eine Millionen-Einnahmequelle ab, benannte aber dennoch das Flohmarkt-Ufer mit den Nanas nach ihrem angestellten Lakaien, „Image-Pfleger“ Mike Gehrke und erst durch mein journalistisches Einwirken wurde die dortige Brücke nach dem Straßenkunst-Erfinder und Gehrke-Auftraggeber Martin Neuffer benannt.
    Ich selbst habe übrigens aufgrund des Gedankenguts von Schamuhn den 1. Kunstmarkt Deutschlands im Ihme-Zentrum veranstaltet, wo ich damals einen Werbe-Wettbewerb gewonnen hatte.
    Der große Absahner dieser Verhältnisse aber ist mittlerweile Google, der die Bürgerjournalisten und sonstigen Kreativen in ganz großem Stil ausbeutet.
    Kreativ sein und die eigenen Ideen gleichzeitig gewinnbringend vermarkten, können nur wenige (vielleicht John Cleese von Monty Python), weil das ein ganz anderer Modus ist. In den umzuschalten bedeutet, Spontaneität und Intuition zu verlieren.
    Während ich das jetzt schreibe und veröffentliche, klingeln schon wieder bei allen, die es lesen werden, die Glocken: 2017 ist 50. Flohmarktgeburtstag: Da müssen wir werblich aktiv werden. Brauchen wir ja niemand erzählen, dass es einem Text von Frau Peters zu entnehmen ist. Haben wir selbstverständlich immer schon im Auge gehabt, steht ja in dem Weil-Brief, nur gerade mal vergessen…
    So wie durch mein dem Bezirksrat Mitte vorgestelltes DichterDenkerProjekt der 150. Todestag Friedrich Rückerts (und manches andere) „entdeckt“ wurde, zum Beispiel erst durch meinen Vorschlag eines Humboldt-Shops der Leibniz-Shop ins Leben gerufen wurde und nun Schlager ist.
    Konnte als Ein-Frau-Verlag (also Personalunion mit der Redaktion) enorm viel für Hannover bewirken, wo Redakteure anderer Medien in ihren Tendenzbetrieben dies nicht vermochten. Oft ging das mit der Aufkündigung von Anzeigen-Aufträgen einher, was ich aber bewusst in Kauf nahm, so lange ich Ausbund an Genügsamkeit es mir irgendwie leisten konnte.
    Auch dieser Text gereicht mir nur dazu, Heiligabend in der Leibniz-Kirche (meine Namens-Idee!!!) so gut es geht ignoriert zu werden. Allenfalls wird man meine Familie begrüßen, das ist gefahrloser. Und die Familie wiederum will sich mein Lamento nicht mehr anhören.
    Schon Ovid- oder war es Plinius? - schrieb, man müsse sich in den Vorhöfen der Macht aufhalten, um Erfolg zu haben. Doch was ist der Preis? Inzwischen kaufen sich Milliardäre einfach kreative Journalisten ein. Fertig. Klappe zu, Affe tot. „Success is for losers“, die Aussage stimmt in diesem Sinne ebenfalls durchaus.
    „Hannover machen“ fahndet jetzt unter den Bürgern nach guten kostenlosen Ideen...