Hier und Jetzt

“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

 

  • Saatgut darf nicht vermahlen werden - und auch nicht patentiert
    Samstag, 23.02.2019, 10 bis 13 Uhr im Kleingärtnerverein Feierabend e.V.
    Ort: Gaststätte im Vereinshaus, Im Othfelde 16, 30165 Hannover.

    Es gibt sie noch die regionalen Sorten wie die „Hildesheimer“, die Tomate „Roter Heinz“, die Salat- und Schmorgurke „Berliner Aal“ oder den Grünkohl „Ostfriesische Palme“. Diese und viele andere seit Jahren in der Region erhaltene Sorten sowie Gründünger und Blumen für mehr Artenvielfalt im eigenen Garten können Gartenfreunde bei zwei Saatgutbörsen erhalten, die der BUND in Kooperation mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN.) veranstaltet.
    Die Saatgutbörsen sind der Auftakt zu einer ganzen Reihe von öffentlichen Veranstaltungen in diesem Jahr im Rahmen des Projekts „Universum Kleingarten“, das von der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung gefördert wird. Über das Projekt und Termine informieren die Website des BUND www.bund-hannover.de>, die Gartenzeitschrift „Garten und Familie“ sowie ein verdeckter E-Mailverteiler. Wer hierüber persönlich informiert werden möchte, kann sich per E-Mail (universum@nds.bund.net>) anmelden.

  • „Geschwister der Bibel. Geschichten über Zwist und Liebe“

    Einladung zur Benefizlesung von Margot Käßmann zugunsten des Straßenmagazins „Asphalt“

    Termin: Freitag, 1. März 2019, 17.00 Uhr
    Ort: Marktkirche Hannover

    Der Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung lädt zusammen mit der Buchhandlung an der Marktkirche und „Kirche im Blick“ ein zu einer Benefizlesung von Margot Käßmann zugunsten des Straßenmagazins „Asphalt“.

    Margot Käßmann wird ihr neues Buch „Geschwister der Bibel. Geschichten über Zwist und Liebe“ vorstellen, das am 1.3.2019 erscheint. Musikalisch wird die Lesung begleitet durch den Organisten der Marktkirche Ulfert Smidt. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit der ehe-maligen Reformationsbotschafterin bei einem Imbiss ins Gespräch kommen und ihr Buch sig-nieren lassen.

    Der Eintritt ist frei. Die erbetenen Spenden der Benefizlesung kommen „Asphalt“ zugute, dem soziale Straßenmagazin für Hannover und Niedersachsen.
    Der Bonus: Die Evangelische Bank unterstützt die Benefizlesung. Für jeden gespendeten Euro legt die Evangelische Bank einen weiteren Euro drauf.


    Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert den Dialog von Kirche und Theologie mit Politik und Ge-sellschaft, mit Wissenschaft, Technik und Wirtschaft sowie mit Kunst und Kultur. Sie wurde 1989 gegründet und gehört mit einem Vermögen von rund 14,5 Mio. Euro zu den größten för-dernden Stiftungen in Deutschland. 

  • Umweltgut Boden
    Internationale Konferenz und Jahrestagung des Europäischen Bodenbündnis (ELSA e.V.) im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚BODEN.SCHATZ‘ des Kreises Steinfurt – Umwelt- und Planungsamt

    Bodenschutz und Energiewende
    Es ist machbar!

    am 16. und 17. Mai 2019
    in Rheine (DE)


    Unter der Schirmherrschaft des
    Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (DE)


    Der Klimawandel und die Energiewende gehören zu den drängendsten aktuellen Fragen der Menschheit. Der Bau von Windrädern, Biogas- und Solaranlagen sowie Stromtrassen hat jedoch auch Auswirkungen auf das Umweltgut Boden. Es wird versiegelt, verdichtet, gestört oder kontaminiert, dies teilweise dauerhaft. Essentielle Bodenfunktionen des Bodenschutzrechts können verloren gehen und die Produktion von Lebensmitteln kann beeinträchtigt werden, wenn die Maßnahmen nicht mit bodenkundlichem Sachverstand begleitet werden.
    Wie kann es gelingen, auf der einen Seite alle infrastrukturellen Maßnahmen für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende zu vollziehen und auf der anderen Seite Böden zu schonen und Bodenfunktionen zu erhalten? Welche Chancen und Risiken birgt das Thema für die in besonderem Maße betroffene Landwirtschaft? Diese und andere Fragen werden mit den Teilnehmenden im Rahmen mehrerer Workshops diskutiert.
    „Bodenschutz und Energiewende“ ist eine gemeinsame Veranstaltung von ELSA e.V. und dem Kreis Steinfurt.
     
    Kontakt / Anmeldung
    Uta Mählmann
    European Land and Soil Alliance (ELSA) e.V.
    Bodenbündnis europäischer Städte, Kreise und Gemeinden
    c/o Stadt Osnabrück
    Postfach 4460
    D – 49034 Osnabrück
    Tel.: +49 (0) 541 323 7025
    Fax: +49 (0) 541 323 15 7025

  • 215.000 Menschen in Niedersachsen würden von Heils Grundrente profitieren

    Die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil geplante Grundrente würde in Niedersachsen die Bezüge von aktuell rund 215.000 Rentnerinnen und Rentnern aufbessern. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Sie beruft sich hierbei auf eine Untersuchung des Hannoveraner Pestel-Instituts, das Daten der Deutschen Rentenversicherung ausgewertet hat. Danach würden in Niedersachsen 163.000 Frauen und 52.000 Männer von der Grundrente profitieren. Sie bekommen nach mindestens 35 Beitragsjahren derzeit eine Rente von weniger als 896 Euro pro Monat. Ihre Altersbezüge will Arbeitsminister Heil je nach Rentenhöhe um bis zu mehrere Hundert Euro pro Monat aufstocken.

    Nach Einschätzung von Herbert Grimberg, Chef des NGG-Landesbezirks Nord, käme die Grundrente insbesondere Tausenden Beschäftigten in Branchen wie der Hotellerie, Gastronomie und dem Bäckerhandwerk zugute. „Dort, wo die Löhne zu niedrig sind oder wegen Teilzeit nur geringe Rentenbeiträge zusammenkommen, reicht auch jahrzehntelange Arbeit nicht, um im Alter der Grundsicherung zu entgehen“, sagt Grimberg. Dies liege auch an der Weigerung vieler Unternehmen, Beschäftigte nach Tarif zu bezahlen. Die Grundrente sei daher ein guter Vorschlag, um Altersarmut in großem Stil zu vermeiden und endlich wieder die Lebensleistung der Menschen zu würdigen, die 35 Jahre und länger Beiträge gezahlt hätten.

    „Dabei darf es jedoch keine Bedürftigkeitsprüfung geben“, so Grimberg. „Wer eine Bedürftigkeitsprüfung fordert, trifft die Falschen, weil es in den allermeisten Fällen um Haushalte mit kleinen Einkommen geht. Eine Bedürftigkeitsprüfung steht auch dem Rentenprinzip entgegen, nach dem Beitragszahler einen individuellen Leistungsanspruch erwerben.“ Schon heute beziehe nur ein Teil der Bedürftigen staatliche Unterstützung. Wesentlich mehr Menschen hätten Anspruch darauf, schreckten aber aus Scham vor einem Antrag zurück.

    Die Gewerkschaft NGG fordert die große Koalition auf, bei dem Thema „Ernst zu machen“. Für Millionen Rentnerinnen und Rentner stehe ein würdiger Lebensabend auf dem Spiel. Es sei eine Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des Vertrauens der Menschen in die sozialen Sicherungssysteme, dafür das nötige Geld aufzubringen. Wer langjährig gearbeitet und in die Rentenversicherung eingezahlt habe, müsse mehr haben als die bloße Grundsicherung. Das Bundesarbeitsministerium geht bei der Grundrente von Kosten im „einstelligen Milliardenbereich“ aus. Herbert Grimberg: „Allein die Bankenrettung 2008 hat den Steuerzahler rund 60 Milliarden Euro gekostet.“

    Nach Zahlen der Deutschen Rentenversicherung bezogen Ende 2017 in Niedersachsen 464.000 Menschen eine Rente von weniger als 600 Euro. Der Frauenanteil bei diesen Mini-Renten lag bei 76 Prozent.



  • Unter dem Titel »As Life Travels On«  zeigt die Kestner Gesellschaft vom 2. März bis 28. April 2019 eine umfassende Einzelausstellung des Künstlers Walter Dahn (*1954 in St. Tönis/Krefeld) mit über 80 Gemälden, Siebdrucken, Fotografien und Skulpturen von 1971 bis in die Gegenwart. Dahn, langjähriger Professor für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK), zählt zu den wichtigsten Protagonisten der Künstlergruppe »Mülheimer Freiheit«. Ihre expressive, spontane Malerei, die Anfang der 1980er Jahre in Köln entstanden ist, wurde unter dem Label »Neue Wilde« bekannt. Durch seine Teilnahme an der documenta 1982 erlangte der damalige Meisterschüler von Joseph Beuys große Bekanntheit. Dahns Werk reicht allerdings weit über die kurze Phase der »wilden Malerei« hinaus. Die Ausstellung präsentiert eine umfassende und aktuelle Sicht auf sein vielfältiges Gesamtwerk, das sich im Spannungsfeld von Kunst, Musik und Popkultur bewegt.

  • Konzert im Kunstverein

    »Musikalische 
    Improvisation zu Themen der Ausstellung«
    Mittwoch, 27. Februar 2019, 19.00 Uhr
    Konzert mit
    Shaghayegh Bagheri, Stimme (Teheran), Joachim Heintz, Live-Elektronik (Hannover)
    Shaghayegh Bagheri und Joachim Heintz treten anlässlich der aktuellen Ausstellung »GodboX« von Manuel Graf am Mittwoch, 27. Februar um 19.00 Uhr im Kunstverein Hannover auf.
    Im Dialog mit der Ausstellung – beispielweise mit der Werkreihe der »Doppelgänger«, bei der haptisch erfahrbare Objekte und Kunstwerke durch die partielle Digitalisierung der Objekte selbst ein gedoppeltes, neues und sogar »gemorphtes« Eigenleben erhalten, widmet sich das Konzert der Verbindung von Analogem und Digitalem im Feld der Neuen Musik. 


  • Agenda-21-Plenum am 6. März

    Unter anderem drei Vorträge stehen auf der Tagesordnung des nächsten Agenda-21-Plenums am Mittwoch, dem 6. März: Simone Kalisch-Humme vom Bürgerverein Kleefeld berichtet über das Projekt „Kleefeld unverpackt“. Michael Albert informiert über „Lola“, den Loseladen in Linden. Außerdem steht Brainstorming zu den Schwerpunktthemen „Ernährung“ und „Plastik“ auf dem Plan.
    Die Veranstaltung im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, beginnt um 17 Uhr und dauert etwa zwei Stunden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • die #Linke bekämpft #obdachlosigkeit.
    #Hannover. wahlkampf.
    haben die parteibosse intensiv mit obdachlosen oder davon bedrohten gesprochen?
    es scheinen mir überwiegend von sich selbst durch und durch überzeugte könige darunter zu sein, die untereinander bis aufs messer konkurrieren, sich gegenseitig arrogant in die pfanne hauen, "die da oben" imitierend.
    psychologen würden hier verdrängung und kompensation von komplexen konstatieren.
    und dazu frauenfeindlichkeit bis zum abwinken, eben ein spiegel unserer gesellschaft auf unterster ebene. über den tod von killerhund chico wird geweint, aber dass der mann seine frau bereits zuvor in den rollstuhl prügelte, und ob der hund heimlich auf sie gehetzt wurde, das passt nicht mehr rein ins öffentliche bildzeitungsbewusstsein.
    Die Bedrohten bewundern ihre Schächer, verehren Kapitalisten, zeigen ehrfürchtiges Verständnis für den Fortschritt von Wohnraumumwandlung. Geldmachen ist halt ein hoher, der anerkannteste Wert überhaupt, in unserer Gesellschaft.
    Kommen Sie mal an der Königsworther Straße/Ecke Weddigenufer oder unter der Spinnerei-Brücke ins Gespräch. Psychopathologie und Sucht gibt es nicht nur im Weiße-Kragen-Milieu... das Problem ist komplex.
    Wohnungsnot tötet?
    ist dieses wahlkampfmotto etwas übertrieben? ip


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