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“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

 

  • Leibniz war weiter

    war 17 h gestern durch Tiefschnee zur bis auf den letzten EmporenPlatz besetzten LeibnizKirche. Dort brachte der Chor der #LeibnizUniversität #Christmas #Carols dar und schuf einen wundervollen Klangraum.
    Nur - dazwischen wurde aus Bibelstellen die Schöpfungs- und #Weihnachtsgeschichte dargebracht:
    "Er kam aus seines Vaters Schoß..."
    Werde wohl #Heiligabend passen, um diese abstrusen #Männerfantasien nicht noch einmal zu hören, auch wenn andere Religionen nicht besser sind (im Buddhismus z.B. ist die schlimmste Strafe, als Frau wiedergeboren zu werden).
    #Leibniz, der hier formal begraben liegt, war nicht so. Leibniz war weit. Weiter voraus.

  • KONTINUITÄTEN DES RASSISMUS GEGEN SINTI UND ROMA
    VERANSTALTUNGSREIHE

    75 JAHRE AUSCHWITZ-ERLASS

    Anlässlich des 75. Jahrestages des sog. Auschwitz-Erlasses, der die reichsweite Deportation von Sinti und Roma in das KZ Auschwitz anordnete, findet die Veranstaltungsreihe "75 Jahre Auschwitz-Erlass – Kontinuitäten des Rassismus gegen Sinti und Roma" in Hannover und Celle statt. Neben der Erinnerung an historisches Unrecht, behandelt diese insbesondere die Kontinuitäten und die Gegenwart des Rassismus gegen Sinti und Roma.
    Auch in Niedersachsen begannen Anfang 1943 Verhaftungen und Deportationen. Die rassistischen Denk- und Handlungsmuster waren jedoch mit Kriegsende 1945 keineswegs aus der Welt. Bis zur politischen Anerkennung des NS-Völkermords in Deutschland vergingen fast 40 Jahre. Dass es 1982 hierzu kam, ist ausschließlich dem lautstarken Protest der Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma zu verdanken. Das 2012 eingeweihte Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas in Berlin steht symbolhaft für diese neue bundesdeutsche Geschichtspolitik.

    Doch die neue Politik ist eng mit einer erneuerten Schuldabwehr verknüpft. Diese Dialektik aus Anerkennung und Abwehr zeigt sich aktuell vor allem am Umgang mit geflüchteten Roma aus den Westbalkanstaaten. Denn deren Festlegung als sichere Herkunftsstaaten verdeutlicht eine paradoxe Gleichzeitigkeit, die in der Anerkennung historischer Verfolgung bei gleichzeitiger Ignoranz gegenüber dem Rassismus besteht, vor dem Roma insbesondere aus Südosteuropa fliehen.

    Die Veranstaltungsreihe im Überblick

    75 Jahre Auschwitz-Erlass. Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma. Voraussetzungen, Verlauf, Erinnerung
    Montag | 11. Dezember 2017 | 19:00 Uhr
    Kulturzentrum Pavillon | Lister Meile 4 | Hannover

    Antiziganistische Ermittlungsansätze der Polizei- und Sicherheitsbehörden
    Donnerstag | 25. Januar 2018 | 19:00 Uhr
    VHS Hannover | Burgstraße 14 | Hannover

    Antiziganismus in der deutschen Nachkriegszeit und der Kampf um Anerkennung
    Freitag | 2. Februar 2018 | 19:00 Uhr
    VHS Hannover | Burgstraße 14 | Hannover

    Diskriminierung von Sinti und Roma. Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus
    Montag | 05. Februar 2018 | 10:30 Uhr
    Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung | Bödekerstraße 11 | Hannover

    Anerkennung, Gleichberechtigung und Bleiberecht. Die Bürgerrechtsbewegung deutscher Sinti und Roma und die Bleiberechtskämpfe geflüchteter Roma seit den 1990ern
    Donnerstag | 8. Februar 2018 | 19:00 Uhr
    ver.di-Höfe | Goseriede 10 | Hannover

    Institutioneller Rassismus gegen Roma in Europa
    Mittwoch | 14. Februar 2018 | 19:00 Uhr
    Kargah | Zur Bettfedernfabrik 1 | Hannover

    Minderheiten unter Druck
    Sonntag | 18. Februar 2018 | 12:00 Uhr
    Gedenkstätte Ahlem | Heisterbergallee 10 | Hannover

    „The Awakening“ – Film und Diskussion mit dem Regisseur Kenan Emini
    Freitag | 23. Februar 2018 | 19:00 Uhr
    VHS Celle | Trift 20 | Celle

    Zur Situation abgeschobener Roma in den Westbalkanstaaten
    Freitag | 23. Februar – Dienstag | 13. März 2018
    VHS Celle | Trift 20 | Celle

    Roma und Sinti in Bergen-Belsen – Geschichten von Verfolgung, Erinnerung und Aufarbeitung
    Montag | 5. März 2018 | 10:00 – 16:00 Uhr
    Gedenkstätte Bergen-Belsen | Anne-Frank-Platz | Lohheide

    Von der religiösen Stigmatisierung zum Anti-Roma-Rassismus. Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus
    Dienstag | 13. März 2018 |18:30 Uhr
    VHS Celle | Trift 20 | Celle

    Die Veranstaltungsreihe „75 Jahre Auschwitz-Erlass – Kontinuitäten des Rassismus gegen Sinti und Roma“ ist ein Kooperationsprojekt der Rosa Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und dem Modellprojekt „Kompetent gegen Antiziganismus (KogA) – in Geschichte und Gegenwart“ der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit dem AStA Universität Hannover, der Gedenkstätte Ahlem, der Gedenkstätte Bergen-Belsen, der Hochschule Hannover, dem Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover, dem Roma Antidiscrimination Network, dem Roma Center Göttingen, Romane Aglonipe e.V., der Volkshochschule Celle und der Volkshochschule Hannover.
  • Veranstaltungen im Sprengel Museum Hannover im Januar


    Mo   1. Januar, 14.00 Uhr   Führung
    revonnaH. Kunst der Avantgarde in Hannover 1912 – 1933
    mit Carmen Putschky
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Di.   2. Januar, 18.30 Uhr      Führung
    revonnaH. Kunst der Avantgarde in Hannover 1912 – 1933
    mit Jörg Worat
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Mi  3. Januar, 10.15 Uhr        Kunst am Tage
    Gesellschaftliche Realitäten. Protest und Vorstadtidylle im Spiegel der Kunst
    mit Carmen Putschky
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Do 4. Januar, 12.00 Uhr       20-Minuten-Gespräch
    Joseph Beuys, für Fußwaschung, 1977
    mit Gabriele Sand
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    So 7. Januar, 11.15–17.00 Uhr „revonnaH“-Finissage
    11.15 Uhr   Kuratorenführung
    mit Karin Orchard
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro
     
    14.00 Uhr   Lesung
    Die preußische Provinzhauptstadt revonnaH. Ein literarischer Rückblick mit Texten von Theodor Lessing und Karl Jakob Hirsch
    mit Philippe Goos
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro
     
    15.00 Uhr    Führung
    Das Hannover der 1910er- und 1920er-Jahren. Menschen und Bilder
    mit Patricia Hartmann
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro
     
    16.00 Uhr    Führung
    Die „moderne Kunststadt“ – Expression, Abstraktion und die neue Sachlichkeit im Hannover des frühen 20. Jahrhundert
    mit Carmen Putschky
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro
     
    14.00 bis 17.00 Uhr   FamilienAktion
    Es war einmal … revonnaHvor fast 100 Jahren. Wie es damals wohl aussah?
    Mit alten Ansichten, Bildern, Karten entstehen HannoverCollagen.
    Mit Karoline Bauer und Sarah Holland
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Di  9. Januar, 18.30 Uhr        Gespräch
    Jochen Lempert im Gespräch mit Inka Schube
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Mi 10. Januar, 16.00 Uhr       Kunst am Tage
    Gesellschaftliche Realitäten. Protest und Vorstadtidylle im Spiegel der Kunst
    mit Kristina Tieke
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Do 11. Januar, 12.00 Uhr   20-Minuten-Gespräch
    Wolf Vostell, Goethe heute, 1967
    mit Patricia Hartmann
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    So  14. Januar, 11.15 Uhr      Führung
    Wege der Moderne. Von Picasso bis Klee
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Di  16. Januar, 18.30 Uhr      Kuratorenführung
    Jochen Lempert. Honeyguides
    mit Inka Schube
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Mi  17. Januar, 10.15 Uhr      Kunst am Tage
    Gesellschaftliche Realitäten. Protest und Vorstadtidylle im Spiegel der Kunst
    mit Kristina Tieke
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Do 18. Januar, 12.00 Uhr      20-Minuten-MärcherErzählen
    Katze und Maus in Gesellschaft zu Pablo Picasso, Le coq et la chatte (Der Hahn und die Katze), 1953
    mit Rosemarie Henschke
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    So 21. Januar, 11.15 Uhr      Führung
    Absichtlich/zufällig. Kunst zwischen Kontrolle und Unberechenbarkeit
    mit Alexandra Nappo
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro
    18.30 Uhr  Konzert
    ZEITLUPE Ming Tsao
    mit Sonar Quartett, Berlin
    Ming Tsao The Pathology of Syntax (2007/08)
    Beethoven Streichquartett in F Dur, op. 135 (1826)
    Einführendes Gespräch: Oliver Wille (KussQuartett)
    HGNM in Kooperation mit Sprengel Museum Hannover
    Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, Abendkasse

    Di  23. Januar, 18.30 Uhr   Gespräch
    Jochen Lempert. Honeyguides
    Zu Gast: Dr. Annette Richter, Oberkustodin Naturkunde, Landesmuseum Hannover
    Moderation: Inka Schube
    Der Künstler ist anwesend
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Mi  24. Januar, 16.00 Uhr     Kunst am Tage
    Gesellschaftliche Realitäten. Protest und Vorstadtidylle im Spiegel der Kunst
    mit Friederike Otto
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Do 25. Januar, 12.00 Uhr      20-Minuten-Gespräch
    Isa Genzken, Basic Research (Grundlagenforschung), 1989
    mit Alexandra Nappo 
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Fr 26. Januar, 15.00 Uhr Konzert
    Dein persönliches Notfallkonzert
    Wohin mit den Sorgen?
    Die kleinen und größeren Notfälle behandelt Das Quartett im Treppenhaus mit einer
    individuellen Klassik-Infusion.
    Eintritt frei
     
    19.00 Uhr   Eröffnung
    Rineke Dijkstra.»SPECTRUM« Internationaler Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen
    Es sprechen:
    Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover
    Lavinia Francke, Generalsekretärin Stiftung Niedersachsen
    Harald Härke, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Hannover
    Beatrix Ruf, Laudatio der Jury
    Stefan Gronert, Kurator
    Eintritt frei

    So 28. Januar, 11.15 Uhr      Führung
    Material und Farbe, Objekt und Bild: Positionen in der Kunst der Gegenwart
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Di   30. Januar, 18.30 Uhr   Konzert
    Musikalisches Intermezzo mit Elisageth Kufferath, Violine, in
    Rineke Dijkstra. »SPECTRUM« Internationaler Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen
    Moderation: Stefan Gronert
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro

    Mi   31. Januar, 10.15 Uhr       Kunst am Tage
    Gesellschaftliche Realitäten. Protest und Vorstadtidylle im Spiegel der Kunst
    mit Carmen Putschky
    Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro
     
    19.30 Uhr  Konzert
    imPLUS II.
    PHANTASMAGORICAL MOVEMENTS
    Surrealismus in der Kunst. Musik & Tanz
    Maurice Ravel – Sonate für Violine und Cello
    Johannes Ciconia (1370-1412) – Le Ray au soleyl, O rosa bella (Transkription für Streichtrio)
    Stephen Hartke – The King of the Sun (1988)
    Mit Flex Ensemble –
    Kana Sugimura (Violine), Anna Szulc-Kapala (Bratsche), Martha Bijlsma (Cello) und Endri Nini (Klavier) Lena Visser (Tanz)
     
    Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro
    Karten erhältlich vor Ort, Reservierungen gerne an info@flexensemble.com. In Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover.


    Ausstellungen

    Neue Ausstellungen im Januar

    27. Januar bis 6. Mai 2018

    Figures in Motion: Rineke Dijkstra und die Sammlung des Sprengel Museum Hannover
    SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen
    Die Auszeichnung mit dem SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen würdigt die stilbildende Kraft dieses Œuvres und die künstlerische Konsequenz, mit der Rineke Dijkstra die Auseinandersetzung mit dem fotografischen Porträt in ihren filmischen Arbeiten fortführt.
    Für ihre Ausstellung im Sprengel Museum Hannover hat die Künstlerin nun erstmals eine Präsentationsform entwickelt, die auf einem Dialog von ausgewählten Werken ihres eigenen Œuvres mit Werken aus der museumseigenen Sammlung aufbaut.


    Laufende Ausstellungen

    bis 7. Januar 2018

    revonnaH. Kunst der Avantgarde in Hannover 1912 – 1933
    „Liest man aber Hannover von hinten, so ergibt sich die Zusammenstellung dreier Worte: re von nah.“ Dieses Wortspiel Kurt Schwitters‘ wird zum Titel einer Ausstellung, die die lebendige und selbstbewusste Zeit der hannoverschen Kunstszene bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten präsentiert. Sowohl institutionelle Bestrebungen wir im Kestner-Museum mit Alexander Dorner, aber auch die Förderung durch private Unternehmer wie Hermann Bahlsen und Fritz Beindorff (Pelikan) und ein großes bürgerschaftliches Engagement förderten die Auseinandersetzung mit der modernen Kunst von Expressionismus, Abstraktion bis Neue Sachlichkeit.
    Im Kunstsalon von Käte Steinitz traf sich die Avantgarde um Kurt Schwitters, „die abstrakten hannover“ wurden gegründet und die hannoversche Neue Sachlichkeit entwickelten ihren eigenen Stil.


    bis 7. Januar 2018
     
    Grafik Ost
    1988 erwarb das Land Niedersachen für das Sprengel Museum Hannover eine Sammlung von 413 Werken von DDR-Kunst, die bislang noch nie gezeigt wurden. Diese Sammlung wurde in den 1980er-Jahren von dem Diplomaten und späteren Bürgermeister von Leipzig, Dr. Georg Girardet, in Berlin zusammengetragen. In der Mehrzahl handelt es sich um Druckgrafik, daneben wenige Handzeichnungen und Fotografien. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von etwa 100 Druckgrafiken und findet im Rahmen des überregionalen Verbundprojektes „Land der Grafik“ statt, das die grafische Sammlung der Kunst aus der ehemaligen DDR in den Mittelpunkt stellt.


    bis 18. Februar 2018

    Margret Eicher/Adi Hoesle KALIBRIERUNG #5
    In dem gemeinsamen Projekt der beiden Künstler Margret Eicher und Adi Hoesle geht es um die Rückführung von Tapisseriemotiven auf deren „Quellcode“. Die Tapisserie in ihrer monumentalen Erscheinung wird konfrontiert mit ihrem tapetenartig die Wand füllenden Quellencodemuster. Dieser Prozess der Reflektion von Bildlichkeit präsentiert sich in einem großflächigen Tableau in der Einblickshalle.


    bis 18. Februar 2018

    Jochen Lempert. Honeyguides
    Jochen Lempert untersucht – parallel zu seiner Arbeit als Biologe – die wechselseitigen Beeinflussungen menschlicher, tierischer, pflanzlicher und mikroorganischer Lebensformen und die Möglichkeit, diese abzubilden. Dabei macht er Bilder von Pflanzen, Tieren, von städtischen Situationen und zivilisatorischem Inventar. Diese Bilder existieren als luftgetrocknete und daher häufig wellige, zumeist rahmenlos präsentierte, schwarzweiße Barytpapiere und legen Spuren in biologische und kultur-zivilisatorische Fragestellungen. Die Ausstellung wird von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Hannover unterstützt.


    Aus der Sammlung

    ab 5. November

    SKULPTUREN Sehen Zeichnen Entdecken
    „Denken ist interessanter als Wissen, aber nicht als Anschauen“ (Goethe)
    Die Besucherinnen und Besucher – kleine wie große – sind eingeladen, am Zeichentisch mit Papier und Stift Skulpturen des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung zeichnerisch zu entdecken. In einem Sammlungsraum des Erweiterungsbaus wird das Museum so ein Ort des „Sich-Zeit-nehmens“ und Anschauens, des aktiven Verweilens und eines „entschleunigten Blicks“.


    bis 18. Februar 2018

    Absichtlich/zufällig. Kunst zwischen Kontrolle und Unberechenbarkeit
    Mit Werken von John Baldessari, Isa Genzken, Christoph Girardet, William Kentridge, Dieter Kiessling, Gerhard Richter, Rüdiger Stanko, Wolfgang Tillmans und Timm Ulrichs aus der Sammlung des Sprengel Museum Hannover


    bis 25. Februar 2018

    Hundert Hoffnungen. Prostest und Vorstadtidyll
    Die Ausstellungzeigt die heterogene und von gesellschaftspolitischen Spannungen durchzogene Situation im Nachkriegsdeutschland auf. Die Sammlungspräsentation fokussiert dabei figurative Arbeiten der 1960er- und 1970er-Jahre: Vorstadtidylle, Rückzug ins Eigenheim, Babyboom, Konsum und Verdrängung treffen auf Protestbewegung, Abwendung von der Generation der Eltern, Wiedergutmachung und Anti-Militarismus.
  • Einführung in den Yücelismus
    Bild könnte enthalten: 1 Person, Nahaufnahme
    SA 13.1. 2018, 20.30 Uhr, Kino im Sprengel
    Deniz Yücel - Das ist kein Deutscher.
    Einführung in den Yücelismus.
    Ute Wieners, Christiane Hess, Tim Moll, Cem Koc
    stellen Texte von Deniz Yücel vor.

    Deniz Yücel, ein unbeugsamer Freigeist mit viel Witz und einer Neigung zu drastischen
    Formulierungen, schafft es immer wieder, die Gemüter engstirniger Kleingeister zum Kochen zu
    bringen. Gekränkte Patrioten fordern die Todesstrafe wegen „Deutschenhasses“, für manch Livestyleöko
    schießt er weit über das Ziel hinaus, linke Sektiererinnen halten sich auch schon mal kreischend die
    Ohren zu, um die Unschuld ihrer Seele nicht durch seine Worte in Gefahr zu bringen.
    In seiner Eigenschaft als Türkeikorrespondent für DIE WELT macht er Informationen über die Situation
    in der Türkei und ihren Einfluss auf Strukturen in Deutschland einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
    Und das von einem undogmatischen Standpunkt aus, bei dem es nicht um die Verteidigung eines
    speziellen politischen Lagers geht, sondern grundsätzlich um Würde, Freiheit und Menschenrechte.
    Dafür sitzt er seit dem 14. Februar 2017 hinter Gittern.
    Trotz der Situation wollen wir einen unterhaltsamen Abend gestalten.
    Eintritt frei, Spenden gehen an Cumhuriyet, eine oppositionelle türkische Zeitung
    KINO IM SPRENGEL
    c/o film und video cooperative e.V.
    Klaus-Müller-Kilian-Weg 2
    30167 Hannover








    SA 27.1.2018, 20.30 Uhr, Kino im Sprengel
    DER KONZERTDEALER
    von Sobo Swobodnik, D 2017, 86 min., digital
    mit Scumeck Sabottka, Marcel Avram, Bettina Rust, Yasmine Hamdan, Rosiris Garrido
    Musik: Dinos Chapman
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  • Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen,

    heißt es in Goethes Wahlverwandtschaften.

    An alle, die über den Winter "vers le sud" reisen: Schon Wilhelm von Humboldt" nannte die Palme Königin des Pflanzenreiches.

    Nehmen Sie sich Literatur von G. Kunkel mit, den ich für die von mir 1984 gegründete Insel-Zeitung Lanzarote mehrfach interviewte.

    Die Palme ist eher Getreide als Baum, und gehört zu den größten Ernährern der Menschheit.

    So wie Kunkel, dem Fachmann für aride Gebiete, die Leitung des Botanischen Gartens in La Orotava, Teneriffa, versprochen, und er dennoch ausgebootet wurde, erging es mir mit der Insel-Zeitung Lanzarote.

    Kunkel ging dann nach Almeria, ich zurück nach Hannover, wo es uns beiden wieder genauso erging wie zuvor,weil wir immer noch Versprechungen glauben. Life is live.

    Bild könnte enthalten: im Freien
  • Noro-Virus: Warum Salzstangen und Cola nicht helfen


    Das Gesundheitsamt informiert über Vorsichts- und Hygienemaßnahmen

     

    Region Hannover. Es beginnt harmlos mit ein paar Bauchschmerzen und ein wenig Übelkeit – und wenig Zeit später hängt man im Bad auf oder über der Toilette. Der Noro-Virus, auch oft als Magen-Darm-Virus bezeichnet, nimmt jetzt wieder Fahrt auf. Die Hoch-Zeit der Verbreitung des Virus ist meist in den Monaten Dezember und Januar. Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover informiert, wie man sich bei einer Erkrankung verhalten sollte, wer besonders gefährdet ist und wie man sich selbst vor einer Ansteckung schützen kann.

     

    Nach einer Ansteckung bricht die Erkrankung typischerweise schnell aus, in der Regel zwischen 6 und maximal 50 Stunden. „Die Betroffenen sind mit dem Auftreten der ersten Anzeichen hoch ansteckend“, weiß Dr. Mustafa Yilmaz, Amtsarzt der Region Hannover. Bis etwa 48 Stunden nach Abklingen der Beschwerden werden relativ viele Erreger mit dem Stuhl oder mit dem Erbrochenen ausgeschieden, daher sind folgende Vorsichts- und Hygienemaßnahmen besonders wichtig:

     

    <![if !supportLists]>·         <![endif]>Erkrankte sollten Kontakt zu anderen Personen meiden, möglichst eine eigene Toilette benutzen (bestenfalls bis zu zwei Wochen nach Genesung). Zügig sollten Reste von Erbrochenem oder Stuhl beseitigt werden, da diese besonders ansteckend sind, und Räume regelmäßig gelüftet werden – das vermindert das Ansteckungsrisiko für andere.

    <![if !supportLists]>·         <![endif]>Erkrankte sollten außerdem Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen häufig wechseln und diese bei mindestens 60 Grad Celsius waschen.

    <![if !supportLists]>·         <![endif]>Erkrankte sollten keine Speisen für andere zubereiten. Erkrankte, die beruflich mit Lebensmitteln zu tun haben, dürfen bei ansteckendem Erbrechen oder Durchfall (auch im Verdachtsfall) frühestens zwei Tage nach Abklingen aller Beschwerden wieder arbeiten.

    <![if !supportLists]>·         <![endif]>Flächen im Umfeld von Erkrankten wie Waschbecken, Türgriffe oder Toilettenspülungen sollten regelmäßig sauber gemacht werden – es reichen Wasser und gängige Reinigungsmittel, spezielle Reiniger bieten zumindest im privaten Haushalt keinen besseren Schutz.

     

    Für alle gilt: regelmäßiges und richtiges Händewaschen trägt dazu bei, dass sich Erreger nicht weiter verbreiten und eine eigene Ansteckung vermieden wird.

     

    Besonders Menschen, die in Gruppeneinrichtungen wie Altenheime, Krankenhäuser, Schulen oder Kindergärtenleben, sie besuchen oder in ihnen arbeiten, sind durch den engen Kontakt mit vielen Menschen, aber auch wegen der Nutzung derselben Sanitäranlagen, besonders gefährdet, sich anzustecken. Daher sollten Erkrankte auch nach Abklingen der Beschwerden mindestens zwei Tage lang den Besuch solcher Einrichtungen meiden. Kinder unter 6 Jahren, die am Noro-Virus erkrankt sind, dürfen Gemeinschaftseinrichtungen ebenfalls nicht mehr besuchen. Die Eltern sind verpflichtet, die Leitungen der Einrichungen über die Erkrankung des Kindes zu informieren. Auch hier gilt: Erst zwei Tage nach Abklingen der Krankheit darf das Kind wieder Kontakt mit anderen Kindern haben. Vor allem Kleinkinder, Schwangere und Senioren oder geschwächte Menschen sollten sich ärztlich behandeln lassen, wenn Durchfälle oft auftreten und/oder länger als zwei bis drei Tage anhalten.

     

    „Bei Durchfall und Erbrechen ist es wichtig, viel zu trinken“, Dr. Constanze Wasmus, Leiterin des Teams Allgemeiner Infektionsschutz und Umweltmedizin der Region Hannover. Um denVerlust von Salzen im Körper auszugleichen, könne gegebenenfalls die Einnahme von so genannten Elektrolyt-Ersatzlösungen aus der Apotheke sinnvoll sein, so die Medizinerin. „Betroffene sollten leicht verdaulich und mit ausreichend Salz essen“, so Dr. Wasmus weiter. Das sind beispielsweise helle Brote wie Weißbrot oder Toast, Salz- oder Pellkartoffeln oder auch grüne Salate, Tomaten, Fisch oder Obst wie Banane, Birne oder Apfel. Ein Irrglaube ist, dass Cola und Salzstangen die Genesung fördern. „Durch die Salzstangen und das süße Getränk nimmt der Betroffene unkontrolliert viel Salz und Zucker zu sich, was den Durchfall im Zweifel sogar verschlimmert“, erklärt Dr. Wasmus. Lieber auf Tee, trockenes Weißbrot, gedünstete Karotten oder Reis ausweichen. Wenn die Beschwerden nach zwei bis drei Tagen nicht nachlassen, die Erkrankten sich sehr schlecht fühlen oder überhaupt keine Flüssigkeit aufnehmen können, sollte der Hausarzt aufgesucht werden.

     

  • Köstlichkeiten glutenfrei  backen :

    Glutenfreies Backen kann zu einer Herausforderung werden, da gerade das Klebereiweiß - Gluten - für die guten Backeigenschaften in herkömmlichen Backwaren sorgt. 

    Mit kleinen Tipps & Tricks erzielen wir auch mit glutenfreien Mehlarten ein tolles Backergebnis! Dazu verwenden wir unter anderem Mehlsorten aus Hirse, Buchweizen, Reis, Amaranth, Kastanien oder Quinoa.:

    Termin:Samstag, der 13. Januar 2018

    Uhrzeit: 11:00-14:45Uhr

    Ort: Ev.-Familien-Bildungsstätte Hannover e.V.

    Raum: Küche 1

    Kursleiterin: Belinda John

    Gebühr: 18 Euro

    Kursnummer: 18R6008

  • Pixelpokal

    - Hannovers Videospiel-Event
    Videospielturniere, Virtual Reality, Arcade-Automaten, Retroflohmarkt, Quiz, Art Show uvm.
    – Gaming Kultur im Herzen von Hannover
    Turniere
    Wir spielen Videospiele um die Wette. Die Teilnehmer sitzen dabei gemeinsam auf der Couch und
    spielen direkt mit- und gegeneinander – und zwar auf der riesigen Kinoleinwand des Capitols! Die
    besten Spieler werden mit Preisen von Nintendo, EA, Ubisoft, CAPCOM und Co. belohnt.
    Spielestationen
    Besucher können sich an diversen Spielestationen austoben. Wir bieten nicht nur Konsolen der
    80er und 90er Jahre, sondern auch neuere Spieleerscheinungen und Virtual Reality zum
    Ausprobieren an. Als ganz besonderes Highlight werden wir einige Arcade-Automaten der 80er
    und 90er Jahre ausstellen, an denen man im Freeplay-Modus auf Highscore-Jagd gehen kann.
    Videospiel-Kunst
    Das Capitol wird zur Videospiel-Kunstausstellung. Künstler, die sich thematisch mit der Videospiel-
    Kultur befassen, hängen ihre Werke während der Veranstaltung im ganzen Capitol aus.
    Allgemeines:
    Seit Anfang 2016 richten wir alle 3 Monate Veranstaltungen aus, bei denen sich Videospieler in
    lockerer Atmosphäre miteinander messen und kleine (inzwischen auch ziemlich große) Preise
    gewinnen können. Man trifft sich, spielt in Teams alte Retro-Klassiker sowie Neuerscheinungen
    und lernt ganz von allein ein paar nette Leute kennen, die das gleiche Hobby haben wie man
    selbst.
    Das Feedback der Gäste ist äußerst positiv und die Veranstaltung hat sich zu einer festen
    Institution mit wachsender Community gemausert. Unsere Gäste reisen inzwischen aus ganz
    Deutschland an und lassen Hannover für einen Tag zur Videospiel-Hochburg werden.
    Wann: Sonntag, 17.12.2017, Einlass: 14:00 Uhr (Veranstaltung endet ca. 20 Uhr)
    Wo: Capitol, Schwarzer Bär 2, 30449 Hannover, Eintritt: 10 Euro
    Ansprechpartner: Regine Silbermann, support@pixelpokal.de
    Weitere Infos: www.pixelpokal.de

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