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  • Und wer begnadigt mich?
    Weihnachtsamnestie für 71 Häftlinge / Gefängnisse bemühen sich um weihnachtliche Stimmung

    I.       Weihnachtsamnestie
    Gerade die Weihnachtszeit ist für viele Inhaftierte und ihre Angehörigen besonders belastend. 71 Gefangenen in Niedersachsen bleibt diese Erfahrung in diesem Jahr erspart. Sie profitieren davon, dass Justizministerin Barbara Havliza die Staatsanwaltschaften landesweit zur Gewährung einer Weihnachtsamnestie im Gnadenwege ermächtigt hat.

    Den 71 Inhaftierten aus zwölf Gefängnissen werden insgesamt 1.146 Hafttage erlassen. Die meisten Gefangenen profitierten in der JVA Lingen (17) von der Weihnachtsamnestie, gefolgt von der JVA für Frauen in Vechta (10) und der JVA Hannover (8). Die Betroffenen wären regulär in der Zeit zwischen Anfang Dezember und Anfang Januar entlassen worden. Im Schnitt werden den Begünstigten auf Grund der Gnadenentscheidung der Staatsanwaltschaften rund 16 Tage Haft erlassen.

    Eine vorzeitige Haftentlassung im Wege der Weihnachtsamnestie kommt jedoch nur unter engen Voraussetzungen in Betracht. So darf die restliche Haftzeit noch maximal einen Monat betragen und das Verhalten des/der Gefangenen muss beanstandungsfrei gewesen sein.

    Die Inanspruchnahme der Weihnachtsamnestie ist freiwillig, niemand wird gegen den persönlichen Willen „vor die Tür gesetzt“. Sechs Inhaftierte haben ihre vorzeitige Entlassung in diesem Jahr abgelehnt.

    II.      Weihnachten hinter Schloss und Riegel
    Für die Gefangenen, die über die Feiertage in Haft bleiben müssen, wollen die Justizvollzugsanstalten die Weihnachtstage feierlich gestalten. Dadurch soll – soweit möglich und unabhängig von der Religionszugehörigkeit der einzelnen Inhaftierten – ein gemeinschaftliches Erleben gefördert werden.
    -       Am 24. Dezember bieten sämtliche Anstalten Gottesdienste an. Darüber hinaus finden in einige Anstalten weitere Gottesdienste am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag statt.
    -       In vielen Anstalten steht zu Heiligabend Kartoffelsalat mit Würstchen auf dem Speiseplan. Teilweise wird auch gemeinsam gekocht.
    -       In einigen Anstalten werden „Weihnachtstüten“, in denen auch Süßigkeiten enthalten sind, für bedürftige Gefangene ausgegeben. Diese werden teilweise von der Justizvollzugsanstalt, teilweise auch von Ehrenamtlichen oder von der Seelsorge beschafft. Mehrere Anstalten verteilen weihnachtliches Gebäck.
    -       Die Vollzugsanstalten sind in den unterschiedlichsten Bereichen weihnachtlich geschmückt. In der Regel werden Weihnachtsbäume aufgestellt sowie Adventskränze und anderer Weihnachtsschmuck angebracht.
    -       Die Hafträume werden von Gefangenen zum Teil eigenständig geschmückt. Echte Kerzen sind aufgrund der Brandgefahr in den meisten Anstalten nicht zugelassen.
    -       Die regulären Arbeitsbetriebe sind über die Weihnachtstage geschlossen. Es arbeiten nur wenige Gefangenen, zum Beispiel in den Küchen.
    -       Sonderregelungen für Weihnachtspakete bestehen nicht. In einigen Anstalten erhalten jedoch bedürftige Gefangene Spendenpakete von gemeinnützigen Organisationen.
    -       Auch das gemeinschaftliche Freizeitprogramm – zum Beispiel Tischtennis spielen oder Waffeln backen – ist ein wichtiger Bestandteil der weihnachtlichen Aktivitäten.
    Im Übrigen wird am Heiligen Abend Justizministerin Barbara Havliza in der JVA Vechta zu Besuch sein, um sich insbesondere bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Dienst an den Feiertagen zu bedanken. 

  • Geschenkidee fünf Minuten vorm Fest:


    Während die Roma-Kinder stets fröhlich und guter Dinge sind, denn sie schlafen gemeinsam auf einer Riesenmatratze, hat England jetzt einen Einsamkeitsminister.
    Deutschland? Den Rückenkratzer für die elegante Dame.

    Bevor Liselotte von der Pfalz das Wannenbad einführte, auch das Reinigen der Fingernägel, waren diese Dinger aus anderen Gründen in Gebrauch...


    Der Dichter Rainer Maria Rilke beschrieb Schülerinnen in Paris, die sich fern vom Elternhaus die Kleiderverschlüsse auf dem Rücken mit begrenztem Erfolg selbst zuknöpfen mussten, als Anbruch einer neuen Epoche.


    ipideefoto



  • Es geht voran bei #enercity
    #Hannover. Bevor im Januar die Strompreise erhöht werden, muss schnell vor Weihnachten noch Hausbesetzung und ähnliches verhindert werden?
    Die Detox-Firma A&S hat sich bereits im Ihme-Zentrum unter den Investoren, angefangen beim Rüstungsinvestor #Carlyle bis heute, eine goldene Nase verdient.
    Wenn eine Begründung zum Abreißen nötig ist, wird sie ohnehin stets hinzugezogen.

    iptextfotos


  • Aus meiner Aphorismensammlung
    #Türchen19:

    Am Anfang der Welt gab es nur die Göttermutter, heißt es in Afrika.

    In China entstand die Welt aus dem Ur-Ei, dessen Schalenteile zu Himmel und Erde wurden.

    PostchristianChristmasCalendar, zusammengestellt aus meiner Aphorismensammlung.ip
     
     
  • Achtung! #Feinstaub-Warnung


    Achtung! #Feinstaub-Warnung bei echten #Kerzen vom Adventskranz,Weihnachtsbaum oder einzeln!

    Durch Drucker, Autos, #Kohlekraftwerke, Chemtrails, Erdöl- und Frackingindustrie, #Massentierhaltung, Feuerwerkswettbewerb und Silvester usw.
    sind wir bereits am Belastungslimit.

    Jede jetzt weggelassene Kerze, und sei sie aus noch so duftendem Bienenwachs, zählt nun. Sogar ein Teelicht.
    Elektrische Kerzen, mit Atomstrom betrieben, sind die Alternative?


    ipideefoto+ironiewarnung



  • PostChristianChristmasCalendar
    #Türchen18:

    Meister Eckhart (1260-1328), Häretiker:

    „Ich aber sprecht manchmal: ‚Ach‘, wäre es anders gekommen, so wäre es besser. Solange dich das dünkt, gewinnst du nimmer Frieden.“

    Copyright by Ingeburg Peters
    „Wisdom in Words“



  • Mehr soziale Sicherheit für Beschäftigte, Arbeitslose und Rentner*innen

    Das neue Jahr fängt gut an: Zum 1. Januar 2019 treten gleich vier Gesetze aus dem Bereich Arbeit und Soziales in Kraft, die den Sozialstaat stärker machen und spürbare Verbesserungen für Beschäftigte, Arbeitslose und Rentner*innen bringen.

    Mit der Einführung der Brückenteilzeit sorgen wir dafür, dass Beschäftigte ihre Zeit selbstbestimmter einteilen können: Ab dem 1. Januar haben viele das Recht, auf eigenen Wunsch und ganz ohne Begründung in Teilzeit zu kommen - und zwar zwischen einem und bis zu fünf Jahre. Das Rückkehrrecht stellt sicher, dass sie anschließend wieder zur ursprünglichen Arbeitszeit zurückkehren können. Zudem erhalten Teilzeitbeschäftigte mehr Rechte, in eine frühere Vollzeitstelle zurückzukehren.

    Außerdem stärken wir jenen Beschäftigten den Rücken, die von der Digitalisierung betroffen sind: Mit Beginn des neuen Jahres tritt das Qualifizierungschancengesetz in Kraft. Beschäftigte erhalten dadurch die Möglichkeit auf eine umfassende Weiterbildungsförderung durch die Bundesagentur für Arbeit, sowohl für Lehrgangskosten als auch in Form von Lohnkostenzuschüssen. Denn im digitalen Wandel soll jede*r den Anschluss an die neusten Entwicklungen behalten können. Zudem senken wir ab dem 1.1.2019 die Beträge zur Arbeitslosenversicherung um insgesamt 0,5 Prozentpunkte und entlasten so die Arbeitnehmer*innen.

    Auch für Menschen, die schon lange ohne Arbeit sind, wird es ab Neujahr 2019 deutliche Verbesserungen geben: Der flächendeckende soziale Arbeitsmarkt, den wir mit dem Teilhabechancengesetz einführen, bietet Langzeitarbeitslosen neue und vor allem langfristige Chancen auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Mit insgesamt vier Milliarden Euro fördern wir ab dem 1.1.2019 Arbeit statt Arbeitslosigkeit: Neben einem beschäftigungsbegleitenden Coaching für Arbeitgeber und Teilnehmende ermöglichen wir Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber - und zwar bis zur Höhe des Tariflohns. Dadurch wird der soziale Arbeitsmarkt gerade in strukturschwachen Regionen nutzbar. Ab 2019 können Jobcenter erstmals auch den Passiv-Aktiv-Tausch nutzen, durch den pro Jahr bis zu 700 Millionen Euro für die Förderung Langzeitarbeitsloser zusätzlich zur Verfügung stehen. Das ist ein Wendepunkt in der Arbeitsmarktpolitik, der ohne die SPD niemals möglich gewesen wäre, sagt die Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales Kerstin Tack.

    Zum 1. Januar tritt der Rentenpakt und damit ein Neustart der Rente in Kraft. Wir geben eine gesetzliche Beitragssatzgarantie von maximal 20 % und garantieren bis 2025 ein Rentenniveau von 48 %. Das schafft Sicherheit nicht nur für jene Menschen, die nach einem langen Arbeitsleben bereits jetzt in Rente sind, sondern auch für die jüngeren Generationen. Wir wollen die Verlässlichkeit der Rente weiter stärken. Deshalb ist unser Ziel, diese "doppelte Haltelinie" bis 2040 abzusichern. Ab dem neuen Jahr werden zudem allen Eltern für vor 1992 geborene Kinder ein weiteres halbes Jahr Kindererziehung angerechnet. Und für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente gehen müssen, haben wir die Erwerbsminderungsrente weiter verbessert."
     
     
  • Es ist wieder so weit: Konzertsaison, Lesezeit

    Schumann, Händel, Brahms,
    Beginn ist acht Uhr a’ms.

    Spätestens zur nächsten Konzertsaison erwarte ich Komponistinnen, nicht immer denselben Männersums! www.komponistinnen.com.


    Denke, dass zum Beispiel Hildegard von Bingen (Ordo Virtutum) es mit dem groeßten Komponisten unserer Zeit, Olivier Messiaen, aufnehmen könnte. ip


    Und bei der Gelegenheit:
    Der berühmte Missionar Richard Wilhelm, dessen Übersetzung des Tao te King Standardlektüre für Philosophen ist, hat eine Interjektion wie „Absurd!“ weitschweifig und abwegig ausgeschmückt zu „O Einsamkeit, wie lange dauerst Du?“
    Fordere eine bessere Übersetzung! (Die Versuche der Übersetzerin R.L. Wing erscheinen auch nicht ausreichend, sind aber durchaus kreativ).ip
    Und die ganze Geschichte mit Laotse auf dem Wasserbüffel, der an der Grenze das #Tao preisgab, ist doch hochgradig lachhaft.
    Das Tao ist eine durch und durch weibliche Philosophie, vermutlich mündlich von Generation zu Generation lange vor dem Christentum weitergegeben. ip


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