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Werbung behindert oft den Lesefluss und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab.
Bitte besuchen Sie deshalb unsere Rubrik “Handel und Wandel“. Ab sofort finden dort auch die aus der Druckausgabe bekannten Verlosungen statt.

 

  • Was bedeutet Krieg?

    Einer der markantesten Sprayer der GlockseeGraffitiGalerie Hannover hat zum Thema Krieg in aller Welt gesprüht: wenn der Selbstmordattentäter die versprochene Jungfrau haben will, der Schwarze mit Voodoo betäubt ist, dem Asiaten der Arm fehlt, der West-Soldat die Knarre an den eigenen Kopf legt.
    Ein beeindruckendes Kunstwerk gegen den Krieg, in den auch Deutschland getrieben wird.ip

  • Keine Spenden für das „Deutsche Rote Kreuz“!

    Die „Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) wendet sich gegen eine aktuelle Werbekampagne des DRK und fordert dazu auf, der Hilfsorganisation kein Geld zu spenden, solange sie mit dem Militär kooperiert. Aktionswebsite gestartet: www.deutsches-rotes-kreuz.net Es ist kaum bekannt, aber das „Deutsche Rote Kreuz“ (DRK) unterhält eine enge Kooperation mit der Bundeswehr – im Militärjargon „Zivil-Militärische-Zusammenarbeit“ (ZMZ) genannt: Schon 2003 bekannte sich das DRK explizit zur „Mitwirkung“ an Militäreinsätzen. 2008 definierte dann ein Bundesgesetz die „Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr“ als zentrale „Aufgabe“ der Hilfsorganisation. Seit 2009 unterhält das DRK einen eigenen „Beauftragten für zivil-militärische Zusammenarbeit“. Seit 2014 finden gemeinsame „Joint Cooperation“-Manöver von DRK, Bundeswehr und weiteren Armeen statt. Und am 24. November 2015 unterzeichneten der DRK-Generalsekretär Christian Reuter und Markus Grübel, der parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, die erste zentrale Kooperationsvereinbarung – es soll der Zusammenarbeit ein „offizielles Fundament“ geben. Kommt es bald zu Zwangsverpflichtungen von DRK-Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern durch das Militär? „Mit der engen Kooperation hat das DRK zumindest zwei ihrer obersten Grundsätze gebrochen“, merkt Christoph Neeb, einer der Bundessprecher der DFG-VK, an. Gemeint sind die Unabhängigkeit und Neutralität der Hilfsorganisation, die durch die einseitige Bundeswehr-Zusammenarbeit verloren gehen werden: „Henry Dunant, der Begründer der Rot-Kreuz-Bewegung, hat den Grundsatz der Neutralität des Hilfswerks selbst geprägt, als er 1859 auf dem Schlachtfeld bei Solferino ohne Ansehen der Nationalität Verwundeten half“, erinnert Neeb. Im Gefecht zähle die Uniform, nicht der Mensch. Im Lazarett kehre sich die Perspektive wieder um. „Wie sollen beide Perspektiven vereinbar sein?“, fragt Neeb heute. Er erinnert daran, dass während des Jugoslawienkriegs in den 1990er-Jahren der Postverkehr in das belagerte Sarajewo praktisch komplett über das Rote Kreuz lief. Ob solche humanitären Leistungen noch möglich sind, wenn das Rote Kreuz wie geplant und in Manövern geübt zusammen mit der Bundeswehr in fremde Länder einrückt, erscheint ihm als fraglich. Zudem werden DRK-Mitarbeiter bei der Tätigkeit im Ausland durch die „Zivil-Militärische-Zusammenarbeit“ mit der Bundeswehr gefährdet, da sie in Konfliktgebieten als einer bestimmten Konfliktpartei – der deutschen Armee – zuarbeitend wahrgenommen werden. Aufgrund der verloren gegangen Unabhängigkeit können die DRK-Mitglieder ins Visier von Kräften geraten, die eigentlich die Bundeswehr zum Ziel haben. Die „Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ appelliert an das „Deutsche Rote Kreuz“ die Kooperation mit dem Militär sofort zu beenden. „Militär kann kein Partner einer zivilen Hilfsorganisation sein. Das Zivile muss zivil bleiben!“, heißt es auf der Aktionswebsite der Friedensaktivisten: „Allen, die überlegen sich an der aktuellen DRK-Spendenkampagne zu beteiligen raten wir davon ab, bis die Trennung zwischen DRK und Militär wieder vollzogen ist.“ E N D E D E R P R E S S E M I T T E I L U N G

  • Wie die bösen Störche unsere lieben Flugzeuge vergrämen

    Weißstörche sollen vom Flughafen fern gehalten werden Region Hannover genehmigt Ausnahmeregelung als letztes Mittel für extreme Notsituation Region Hannover – Bessere Möglichkeiten Weißstörche auf dem Flughafengelände zu vergrämen, keine neuen künstlichen Nisthilfen im Umfeld des Flughafens und für den absoluten Notfall die Erlaubnis, einen den Flugverkehr konkret gefährdenden Storch auch durch Abschuss zu töten – so sieht die Lösung aus, die die Region Hannover, die Flughafen Hannover GmbH und weitere Behördenvertreter in den vergangenen Monaten erarbeitet haben. Beratend waren der Weißstorchenbeauftragte der Region Hannover sowie ein Vertreter des ehrenamtlichen Naturschutzes einbezogen worden. Vorangegangen war im Sommer 2015 eine intensive öffentliche Diskussion zu den Überlegungen der Flughafen Hannover GmbH zu der Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden müssten, um Störche zu vertreiben, die eine konkrete Gefahr für den Luftverkehr darstellen. Die Flughafen Hannover GmbH hatte auf das erhöhte Vogelschlagrisiko durch Weißstörche hingewiesen. „Jetzt haben wir ein für alle tragbares Ergebnis erzielt“, sagt Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover. „Wir haben die denkbaren Situationen und die bereits seit längerer Zeit angewendeten Maßnahmen zur Vergrämung hinsichtlich möglicher Optimierungen umfassend und unter Einbeziehung aller relevanten Akteure und Fachleute erörtert.“ Die derzeit angewandten Maßnahmen zur Vergrämung sind noch einmal genauer betrachtet und mit Experten diskutiert worden, und es konnten im Rahmen der internationalen Vorgaben für die Gestaltung eines Verkehrsflughafens Möglichkeiten zur Optimierung identifiziert werden. So soll insbesondere die Erreichbarkeit der Nordbahn des Flughafens für den dort tätigen „Bird Controller“ verbessert werden, der mit Unterstützung eines Hundes und Schreckschussmunition die Tiere auf dem Gelände vergrämt. Zudem soll dafür Sorge getragen werden, dass in den Ortschaften rund um das Flughafengelände keine künstlichen Nisthilfen mehr errichtet werden. Hierüber sollen nun auch die Naturschutzbeauftragten und die Ortsräte der betroffenen Gemeinden genauer informiert werden. Für den Fall, dass - trotz aller Maßnahmen - ein Flugzeug während der Start- oder Landephase konkret durch Vogelschlag bedroht ist, kann ein Weißstorch durch Abschuss getötet werden. Eine entsprechende naturschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung hat die Region Hannover jetzt erteilt. Sie gilt allerdings nur dann, wenn ein Abschuss die einzige Möglichkeit ist, um die Flugsicherheit zu gewährleisten: „Die Flughafen Hannover GmbH hat sich mit großem Verantwortungsbewusstsein einer komplizierten Frage gestellt und einen stichhaltig begründeten und inhaltlich sehr präzise begrenzten Antrag gestellt. Dessen Genehmigung durch die Region Hannover schafft hier nun die nötige Rechtssicherheit für einen Extremfall. Darüber hinaus bleibt der Schutz des Weißstorches handlungsleitend“, sagt Prof. Dr. Priebs. Er verwies weiterhin auf vergleichbare Regelungen zum Beispiel im Planfeststellungsbeschluss für die dritte Start- und Landebahn des Flughafens München. Die wachsende Storchenpopulation in der Region Hannover gilt als Indikator für eine intakte Umwelt und Artenvielfalt. 51 mit Brutpaaren besetzte Nester hat der Weißstorchenbeauftragte der Region Hannover im Jahr 2015 gezählt. Der Weißstorch ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) streng geschützt. Mit der wachsenden Population geht besonders im sicherheitsrelevanten Nahbereich des Flughafens Hannover - trotz vieler aktiver Vergrämungsmaßnahmen - ein erhöhtes Vogelschlagrisiko für den Luftverkehr einher.
    Dies ist eine Presseinformation, Überschrift ip

  • Porscheverfahren - Aussetzung sämtlicher Schadensersatzklagen

    Porscheverfahren - Aussetzung sämtlicher Schadensersatzklagen bis zur rechtskräftigen Entscheidung im Musterverfahren 18 OH 2/16 durch das OLG Celle
    Die 18. Zivilkammer des Landgerichts Hannover hat inzwischen in sämtlichen beim Landgericht Hannover rechtshängigen Klagen auf Zahlung von Schadensersatz wegen falscher und irreführender Kapitalmarktinformationen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anteilen an der Volkswagen AG die Verfahren nach § 8 des Gesetzes über Musterverfahren in kapitalmarktrechtlichen Streitigkeiten (KapMuG) bis zur rechtskräftigen Entscheidung über die Feststellungsziele im Musterverfahren 18 OH 2/16 durch das Oberlandesgericht (OLG) Celle ausgesetzt.
    Aus Sicht der Kammer ist der Anwendungsbereich des KapMuG eröffnet, da die Kläger Schadensersatzansprüche wegen falscher und irreführender Kapitalmarktinformationen im Sinne von § 1 Abs. 1 Nr. 1 KapMuG geltend machen. Zudem hänge die Entscheidung des jeweiligen Rechtsstreits von den Feststellungszielen ab.

    (Anmerkung ip : Hadere einerseits mit dem substantivierten Amtsdeutsch solcher Presseinfos, andererseits wirkt's inzwischen schon fast erfrischend gegenüber den Fluten ausgebuffter PR-Texte von Agenturen, deren Ausformulierung ich selbst lange Zeit lehrte)

  • Wenn Freitag der Dreizehnte ist. Dazu Patriarchatsforscherin Lilo Zack, Hannover:

    Freitag der Dreizehnte - ein Tag mit unheilvoller Bedeutung!?
    Aber-Glaube! Ein angezweifelter Glaube?
    Einem Zweifel nachzugehen lohnt sich immer. Fangen wir beim Freitag an. Kein Tag wie jeder andere, das steht fest Ein Tag, welcher der Göttin Freya/Frija gewidmet wurde, der Großen Göttin Nordeuropas, der Göttin des Mondes, des Meeres, der Erde, der Unterwelt, des Todes und der Geburt, der Liebe und Fruchtbarkeit, kann mitnichten ein normaler sein. Erst recht nicht in einem patriarchalen Machtsystem.
    Einer Göttin zu begegnen, noch dazu einer heidnischen, einer offensichtlichen Konkurrenz der monotheistischen Vatergottheit-Religionen - da kann nur allergrößte Irritation  angesagt sein.
    Und dann die Zahl 13. Auch mit dieser begegnen wir ihr, der Mondgöttin, genannt la Luna.
    Korrespondierend mit dem weiblichen Zyklus, umkreist Mond als Tages-Zeitmesser, als Zeitgeber zyklisch angelegter Lebendigkeit, im Rahmen von 28/29 Tagen 13 x unsere Erde.
    Ohne seine/ihre Einwirkung auf unsere Erde „wäre vermutlich nicht einmal ein Einzeller entstanden“ (nachzulesen in: Der Spiegel 15/2006). So verdanken wir tatsächlich diesem Licht/Gestirn organisches Wachstum auf unserem Planeten. Menschen in ganz frühen Zeiten wussten darum.
    Weiblicher Schaffensdrang, gebärende, nährende Potenz, lebendiges Werden und Vergehen, Perioden des (Mond-)Wechsels, das weibliche Blut, bedeuteten Leben und waren „heilig“.  
    Und jetzt begegnen wir der Entstehung der alten, großen angstmach-Geschichte. Dabei brauchen wir unsere Phantasie gar nicht zu bemühen; wir können historisch verfolgen, wie sich peu a peu die große Trickkiste der inzwischen männlich dominierten Gesellschaft aufgetan hat. Wir erleben (immer noch und immer wieder) die geradezu pathologische Angst des männlichen Wesens vor dem weiblichen Prinzip. Sich der eigenen Defizite, der eigenen Angst zu entledigen, diese dann in einen besonderen Tag, in ein besonderes Datum zu packen, das in schöner (Mond-)Regel-Mäßigkeit auch immer wieder auftaucht ... wahrlich ein Bubenstück erster Sahne.
    Freitag, der Dreizehnte: Unglück... und alles kann nur noch schief gehen! Aber doch bitte nicht mehr mit uns!
    Diesen speziellen Tag grundsätzlich mit dem Gegenzauber Freude zu besetzen, die 13 zur ganz persönlichen Glückszahl zu kreieren, sollten wir uns zur Pflicht machen. Den „bösen“ Zauber, der unter Umständen immer noch ganz subtil wirkt (wer kann sich schon jahrtausend alter schwarzer Magie, manipulativer, kollektiver Gehirnwäsche auf Dauer entziehen) schicken wir an die Absender  zurück.
    Der „Schwarze Freitag“ an der Börse – was mag der wohl in dieser ganzen Chose zu suchen haben?
    Dann können wir uns zum Schluß noch mit der 13. „bösen“ Fee beschäftigen, welche dieses allseits bekannte, verheerende Unglück über Dornröschens Königshof brachte. Wie wir wissen, war sie zur Geburt der Königstochter nicht eingeladen; die Missachtung des lunaren Zyklus, die Ignoranz der Ganzheit des Lebens, zeitigte (wir werden täglich damit konfrontiert) unabdingbar schlimme Folgen. So musste Dorn-röschen 100 Jahre eigene Entwicklung, Entwicklung zu weiblicher Autonomie, zu weiblicher Authentizität verschlafen, auf  i h n warten, der sie erlöst, um dann ihr Königreich übernehmen zu können..
    Ein Kuss des „Erlösers“ als Versprechen: Du darfst an meiner Seite sitzen... 
    Spannend noch, wieso Prinzen immer erst um die Hand der Töchter anhalten müssen, bevor ihnen gestattet wird, ihren Ehrgeiz nach Thron, Ruhm, Ehre und Sonstiges zu realisieren.
    Wir sollten mehr Märchen lesen, sie haben es in sich.
    Ein Phänomen unserer Tage: Zweigstellen großer Wirtschaftsunternehmen werden „Töchter“ genannt. Warum Töchter? Setzt man in die Fruchtbarkeit von „Söhnen“ zu wenig Vertrauen? Oder soll mit diesem Kuriosum schlichtweg (wie mit der Unglück bringenden Dreizehn) Sand in die Augen gestreut werden?
    Lit.: Barbara Walker: Das geheime Wissen der Frauen       © LILO ZACK

    Anmerkung ip: was es mit dem Schwarzen Freitag auf sich hat? Frauen wurden seit je mit Gold und Geld assoziiert. Zu dem Thema fand in meinen Räumen sogar ein Seminar der Uni Hannover statt.

  • Management-Frauen (FIM) aus Hannover bei Women&Work

    Die Karrieremesse Women & Work in Bonn bietet am 04.06.2016 beruflich ambitionierten Frauen ein Forum für Informationsaustausch, Diskussionen und Zukunftstrends. Die Teilnahme an der Messe ist kostenfrei. FIM ist als Kooperationspartner dabei. Wir laden Sie herzlich ein, uns am FIM Messe-Stand K 37 im Foyer des World Conference Center Bonn zu besuchen. Nutzen Sie die Chance, sich über die Arbeitsanforderungen der Zukunft informieren, neue Impulse für Ihre Karriere mitzunehmen und Ihr Netzwerk zu erweitern. Weitere Möglichkeiten, sich direkt mit erfahrenen Führungskräften rund um das Thema Karriere auszutauschen, bietet FIM e.V. mit folgenden Angeboten: 12:30 - 13:30 Uhr: Podiumsdiskussion „Immer noch oben ohne?“ Hochkarätige Podiumsgäste diskutieren über die Umsetzung der gesetzlich verankerten Frauenquote in den Führungsetagen. Moderation: Ursula Wissemann, Journalistin und Leitende Redakteurin ZDF und Phoenix 15:30 -16:30 Uhr: Innovative Kurzvorträge zum Thema: „www - women world wide“ unter dem Aspekt: „Netzwerke: Türöffner und Erfolgsfaktor“. Referentin: Bärbel Jacob, Internationale Managementberaterin, Bundesvorstand FIM e.V. Informieren Sie sich über das Messeprogramm unter www.womenandwork.de
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt

  • 775 Jahre Hannover

    Wichtig ist, mein DichterDenkerProjekt Konkreter Poesie weiter auszuführen, das ich sowohl dem Bezirksrat als auch der Stadtteilrunde Mitte vortrug (nach Leibniz nun Goethe und Eckermann, Knigge, Familie Humboldt, Lenau, Wieland, Rückert, Arendt)
    Nein, ich will ja nicht mal mehr das 1 Prozent haben von den gigantischen Umsätzen, die meine Ideen schon bis jetzt generiert haben.

    Wichtig ist, die Mauer am Friederikenstift mit DichterDenkerzitaten zu versehen, sowie das Museum für Energiegeschichte (Humboldt: "Energie ist die erste und einzige Tugend des Menschen"), auch die Ministerien (am nied.Ministerium für Soziales+Gleichstellung Das Resultat der Erziehung hängt ganz und gar von der Kraft ab, mit der der Mensch sich auf Veranlassung oder durch Einfluss derselben selbst bearbeitet.(am Landwirtschaftsministerium:,Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauer und tausend Gärtner, Schulen (auch für die Otto-Brenner-Schule gäbe es wunderbare Aussprüche auf den Außenmauern anzubringen) und sonstigen öffentlichen Gebäude (z.B.Eichamt) in Hannover-Mitte sowie leerstehende Läden. Überm Eingang Garagenhof Humboldtstraße käme gut das Rückert-Zitat übers Reisen, dem "der Weg wichtiger war als das Ziel", zumal sich dort ein Fernreisebüro befindet. Auch gibt es zur Ausführung der Arbeiten kompetente Werbemittelhersteller im Stadtteil.

    Wichtig ist eine Parade der Kreativen sowie eine Modenschau mit Einwohnern an den Ihmeterrassen. 

    Wichtig ist, innovative Frauen zu akzeptieren. Ingeburg Peters

  • Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende enercity-Stadtwerke zu Gast bei der CDU-Ratsfraktion


    In der letzten Fraktionssitzung der CDU-Ratsfraktion stellte Frau Dr. Zapreva sich sowie ihre Ziele vor und beantwortete im Anschluss die Fragen der Fraktion. Dr. Susanna Zapreva ist Vorsitzende des Vorstands der Stadtwerke Hannover AG. Ihr Studium der Elektrotechnik und das anschließende Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften absolvierte sie an der Technischen Universität in Wien. Darüber hinaus schloss Frau Dr. Zapreva ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität in Wien und an der University of South Australia in Adelaide erfolgreich ab. Sie startete ihre Karriere in der Beraterbranche und wechselte anschließend zur Wienstrom GmbH, wo sie verschiedene Abteilungen und Geschäftsfelder leitete. Von 2009 bis zu ihrem Wechsel zur enercity-Stadtwerke Hannover AG im März 2016 war Dr. Susanna Zapreva Geschäftsführerin der Wien Energie GmbH und hatte einige Aufsichtsrats- und Beiratsfunktionen inne. Frau Dr. Zapreva berichtete zunächst über ihren beruflichen Werdegang und ging anschließend auf die derzeitige Situation von enercity sowie auf ihre Ziele für die Zukunft ein. Aktuell beziehen ca. 80% der Anwohnerinnen und Anwohner in Hannover Strom von enercity. Die Situation sei allerdings angespannt, da Kunden mittlerweile häufiger Ihren Anbieter wechseln würden. Dies liege unter anderem an dem starken Wettbewerb, insbesondere verursacht durch Online-Vergleichsplattformen. enercity müsse sich diesem Wettbewerb stellen und auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Daher sei der Schwerpunkt für die Zukunft die Neuaufstellung der Kundenorientierung und Kundenbindung des Unternehmens. Es werde stärker in den Fokus gerückt, als breit aufgestellter Energiedienstleister mit innovativen und kreativen Produkten und Dienstleistungen positioniert zu sein.
    Auf Nachfrage berichtete Frau Dr. Zapreva, dass das Kraftwärmekopplungskraftwerk in Linden nicht ausgelastet sei. Das Kraftwerk wäre weniger als früher im Einsatz würde momentan ca. 1000 von möglichen 5000-6000 Stunden im Jahr laufen.
    Frau Dr. Zapreva erläuterte zur strategischen Ausrichtung, dass man sich bei der Art der Energieversorgung an die wirtschaftlichen Bedingungen und an die Bedürfnisse der Kunden anpassen müsse. Bisher seien Gas und Fernwärme nicht sehr profitabel gewesen. Außerdem sei der Fernwärmeausbau schwierig, da man geografisch von der Quelle der Fernwärme abhängig sei. Der Trend gehe in Richtung Wärmepumpen. Darauf wolle man auch den Fokus setzen. Die strategische Ausrichtung würden im Aufsichtsrat diskutiert werden.
    Zusätzlich wurde die Problematik des Überangebots an Strom erläutert. Entsprechende Überangebote würden aktuell durch das Abschalten von Windkraftanlagen kompensiert werden. Effizienter sei es allerdings, den Strom stattdessen in Fernwärme umzuwandeln (Power-to-Heat). Momentan scheitere dies aber an den Rahmenbedingungen. Diese Überlegung habe für die Zukunft trotzdem enormes Potential, vor allem da derzeitige Speichermöglichkeiten für zu viel produzierten Strom begrenzt seien und zur Kompensierung der Überproduktion nicht ausreichen würden. Die Forschung in diesem Bereich sei für die Zukunft sehr wichtig, die Stadtwerke Hannover AG wäre allerdings nicht direkt in die Forschung involviert.
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert, gekürzt und eingefügt