Hier und Jetzt

“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

 

  • Ein Jahr klartext-nahrungsergänzungsmittel.de Verbraucher ärgern sich über Werbeversprechen
    • Internetauftritt der Verbraucherzentralen erfolgreich gestartet
    • Hauptärgernis sind Werbeversprechen, vor allem bei Online- und Direktvertrieb
    • Verbraucherzentralen präsentieren zwei neue Kurzfilme auf der Grünen Woche
    Hannover, 18.01.2018Weit über eine halbe Million Ratsuchende haben den Internetauftritt Klartext-Nahrungsergänzung der Verbraucherzentralen bisher genutzt. Ob „Massiver Muskelaufbau“ oder „Schönheit von innen“ – Hauptärgernis sind Werbeversprechen, insbesondere beim Online- oder Direktvertrieb. Um mit typischen Irrtümern aufzuräumen, präsentieren die Verbraucherzentralen jetzt zwei neue Videos zu Gelenkmitteln, Sportler- und Anti-Aging-Produkten. Sie sind ab dem 19. Januar auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zu sehen.
    Seit Beginn des Internetportals Klartext-Nahrungsergänzung im Januar 2017 sind rund 650 Fragen und Beschwerden eingegangen. Die Auswertung zeigt, dass vermehrter Informationsbedarf zu Produkten aus Direktvertrieb und Internet besteht. Werden Nahrungsergänzungen von Freunden, Verwandten und Bekannten zu Hause angeboten, ist es besonders schwer, die Produkte rational zu bewerten. Hinzu kommt, dass mündliche Aussagen der selbstständigen Verkäufer für die zuständigen Behörden kaum überprüfbar sind. Doch auch Beschwerden zu Internetshops gehen immer wieder ein. Wie brisant das Thema ist, zeigen die Untersuchungen und Warnungen zu Mitteln mit gefährlichen und teilweise illegalen Zutaten, beispielsweise Schlankheitskapseln mit Sibutramin. Auch unseriöse Vertriebswege wie Abo-Fallen bereiten immer wieder Probleme.
    Heilende Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln nicht belegt
    Jeder dritte Ratsuchende erwartet aufgrund der Werbung und Aufmachung eine krankheitslindernde oder -heilende Wirkung. Anders als Arzneimittel dienen Nahrungsergänzungsmittel jedoch nicht der Behandlung von Erkrankungen. Sie sollen lediglich eine unzureichende Versorgung mit Nährstoffen ausgleichen. Besonders bei Mitteln gegen Gelenk- oder Muskelbeschwerden versprechen die Hersteller oft mehr als wissenschaftlich belegt werden kann. Auch in puncto Wirkversprechen fallen Online-Shops und Direktvertreiber negativ auf. Das zeigen die Marktchecks der Verbraucherzentralen zu Magnesiumprodukten und zu Gelenkmitteln.
    Werbung und Wirklichkeit – neue Videos auf der Internationalen Grünen Woche
    Werbung und Wirklichkeit von Nahrungsergänzungsmitteln sind auch Thema am Stand der Verbraucherzentralen in Halle 23a auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Vom 19. bis 28. Januar 2018 sind die Besucher eingeladen, sich zu informieren, ihr Wissen am Quizrad zu testen und die beiden neuen Videos der Verbraucherzentralen anzuschauen. Mit kurzweiligen Storys zeigen sie, was von typischen Werbeversprechen mancher Versandhändler und Internetanbieter zu halten ist und wie Alternativen zu Gelenkmitteln, Sportler- und Anti-Aging-Produkten aussehen.
    Die Verbraucherzentralen mahnen bei Gesetzgebung und Überwachungsbehörden dringenden Handlungsbedarf für die Sicherheit, Kennzeichnung und den Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln an.

    Hintergrundinformationen, das Faktenblatt "Ein Jahr Internetangebot ‚Klartext Nahrungsergänzung“ und die beiden Videos finden Sie unter:
    www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/ernaehrung-lebensmittel/wir-feiern-ein-jahr-klartext-nahrungsergaenzung



  • Immobilientrend


    Der Frankfurter #Immobilientrend (von dort kam in den 70ern auch die "Frankfurter Küche", ohne Küchentisch, nur mit Arbeitsflächen für die Berufstätigen) #Altbauwohnungen zu #Facebook #Hundehütten umzubauen, ist ungebrochen. Du liegst einsam mit deinem geliebten #Android auf der #Pritsche, rechts das #Klo mit #Dusche, links die #Kitchenette, wie es sich auch in #Hotels immer mehr durchsetzt. #Microappartements ist die offzielle Bezeichnung+sie sind fürs #Wohnen auf #Zeit angelegt. Die meisten kommen da aber #lebenslänglich nicht wieder heraus, selbst im #Gefängnis ist es gemütlicher (mit #Internetanschluss, versteht sich).
    andererseits spart es #heizkosten.
    noch günstiger indes könnte eine einmal-#investition beim suizid-anbieter sein. ip
  • "Die Spione im eigenen Haus"
    Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“
    Dienstag, 23. Januar 2018, 18 Uhr, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5,
    Eintritt frei
    Operations-, Therapie- und Pflegeroboter sind im Gesundheitswesen auf dem Vormarsch. Sie ersetzen und ergänzen menschliche Arbeitskräfte. Sie sind in der Regel sehr teuer und können doch zu Einsparungen führen. Doch sie bergen eine nicht unerhebliche Gefahr, insofern sie zu Datensaugern werden können.
    Der Vortrag betrachtet die Roboter aus der Perspektive der Informationsethik und stellt Fragen zu Verantwortlichkeiten, zur informationellen Autonomie und zum Datenschutz. Wie kann das Recht auf informationelle Selbstbestimmung;das sich aus Art. 8, Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention ableiten lässt; bei Robotereinsätzen gewährleistet werden? Was kann man tun, damit Roboter nicht zu Spionen im eigenen Haus werden?
    Prof. Dr. Oliver Bendel, Studium der Philosophie und Germanistik (M.A.) sowie der Informationswissenschaft (Dipl.-Inf.-Wiss.). Bendel arbeitete in Deutschland sowie in der Schweiz, leitete technische und wissenschaftliche Einrichtungen, u.a. das CC E-Learning an der Universität St. Gallen, die Arbeitsgruppe Business Communication am Fraunhofer ISST in Dortmund und das Zentrum für Innovation, Medien und Technologien (ZIMT) an der PH Weingarten. 2009 wurde er von der Hochschule für Wirtschaft FHNW zum Professor ernannt. Oliver Bendel ist Experte in den Bereichen E-Learning, Wissensmanagement, Social Media, Informationsethik und Maschinenethik.

  • „Immerhin, wir sind am Leben“

    Musikalische Lesung mit Kersten Flenter und Lukas Rauchstein
    Mit Texten, Tönen, Melancholie und Gelächter zum Thema „Immerhin, wir sind am Leben“ begrüßen Kersten Flenter und Lukas Rauchstein das neue Jahr. Das Kulturbüro lädt für Freitagabend (26. Januar) von 19 bis 21 Uhr in das Atelier LortzingART, Lortzingstraße 1, ein. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
    Zum Abend und den Protagonisten:
    Auch im neuen Jahr wird ein wenig an der Oberfläche gekratzt, um sich zu besinnen, um was es eigentlich geht. Rauchstein (Rostock) und Flenter (Hannover) haben dafür die nötigen Krallen. Wenn sich die beiden auf der Bühne zum Slapstick prekär versammeln, bleibt nichts, wie es war. Die Beiden zündeten erstmals 2015 auf der Burg Ranis (Thüringen) ein fulminantes Feuerwerk aus Musik und Text – seitdem entsteht jeder Abend neu.
    Lukas Rauchstein betritt die Bühne und er wird zum neuen Hans Albers mit einem Schluck Tom Waits. Die Lieder des Rostockers schmecken wie Erdbeeren mit Pfeffer, handeln von Liebe und vom Trinken, von Armut und Ausgrenzung und vom Leben als Leuchtturm. Lukas Rauchstein, jung, dynamisch, charmant, war nominiert für den Deutschen Chansonpreis 2012.
    Kersten Flenters merkwürdig-komische Texte bewegen sich auf der Klippe zwischen Melancholie und Gelächter wie 25 Bücher mit Titeln wie „Bevor du mich schön trinkst“ oder „Wir sind nicht für die Wirklichkeit gemacht, sondern für die Liebe“ bezeugen können. Der Lindener ist mit seiner Lesebühne Nachtbarden Stammgast auf der TAK-Bühne.
    Eine Veranstaltung des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover und dem Atelier LortzingArt.

  • Vortrag Sanfte Krampfaderentfernung in der CWC-Gesundheitsschule
    Freitag,19.1.. http://www.cellworld.center/hannover 18.30-21 Uhr, Fössestr.4 #Hannover Vortrag Heilpraktikerin Anna Benczyk über Injektion einer reinbiologischen Kochsalzlösung. Keine Operation, keine Narben, keine Narkose, keine Stützstrümpfe, sofort wieder fit. Beitrag: 10 €.

  • An die EU - verbrieft uns in Europa unser Recht auf Wasser! Im Oktober 2004 hat eine Volksabstimmung in Uruguay gesiegt und damit das Recht auf Wasser in der Verfassung verankert. Diese musste geändert werden und fortan eine Garantie enthalten, dass der Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen ein grundlegendes Menschenrecht ist und vom Staat als öffentliche Dienstleistung gewährleistet werden muss. Uruguay ist damit das erste Land der Welt, in dem das Recht auf Wasser durch Plebiszit Verfassungsrang erhielt. (Wikipedia)



  • Identitäten und Identifikationen
    #Hannover. Vortrag #Identitäten+ #Identifikation von Ingeburg Peters 20. Mai (Pfingsten) 16 Uhr im #PetersPointofPoetry,Hinterhaus Lenaustraße 12. Eintritt 10 € incl. Tee + Snacks. im Gartenhof oder in der ProduzentengaleriePeters (#Poesie ohne Worte). Anmeldung unter peters@regionalmedien.de

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    Gestern traf ich das alte Ehepaar, 52 Jahre verheiratet. Sein Schlaganfall kam zuerst, ihrer folgte bald darauf. Seit kurzem ist sie wieder raus aus dem Rollstuhl. Beide stocherten nun mit ihren Gehstöcken Richtung Spezialitäten-Lifestyle-LindenerMarkt.

    Sollte er sterben, wird sie es innerhalb einiger Zeit auch, darauf wette ich. Dabei geht es weniger um Liebe als um Identifikation. So wie die Kinderehen in Indien zu lebenslanger Bindung führten (inzwischen zurecht verboten). Scheidung kam dort früher gar nicht vor.

    Ich kenne auch den umgekehrten Fall: Seine Traute starb, er folgte. Sie hatte stets in den Läden die Einkäufe gemacht, er holte die Waren vor Geschäftsschluss mit dem Auto ab.

    Die Hierarchien waren selbstredend klar: er hatte das Sagen/ Einkommen/die Macht, sie ordnete sich, schon wegen der Kinder, unter.

    Solche Verhältnisse sterben nun aus, sind zur Nostalgie geworden. Etwas Neues kommt. Die Kraftquelle Frau stellt sich weder freiwillig noch gezwungen  zur Verfügung. Zu viel Zerstörung kommt vom Mann.



     
  • Frau Busse ist weg - Artensterben auch im menschlichen Bereich requiem für einen schreibwarenladen
    +die morgendlichen gespräche
    #hannover.wir stehen alle unter schock. fast alle,denn einigen hat sie es angeblich gesagt. petra busse am goetheplatz ist nach 30 jahren weg. neue leute sind da, die aufräumen. erst dachte ich,sie sei umgebracht worden.aber dann fand ich ihre privatnummer.
    ähnlich stickum machten sich gerhard vom art material service königsworther platz vom acker und der schuhmacher. diese fossilien des digitalen zeitalters ertragen es wohl nicht mehr, die tränen in den augen ihrer kundschaft zu sehen. weil sie dann selbst weinen müssen, wie die angestellte von rissmann schmiedestraße, wie die vom wiener café Lister meile, aber das ist schon lange her.
    am friederikenstift wurde der patientengarten für hubschrauber geschliffen. teilweise kräftige bäume mitten in der Stadt: weg. eine information kam von diakoveres pr-abteilung erst, als ich drüber berichtet hatte, zuvor informieren hätte wohl zu viel protest hervorgerufen.
    natur retten? zwei todeskreuze stecken in dem wort "retten". wo der scherge des ayatollahs sich in hannover behandeln lässt? ist das interessant, relevant?
    frau busse ist weg. eine institution.ip


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