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Werbung behindert oft den Lesefluss und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab.
Bitte besuchen Sie deshalb unsere Rubrik “Handel und Wandel“. Ab sofort finden dort auch die aus der Druckausgabe bekannten Verlosungen statt.

 

  • Das Unheil


    kätästrofi - kata'klism - catastrofa - catástrofe - katastrophee

    Eine Phantasie von Ingeburg Peters 

    mit vier Angst-Szenarien und Kommentaren

    1. Angst-Szenarium:
    Am 13. Dezember 2017 kamen Flugzeuge von Boston her und rasten in den Büro-Turm, der aber schon entmietet war, und in die wegen Baufälligkeit gesperrten Wohntürme. Die Kamikaze brannten seit ihrer Kindheit auf Selbstmord, egal für wen oder was.
    1. Kommentar:
    (Nö, das ist Nonsens, kalter Kaffee, und kein bisschen originell)

    2. Angst-Szenarium:
    Aus den Tiefgaragen schießen Raketen empor. Aus dem Fluss landen unvermittelt Amphibienfahrzeuge auf den Park-Terrassen. Mann, macht das den Militaristen Spaß...Endlich geht's  für die mal wieder richtig rund und es ist ihnen nicht mehr so grenzenlos langweilig.
    Eine Atombombe fällt oder ein Atomkraftwerk ist getroffen, keiner weiß das mehr so genau.
    2. Kommentar:
    (Klingt kitschig wie ein zeitgenössisches Theaterstück von Stockmann &Co.) Also anders:

    3. Angst-Szenarium:
    Wirklich Anschläge der Russen? Überall Bomben. Es heißt nun: wir müssen zurückschlagen. Und dann starten die Bomber von Wunstorf her, wie einst nach Guernica, nur jetzt mit den neuesten Mini-Nukes unterm Bauch Richtung Osten, und machen Russland klein. Und Moskau schlägt zurück und legt Hannover in Schutt und Asche.
    3. Kommentar: 
    (So etwas sieht man doch dauernd in den Kriegsfilmen im Kino und Fernsehen)

    4. Angst-Szenarium - tarantinoesk:
    Eine alte Frau hackt mit der Axt die Spanplatten im Boden auf, da, wo die Eichenbohle liegt. Sie hebt die Bohle hoch und hangelt sich in das darunterliegende Loch hinunter. Dort stehen ihre Gummistiefel bereit, und Überlebensproviant für drei Monate.
    Sie zieht die Bohle über sich. Wird die Luft reichen?
    Oben hört sie jemand mit dem Geigerzähler hantieren...
    4. Kein Kommentar: Nicht Erda, nicht Walhall, nicht Rheingold. Vielleicht eher ein Hurrikan, eine Sintflut, Ionospährenheizer, Vergiftung aus der Luft und im Wasser, oder Feuersbrunst?
    Die Wahrheit wird euch frei machen.











  • Infocafé „Wohnen für Hilfe“:

    SeniorInnen erhalten Unterstützung – Studierende erhalten dringend gesuchten Wohnraum Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) lädt am Montag (4. Juli) ab 15 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über ein generationenverbindendes Wohnprojekt ein. Veranstaltungsort ist der Kommunale Seniorenservice/das Stadtbezirksbüro Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 46 (Linien 3/7/17 - Hochbahnsteig-Haltestelle Schünemannplatz). Die Idee des Projektes ist, dass ein Studierender in die eigenen vier Wände – ob Haus oder Mietwohnung – aufgenommen wird. An Stelle von Miete werden nach Absprache Hilfsleistungen erbracht, jedoch keine Pflege. Gartenarbeit, Gesellschaft leisten, Einkaufen gehen, Unterstützung bei der Nutzung der neuen Medien – es ist alles eine Sache der Absprache. Eine intensive Beratung und Begleitung durch den KSH führt zur Sicherheit in der Entscheidung. Weitere Informationen sind bei Simone Keil, Telefonnummer 168-44980 oder Roland Kern, Telefonnummer 168-43693 vom KSH erhältlich.

  • enercity-Sommerausflugstipp zum Baum-Labyrinth im Fuhrberger Feld

    Seit 1996 beteiligt sich enercity am jährlichen UN-Tag des Wassers. Bei einer Baumpflanzaktion am 22. März 2011 legten fast 700 Schulkinder im Fuhrberger Feld ein großes Baumlabyrinth an: https://youtu.be/A4gqagyQxM8 So entstand ein lohnendes Ziel für einen sommerlichen (Fahrrad-)Ausflug: Mit 40 mal 40 Metern (also 1.600 Quadratmetern) ist es eines der größten begehbaren Labyrinthe und sogar etwas größer als der achteckige Irrgarten in den Herrenhäuser Gärten (mit 38 m Durchmesser).

  • Geistig Behinderte und Schwangere werden zur Prostitution angehalten

    http://www.emma.de/artikel/prostitution-ist-seelenmord-332639
    Von einem „dunklen Kapitel deutscher Gesellschaftspolitik“ und einer „fehlenden Ethikdiskussion“ spricht der Psychiater und Psychotherapeut Lutz Besser vom „Zentrum für Psychotraumatologie Niedersachsen“. Bei der Prostitution handle es sich um die „organisierte und legitimierte Form von Erniedrigung, Demütigung, körperlicher und seelischer Verletzung von Frauen. Und das mit Duldung unserer politischen Volksvertreter“, sagt der Unterzeichner des Appells „TraumatherapeutInnen gegen Prostitution“. Und er fragt: „Wollen wir das als Gesellschaft weiterhin politisch legalisieren und damit dem ‚Seelenmord‘ von allein auf Deutschland bezogen einigen hunderttausend Frauen zustimmen?“

  • Magenbluten durch zu viel ASS

    Hannover– Schon seit Jahrzehnten ist Acetylsalicylsäure (ASS) ein Klassiker in der Selbstmedikation. Schnell und verlässlich wirkt das Mittel gegen Schmerzen. Die Apothekerkammer Niedersachsen warnt in diesem Zusammenhang allerdings vor einem sorglosen Umgang mit ASS: Wenn Patienten den Wirkstoff zu lange oder in zu hohen Dosen verwenden, riskieren sie eine schmerzhafte Magenschleimhautentzündung, in schlimmen Fällen kann es sogar zu Magenbluten kommen. ASS (Acetylsalicylsäure) gehört neben Ibuprofen und Diclofenac zur Schmerzmittelgruppe der NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika). Medikamente aus dieser Gruppe wirken verlässlich gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber, haben allerdings einen Nachteil: Sie blockieren ein wichtiges Enzym, das der Körper zum Schutz und Aufbau der Magenschleimhaut produziert. Hin und wieder eingenommen schadet ASS dem Magen nicht. Doch durch eine zu hohe Dosis oder eine dauerhafte Einnahme wird die Magenwand angreifbar und die Wahrscheinlichkeit von Magenblutungen steigt. Darüber hinaus gibt es individuelle Faktoren, die die Möglichkeit von Nebenwirkungen durch ASS anwachsen lassen: Ein erhöhtes Risiko tragen Menschen, die z. B.: über 65 sind, bereits ein Magengeschwür oder eine Magenschleimhautentzündung haben oder hatten, eine chronisch entzündliche Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa haben, mehrere NSAR oder gerinnungshemmende Medikamente, Medikamente mit Kortison oder bestimmte Antidepressiva einnehmen. ASS ist keine Kater-Prophylaxe Manche Menschen nutzen ASS zur Vorbeugung gegen einen Kater. Doch dafür ist das Medikament gänzlich ungeeignet. Große Mengen Alkohol können eine Entzündung der Magenschleimhaut hervorrufen. Wer dazu noch ASS schluckt, kann die Beschwerden verstärken. Der sicherste Schutz vor dem Brummschädel ist und bleibt ein maßvoller Alkoholgenuss. Schonung für den Magen Um seinen Magen nicht unnötig zu belasten, sollte man die Einnahme von ASS und anderen Medikamenten der Wirkstoffgruppe NSAR auf das Notwendigste begrenzen. In der Selbstmedikation sollte die Einnahme drei bis vier Tage nicht überschreiten. Rasch nachdem die Einnahme beendet ist, stellt sich im Magen wieder der Normalzustand ein. Wie alle Medikamente sollte ASS immer mit reichlich Wasser eingenommen werden (ca. 100 – 200 ml). Wer das Schmerzmittel trotzdem nicht verträgt, sollte nach Absprache mit dem Arzt oder dem Apotheker alternative Wirkstoffe in Erwägung ziehen. Auch eine passende Ernährung kann den strapazierten Magen entlasten. So sollten Betroffene auf magenreizende Lebensmittel wie scharfe oder fettige Speisen, Kaffee und Alkohol verzichten. Zwiebeln, Kohl und Hülsenfrüchte blähen nur unnötig auf und gehören bei Magenbeschwerden nicht auf den Speiseplan. Der Apothekerkammer Niedersachsen gehören rund 7.000 Mitglieder an.
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert, gekürzt und eingefügt

  • Zoff mit dem Nachbarn

    Nachbarschaftskonflikte lösen
    Hannover.Wer hat sich nicht schon mal über das Rasenmähen oder die zu laute Musik vom Nachbarn aufgeregt? Wo unmittelbar nebeneinander gewohnt wird, können unterschiedliche Lebensgewohnheiten aufeinander treffen. Vor allem in der Sommerzeit kann sich aus einer kleinen Beschwerde über den Grillgeruch oder die ständigen Katzenbesuche ein dauerhafter Clinch entwickeln. Was als kleiner Streit beginnt, endet nicht selten vor Gericht. Das muss nicht sein. Umfassende Hilfe bei Nachbarschaftskonflikten und Tipps für die Schlichtung auch ohne teuren Prozess bietet der Ratgeber „Meine Rechte als Nachbar“ der Verbraucherzentrale. Das komplett überarbeitete Buch gibt einen Überblick über die aktuelle Rechtslage mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis. Nachbarn erhalten Orientierungshilfen, wie sie mit Lärm, Gerüche, Tiere oder Fragen um Unklarheiten im Grenzverlauf umgehen können. Die Leser erfahren, mit welchen Bedingungen sie wohl oder übel leben müssen und was ihr gutes Recht als Nachbar ist. Dabei werden Wege aufgezeigt, wie Nachbarn zu ihrem Recht kommen und nicht etwa aus Ärger den störenden Baum selber fällen. Erstes Ziel bleibt immer, einen einvernehmlichen Kompromiss zu schließen, um zukünftig besser nebeneinander leben zu können. Bestellmöglichkeiten: Das Buch „Meine Rechte als Nachbar“ gibt es für 14,90 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand kann man das Buch auch bestellen online: www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/ratgeber, telefonisch: (05 11) 9 11 96-0 oder per Post: Verbraucherzentrale Niedersachsen, Herrenstr. 14, 30159 Hannover.

  • NABU-Leitfaden zu Lichtteichen erhältlich

    Garten /  Hannover - Im ‚NABU-Leitfaden Pflanzengesellschaften von Flachwassergartenteichen‘ finden Sie Anregungen und Anleitungen für die Planung Ihres neuen Gartenteiches, die von den handelsüblichen Ratgebern deutlich abweichen. Es geht um die sogenannten ‚Lichtteiche’. Die ‚Lichtteiche’ zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr flach sind, immer mal wieder austrocknen dürfen und zusätzlich auch noch einen Genuss für das menschliche Auge darstellen können. Von diesen ganz besonderen Kleingewässern profitieren nicht nur seltene Amphibienarten, sondern auch ein Vielzahl von Kleinlebewesen und anderen an diese Bedingungen angepasste Tier- und Pflanzenarten. Der Experte Dr. Hans-Christoph Vahle entwickelte die Bauanleitung und stellt Ihnen hiermit einen entsprechenden Leitfaden inklusive der geeigneten Pflanzengesellschaften zur Verfügung. Eine Liste mit Händlern, bei denen diese zumeist selten zu bekommenden Pflanzen erhältlich sind, rundet die Broschüre ab. Zu beziehen gegen zehn Briefmarken zu 70 Cent beim: NABU Niedersachsen, Stichwort ‚Lichtteiche’, Alleestr. 36, 30167 Hannover HINTERGRUND Artenvielfalt fördern - Die Philosophie der Lichtlandschaften Das Konzept der Lichtwasser-Gartenteiche gründet in der Philosophie der Lichtlandschaften, die für die Neugestaltung unserer Kulturlandschaften entwickelt wurde. Am Beispiel der Wiese lässt sich das sehr eindrucksvoll demonstrieren. Die duftende, blumen- und kräuterreiche Heuwiese mit 70 Pflanzenarten auf 20 Quadratmetern ist das Ergebnis einer traditionellen Wiesenwirtschaft; sie ist damit angewiesen auf regelmäßige Mahd zweimal im Jahr und nur mäßige Stallmistdüngung. Durch diese Bewirtschaftung entsteht ein Pflanzenbestand, der zwar bis zu 1,50 Meter hoch aufwächst, aber so strukturiert ist, dass er viel Licht bis in Bodennähe durchlässt. Das hat zur Folge, dass hier sehr viele Pflanzenarten zusammen wachsen können; auch niedrige Arten wie Thymian, Augentrost, Mittelwegerich und andere bekommen noch genügend Licht. Der hohe Lichtgenuss im gesamten Bestand fördert also in der Wiese die Artenvielfalt. Außerdem wird durch den zweimaligen Schnitt immer wieder die sogenannte „Lichtstellung“ gefördert. Die kleinen lichtbedürftigen (und zumeist sind das auch die seltenen) Arten werden damit regelmäßig „ins Licht gestellt“, was ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung zugute kommt. In unserer gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation ist diese traditionelle Wiesenwirtschaft leider nicht mehr gewährleistet und die artenreichen Heuwiesen verschwinden – meist schleichend, da wir es nicht gleich bemerken. Entweder sie werden in ihrer Nutzung mit stärkerer Düngung und häufigerer Mahd intensiviert – oder sie werden ganz aufgegeben und fallen brach. Sehr aufschlussreich ist nun, dass beide Tendenzen für die lichtliebenden Pflanzenarten den Tod bedeuten. Bei stärkerer Düngung wachsen die Obergräser dichter und es kommt nicht mehr genügend Licht bis zu Thymian und Augentrost hinunter. Beim Brachfallen fällt im Herbst das alte, nicht abgemähte Gras in dichten Decken zu Boden und nimmt unten das Licht, womit die kleinen Pflanzen verschwinden. Die richtige Wiesenkultur ist also ein Balanceakt zwischen „zu stark genutzt“ und „gar nicht genutzt“. Nur in dem mittleren Bereich des Balancierens ist die ausreichende Lichtstellung gewährleistet, zu beiden Seiten hin verschwindet die Lichtstellung und mit ihr die kleinen, empfindlichen Pflanzenarten, die die Vielfalt der Wiesen ausmachen. Was für die artenreichen Wiesen gilt, gilt ebenfalls für viele andere Biotope und Pflanzengesellschaften: Für Magerrasen und Heiden, für blumenreiche Ackerwildkrautfluren, Staudensäume usw. Immer ist es die Lichtstellung, die die große Artenvielfalt erzeugt. Und eine Landschaft, in der diese Lichtstellung bewusst gehandhabt wird und in der damit eine Vielzahl von artenreichen Pflanzengesellschaften entsteht, nennen wir Lichtlandschaft. Kennzeichen der Lichtlandschaft ist, dass der Mensch als positiver, Vielfalt fördernder und „lichtbringender“ Faktor mit einbezogen wird. Lichtstellung fördert nicht nur die Pflanzenvielfalt „auf dem Trockenen“, sondern genauso in Feuchtgebieten und sogar im Wasser. Auch Teiche und andere Kleingewässer können Lichtlandschaften sein, auch hier gibt es den Prozess der Lichtstellung. Unser Konzept der Lichtwasser-Gartenteiche verfolgt diesen Ansatz radikal. Beginnt man nun gründlich umzudenken, dann ergibt sich als Konsequenz, mit dem Glauben zu brechen, ein Teich müsste immer so tief sein, dass er nicht bis unten durchfriert.

  • Deutsche Armut topchic

    Von Ingeburg Peters

    Junge mit flotter Baseballjacke
    leuchtet kurz mit der Taschenlampe
    in die innerstädtischen Abfallkörbe.

    Alter Mann in korrekter Kleidung
    inspiziert den Inhalt durch Befühlen;
    fasst in Hundekotbeutel.

    Frau bereitet ihren Schlafsack vor;
    im windgeschützten Eingang des Schuhladens,
    hier will sie übernachten.

    Gutaussehender Student sucht
    die Schließfächer der Bücherei
    nach vergessenen Eurostücken ab