Hier und Jetzt

“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

 

  • "Der Fußball droht seine Seele zu verlieren"

    Vortrag und Gespräch von Gunter A. Pilz
    Die Ada-und Theodor- Lessing Volkshochschule Hannover (VHS) lädt am Mittwoch (25. April) um 18 Uhr zu einem Vortrag zum Thema „Der Fußball droht seine Seele zu verlieren“ mit anschließendem Gespräch ein.
    In der Reihe „Fußball und Gesellschaft“ wird der Sportsoziologe Gunter A. Pilz ein Vortrag mit anschließendem Gespräch zum Thema „Der Fußball droht seine Seele zu verlieren“ halten.
    Gunter A. Pilz ist einer der profiliertesten und bekanntesten deutschen Fußball-Fanforscher. Zu den wichtigsten Themen seiner Karriere gehören Fragen von Fankultur, Fangewalt und Rechtsextremismus im Fußball, sowie den sozialpädagogischen Interventionen im Sport.
    Ziel des anschließenden Gesprächs ist es, diese Themen und die damit einhergehenden Fragen einem breiteren Publikum näherzubringen und zu vertiefen.
    Die Veranstaltung beginnt am 25. April um 18 Uhr im Saal Ada-und Theodor- Lessing Volkshochschule Hannover (VHS), Burgstraße 14. Der Eintritt ist kostenlos.

  • Im Donbass, im Osten der Ukraine, herrscht nun schon das vierte Jahr Krieg.
    Er forderte bereits das Leben von mehr als 10.000 Menschen, fast 24.000 wurden verletzt, etwa 2 Millionen waren gezwungen, ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen. Hunderte Kinder wurden getötet und verletzt.Viele hierzulande wissen nichts davon. Der Krieg wird in den herrschenden Medien verschwiegen und wenn ausnahmsweise berichtet wird, dann in einer äußerst einseitigen
    und zumeist verlogenen Form.
    Das Blut der Einwohner des Donbass klebt an den Händen der Regierung in Kiew und der Mörderbanden der ukrainischen Nationalisten.
    Die Bevölkerung im Donbass war nicht bereit, die Regierung in Kiew zu akzeptieren,
    die im Gefolge des Maidan-Putschs ans Ruder gekommen war. Dabei spielte der Widerstand gegen den extrem ukrainisch-nationalistischen Kurs der Regierung und deren Hasstiraden gegen alles
    Russische eine zentrale Rolle.
    Die Proteste im Donbass beantwortete die Regierung in Kiew bereits im April 2014 mit dem Beginn einer so genannten Anti-Terror-Operation im Donbass. Mit Hilfe von Kampfflugzeugen und schwerer Artillerie begann das ukrainische Militär, friedliche Städte und Dörfer dem Erdboden gleich zu machen. Die Widerstandskräfte im Donbass antworteten mit der Ausrufung der Donezker Volksrepublik (DVR) und Die Volksrepubliken von Donezk und Lugansk brauchen Anerkennung und Solidarität Nein zum Krieg im Donbass!der Lugansker Volksrepublik (LVR). In blutigen Auseinandersetzungen konnten sich die beiden Republiken im Sommer 2014 gegen
    das rücksichtslos vorgehende urkainische Militär behaupten.
    Auf den Territorien der DVR und LVR wurden fast 40.000 Gebäude zerstört. Dabei geht es nicht um militärischen Objekte, sondern ausschließlich um Schulen, Krankenhäuser und Wohnhäuser.
    Wie würden wir reagieren, wenn unsere Wohngebiete Tag für Tag und Nacht für Nacht mit Mörsern, Panzern und von Scharfschützen beschossen würden ? Wenn auf der Seite der Aggressoren äußerst gewalttätige Neonazigruppen zu Hunderten und oftmals auch alkoholisiert brutal ihr Unwesen treiben und unsere Lebensperspektive gefährden?
    Die Verabschiedung des so genannten „Gesetzes zur Reintegration des Donbass“ und die fortgesetzten Lieferungen von todbringenden Waffen aus den USA und der EU in die Ukraine zeigen, dass eben die USA und mit ihr die NATO und die Mehrzahl der EU-Staaten an einer Fortsetzung des militärischen Konflikts mitten in Europa interessiert sind. Die Antwort der Menschen im Donbass lautet: Wir wollen nicht länger in einem Staat Ukraine leben, dessen Regierung einen blutigen Bürgerkrieg gegen uns führt.
    Unsere Antwort ist: Wir rufen zeitgleich mit vielen anderen Parteien und Organisationen
    hier und in anderen Ländern zum Protest gegen diesen Krieg gegen die Menschen
    im Donbass auf. Wir mahnen: Die deutsche Bundesregierung muss ihren Teil dazu beitragen, dass
    nicht wieder ein großer Krieg nach Europa gebracht wird. Die Bundesregierung darf
    nicht länger die Machthaber in Kiew bei ihrem Krieg gegen das eigene Volk unterstützen.
    Sie muss ihre Vasallentreue gegenüber den USA aufgeben und mit anderen
    zusammen der US-Regierung in den Arm fallen - diese hat sich längst entschlossen,
    die Ukraine zu einem permanenten anti-russischen Krisenherd zu machen, der zum
    Ausgangspunkt für einen großen Krieg in Europa werden kann. Dagegen stehen die
    Menschen im Donbass, sie verdienen unsere Unterstützung.
    Kontakt: Initiative „Nein zum Krieg im Donbass“ c/o frank-braun24@gmx.de

    На Донбассе уже четвертый год идет
    война. Она унесла жизни более 10 тыс.
    человек, почти 24 тыс. были ранены,
    около 2 млн вынуждены покинуть свои
    дома. Сотни детей погибли и получили
    ранения. У нас многие не знают об
    этом. О войне не говорят в наших СМИ,
    но если сообщается в исключительных
    случаях, то в крайне односторонней и в
    основном лживой форме.
    Кровь жителей Донбасса — на руках
    киевского режима и украинских
    националистов. Народ на Донбассе не
    признал киевское правительство,
    которое пришло к власти после
    майданского переворота. При этом
    сопротивление крайнему
    националистическому курсу
    правительства и его ненавистных тирад
    против всего русского сыграли
    центральную роль.
    На протесты на Донбассе киевская
    власть ответила уже в апреле 2014
    началом так называемой
    антитеррористической операции. С
    помощью боевой авиации и тяжелой
    артиллерии украинские военные
    Донецкая и Луганская народные республики нуждаются в
    солидарности и признании!
    Нет войне на Донбассе!
    начали ровнять с землей мирные города
    и села. Силы сопротивления на
    Донбассе ответили провозглашением
    независимости Донецкой Народной
    Республики (ДНР) и Луганской
    Народной Республики (ЛНР). В
    кровопролитных боях обе республики
    смогли утвердиться летом 2014 года в
    борьбе против смертоносной армии
    Украины.
    На территории ДНР и ЛНР было
    разрушено почти 40 тыс. зданий. Среди
    них нет военных объектов, а только
    школы, больницы и жилые дома.
    Как мы бы реагировали, если наши
    жилые районы обстреливали бы
    минометами и танками днем и ночью?
    Если на стороне агрессора сотни
    крайне жестоких неонацистских групп,
    часто в алкогольном опьянении,
    которые жестоко наносят ущерб и
    ставят под угрозу нашу жизненную
    перспективу?
    Принятие украинским парламентом
    закона о «реинтеграции» Донбасса и
    непрекращающиеся поставки
    летального оружия из США и ЕС в
    Украину указывают на то, что именно
    США с НАТО и множеством стран ЕС
    заинтересованы в продолжении
    военного конфликта внутри Европы.
    Ответ народа Донбасса: Мы больше не
    хотим жить в такой Украине, где власть
    ведет против нас кровавую
    гражданскую войну.
    А наш ответ: Мы призываем вместе с
    многими партиями и организациями
    здесь в Германии и во многих других
    странах выйти на акции протеста
    против войны на Донбассе.
    Мы требуем: правительство Германии должно внести свой вклад в
    обеспечение того, чтобы никакой войны больше не было в Европе. Немецкое
    правительство больше не должно поддерживать правителей Киева в их войне
    против собственного народа. Оно должно отказаться от своей вассальной
    верности к США и остановить вместе с другими правительство США,
    которое уже давно решило сделать Украину постоянной антироссийской
    горячей точкой, которая может стать исходным пунктом для большой войны
    в Европе.
    Против этого стоят люди на Донбассе, пора поддерживать их!
    Контакт: Initiative „Nein zum Krieg im Donbass“
    c/o frank-braun24@gmx.de
    V.i.S.d.P. Frank Braun, c/o Göttinger Straße 58, 30449 Hannover

  • Hannovers erste Django-Night

    Sinti-Swing-Konzert im Kulturzentrum Pavillon

    Hannover (eh). Hannover feiert seine erste Django-Reinhardt-Night mit drei hochkarätigen Musikgruppen am Freitag, 18. Mai im Kulturzentrum Pavillon. Der Verband der Sinti Niedersachsen e.V. und Partnerverein „Jazz – Django Reinhardts Erben“ präsentieren an diesem Abend Ensembles, die in der Tradition des Gypsy Swing stehen und zugleich auf zeitgenössische Weise die aktuelle Musik der Sinti definieren. Beginnen wird das Gitarren-Trio Carlos Gypsy-Manouche aus Prag, in dem der 15-jährige Karel „Carlito“ Vlasak als Solist das Publikum zum Staunen bringt. Der junge Virtuose beherrscht alle Techniken und improvisiert so melodiös und kunstvoll, dass es Spaß macht, den Beginn einer großartigen Musiker-Karriere mitzuerleben. Sein Vater Kaja „Carlos“ Vlasak und Richard Cortés spielen die Begleitinstrumente. Das zweite Set des Abends übernimmt „Les Hommes Du Swing“. Aus Hamburg reist der late-night-Gig an. „Les Hommes Du Swing“ besteht aus den drei Brüdern Jeffrey, Roberto und Marcel Weiss an den Gitarren, dem Geiger Jordan Rodin, der hauptberuflich bei den Hamburger Symphonikern klassische Viola spielt, und dem Jazz-Bassisten Axel Burkhardt. Wie im „Quintette du Hot Club de France“ im Paris der Dreißiger Jahre dominiert hier das elegante Zusammenspiel der sich ergänzenden Saiteninstrumente. Zu hören sein werden Variationen des berühmten „Nuages“, Gershwin-Titel wie „Lady Be Good“, Jazz Standards aus dem Repertoire von Django Reinhardt und dem Great American Songbook und moderne Gypsy Hits wie „For Sephora“.
    Den Abschluss des Abends bestreitet die Kussi-Weiss-Band, deren Mitglieder aus Hildesheim, Berlin und Dortmund  stammen. Der Hildesheimer Sinto Kussi Weiss hat sich in der Fusion-Szene mit seinen rasanten Tempi einen Namen gemacht. Er wird assistiert von Tschabo Franzen an der Rhythmusgitarre, Hugo Richter am Akkordeon und Sebastian Kaufmann am Bass. Organisator Ricardo Laubinger exportiert mit diesem Angebot für die Landeshauptstadt sein von ihm seit 18 Jahren in Hildesheim erfolgreich durchgeführtes Projekt eines sommerlichen Django-Reinhardt-Festivals, das auch in diesem Jahr wieder am 14. Juli auf Gut Steuerwald in Hildesheim stattfinden wird. Der Verein der Sinti zeigt damit einen Querschnitt seiner kulturellen Aktivitäten. Er bietet gleichzeitig die Chance zur Begegnung und zum vorurteilsfreien Kennenlernen der  Musik der Sinti, die sie seit vielen Generationen in Niedersachsen und über Grenzen hinweg pflegen. Anknüpfungspunkt ist immer wieder das legendäre Künstlerleben des in Belgien 1910 in einem Zigeunerwagen geborenen Django Reinhardt, der es zum ruhmreichen Begründer des europäischen Jazz brachte und noch heute Namensgeber für internationale Festivals ist, die sein Idol wertschätzen. Das Konzert beginnt im Kleinen Saal des Pavillons Lister Meile 4 um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse für 25,- €, telefonische Vorbestellung ist möglich unter den Nummern 0173-4810437 und 0511/2355550.
    Info: www.festival-django-reinhardt.de
    Ein ganz besonderer Dank geht an die Landeshauptstadt Hannover - Kulturbüro und deren Unterstützung, ohne die es uns nicht möglich gewesen wäre dieses Projekt zu realisieren. 


  • Sauber, Hannover!

    Kaum aus dem Haus getreten, springt mich eine Reportage an:
    Auf dem Fluss schwimmen die Brötchentüten der Backfactory wie kleine Schiffchen.
    Die Betreiber des Café Glocke bringen Altpapier durch diesen Ausgang (ipfoto) zum Straßenrand, fühlen sich dabei nicht gestört durch den Gestank von Exkrementen.
    Spreche die Leute von aha an, ob sie dort einmal diesbezüglich vorsprechen könnten. Achselzucken. Bei Faust und bei den Drogenabhängigen im Steintorviertel sei es noch schlimmer. Überall in der Stadt werde inzwischen die Notdurft verrichtet, als gäbe es keine Toiletten.
    das kann ich auch von der bastion und dem ihme-ufer an der stärkestraße bestätigen.
    und die enten an den ihmeterrassen werden von der grill-mafia gemästet, als wolle man sie später braten.
    Anschliessend wird am Steg die Hose runter gelassen und vor den Bewohnern des #ihmezentrum in den Fluss gepinkelt. Derart erleichtert kicken sie dann noch einige Plastikflaschen ins Wasser, mit dem Hinweis an Kritiker: "Das machen doch alle". Ip

  • Beeindruckende Frauen

    Als ich für eine Wohnungsgenossenschaft in Königswusterhausen die Hauszeitschrift betreute, ass ich zum 1.mal in meinem leben am Imbissstand Soljanka. Später auch mal n broiler. Mein Mitarbeiter Claus bearbeitete dasselbe Gebiet für Schwarze Pumpe, wo einst Inge und Heiner Müller ne werkszeitung machten. Ich befragte in koewu Mitarbeiterinnen, welche Hobbys sie lieben, nachdem die Berufstätigkeit zum Ende kommt. Diese gestandenen Personen antworteten nicht wie wessi-frauen, was von ihnen erwartet wurde, sondern stellten unumwunden klar, dass sie weiter arbeiten wollten. Das waren meine ersten Erlebnisse im Osten. Es war beeindruckend

    Broiler ist in Deutschland die fachsprachliche Bezeichnung für Masthuhn. Das Wort ist auch eine regional übliche Bezeichnung für Brathähnchen, insbesondere im Gebiet der ehemaligen DDR. Wikipedia

  • TLR live mit Komplize – Premiere!

    Wir zeigen uns am 13. Juni zur „Shakalaka“-BUM -Reihe im Kulturpalast Linden/Hannover (Deisterstraße 24). Mit den Jungs von Komplize wird die Bude in Schutt und Asche gelegt. Trinkt BUM, kommt rum! »Shakalaka Bum«, die neue Live-Musik-Reihe im Kulturpalast/Linden bringt lokale Bands und Ihre Fans zusammen. Hier gehört seit Januar 2018 der jeweils 2. Mittwoch im Monat Euren Lokalmatadoren. Von Stoner-Inferno bis Rockgitarre, von Krach de luxe bis Schmuseschwofen gibt’s jeden Monat einen neuen Schwerpunkt. Shakalaka. Für schlappe 7,- € Musik live und zum Anfassen jeweils zwei Bands im schönsten Wohnzimmer der Stadt genießen.

  • Linden für Anfänger*innen
    In der Reihe „Linden für Anfänger*innen“ stellt Jonny Peter (Quartier e.V.) im historischen Stadtteil-Archiv im Keller des Freizeitheims in zwei Vorträgen und drei Rundgängen Linden vor.
    In den ca. einstündigen Vorträgen mit zahlreichen Bildern vor allem aus dem Historischen Museum wird ein Überblick über die Lindener Geschichte gegeben.
    Am Donnerstag, den 19.4.2018 um 19 Uhr:
    1. Vortrag aus der Reihe „Linden für Anfänger*innen“:
    „Linden von den Anfängen bis 1920“
    Im Anschluss an den Vortrag wird ein Überraschungsgast in einer kurzen Lesung das alte Lindener Milieu vorstellen.
    Von den Anfängen als kleines Bauerndorf, den Verwüstungen im Dreißig Jährigen Krieg, den Anlagen des Küchengartens und von-Platen-Gartens bis zum schönsten Dorf im Königreich Hannover geht die bewegte Geschichte. Dann folgt die Industrialisierung mit der Errichtung zahlreicher riesiger Fabriken und dem Zubauen Lindens mit Arbeiterwohnungen. 1885 wird Linden Stadt, hat 1900 schon 50.000 Einwohner*innen und bei der Vereinigung mit Hannover 1920 sogar über 80.000. Aus dem Bauerndorf ist das „rote Linden“, eine Hochburg der Arbeiterbewegung, geworden.
    2. Am Donnerstag, den 3.5.2018 um 19 Uhr findet dann im Freizeitheim Linden der zweite Vortrag aus der Reihe „Linden für Anfänger*innen“ statt. Thema:
    „Linden von 1920 bis heute“
    In der Weimarer Zeit, der Zeit des Nationalsozialismus und den Weltkriegen leidet Linden wie andere Stadtteile Hannovers auch. Vom Krieg glücklicherweise nicht so stark zerstört wie Hannover, finden weitere große Veränderungen durch die städtebauliche Sanierung ab den 1970er Jahren und die wirtschaftliche Aufgabe zahlreicher Großbetriebe sowie vieler kleiner Geschäfte statt. Nach Linden ziehen viele arme Menschen ausländischer Herkunft und dann auch viele Studierende. In den letzten Jahren ist aus dem armen, ehemaligen Arbeiterquartier, dann ein Multi-Kulti-Viertel und heute ein lebenswerter und lebendiger Stadtteil auch für Besserverdienende geworden.
    Nach den Vorträgen zur Einführung in die Lindener Geschichte bieten die Rundgänge durch das Quartier dann Einblicke direkt vor Ort zur jeweiligen Entwicklung der drei Lindener Stadtteile:
    Rundgänge „Linden für Anfänger*innen“, ca. 90 Minuten
    1. Rundgang: „Linden-Mitte“ am Samstag, den 26.5.2018 ab 14 Uhr, Treffpunkt: Platz am Küchengarten
    2. Rundgang: „Linden-Süd“ am Samstag, den 2.6.2018 ab 14 Uhr, Treffpunkt: Lindener Markt
    3. Rundgang: „Linden-Nord“ am Samstag, den 23.6.2018 ab 14 Uhr, Treffpunkt: Platz am Küchengarten

  • „Bundesausschuss der Initiativen gegen Berufsverbote" in Hannover gegründet
    Wanderausstellung soll in Dublin/Irland gezeigt werden
    Die Bewegung gegen Berufsverbote im Öffentlichen Dienst wird künftig ihre Arbeit verstärken und durch neue Strukturen noch wirkungsvoller gegen Demokratieabbau bundesweit in Erscheinung treten. In den Räumen des ver.di-Bildungswerkes in Hannover wurde von Betroffenen am vergangenen Sonnabend der „Bundesausschuss der Initiativen gegen Berufsverbote" gegründet, dem neun Mitglieder angehören. Im Rahmen der eintätigen Konferenz wurde Bilanz über die bisherige Arbeit gezogen, und es wurden weitere wichtige Ziele für die kommende Periode diskutiert und beschlossen. So soll durch eine engere Vernetzung der Betroffenen, durch verbesserte Kooperation mit Gewerkschaften und demokratischen Bewegungen, insbesondere mit der jüngeren Generation, der derzeitigen politischen Rechtsentwicklung und dem Abbau demokratischer Grundrechte entgegengewirkt werden.
    Die ehemalige Niedersächsische Landesbeauftragte gegen Berufsverbote, Jutta Rübke (SPD), stellte die Ergebnisse ihrer Arbeit vor und berichtete über das erschreckende Ausmaß der Bespitzelung durch staatliche Behörden. Sie betonte, dass eine weitere Aufarbeitung - auch in Kommunen, Gewerkschaften und Parteien - notwendig sei. Der ihr bislang zuarbeitende Arbeitskreis werde auf freiwilliger Basis weiterarbeiten, eine Veranstaltung zur noch ausstehenden finanziellen Rehabilitierung sei u. a. vorgesehen.
    Der Ex-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE) thematisierte das unrühmliche Handeln von „Verfassungsschutz" und Bundesnachrichtendienst sowie das Zusammenwirken von bestimmten Medien mit den Geheimdiensten. Er solidarisierte sich mit den Betroffenen und werde sich dafür einsetzen, die bereits in 37 Städten gezeigte Berufsverbote-Ausstellung im Bundestag mit einem attraktiven Rahmenpogramm zu präsentieren.
    Die englischsprachige Version der Ausstellung soll nach ihrem Erfolg in Roskilde (Dänemark) künftig in der irischen Hauptstadt Dublin im Haus des Lehrers die Öffentlichkeit informieren.

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